Entspannungs- und Stressbewältigungskurse der Volkshochschulen haben nachweislich positive Wirkungen für die Gesundheit der Teilnehmenden. Das belegt eine Studie des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Volkshochschulverband (DVV). Der
Abschlussbericht der Studie
kann als pdf-Datei geladen und ausgedruckt werden.
Die Gesundheitsbildung an der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg ist einem erweiterten, ganzheitlichen Gesundheitsverständnis verpflichtet. Es orientiert sich an den Prinzipien der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese wurden erstmals 1986 in der
Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung
formuliert. Gesundheit wird dort als ein Zustand umfassenden körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens beschrieben.
Teilnehmende an den Volkshochschulkursen sollen unterstützt werden, ihren individuell passenden gesundheitsfördernden Weg zu finden. Alle Angebote dienen der Gesundheitsvorsorge und ersetzen keine Therapie.
Bei der Auswahl der
Kursleiterinnen und Kursleiter spielt neben der überprüfbaren fachlichen Qualifikation auch die persönliche und pädagogische Eignung eine entscheidende Rolle. Erforderliche Qualifikationsmerkmale sind in der Broschüre "Qualitätsbausteine für die Gesundheitsbildung an Volkshochschulen" beschrieben. Die Broschüre wurde vom Arbeitskreis Gesundheit des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (
DVV
) herausgegeben. Von zahlreichen Kursleitenden gibt es eine Darstellung der Qualifikationen und Berufserfahrungen auf der Website der Volkshochshochschule.
Für Volkshochschulkurse mit
Kostenerstattungsmöglichkeit durch Krankenkassen haben die Spitzenverbänden der Krankenkassen eigene Kriterien für die Kursleiterqualifikationen festgelegt.