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Aktuelles von der Koordination Flüchtlingsfragen

Die Buchstaben: News gehalten jeweils in einer Hand
Bild: Fotolia_Rawpixel

Einladung zur Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag

Die Situation von Menschen auf der Flucht erfährt mittlerweile weniger Aufmerksamkeit, doch hat sich deren Lage weltweit nicht verbessert. Daher möchte die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2019 nutzen, sich selbst ein Bild über die Situation von Geflüchteten zu machen und lädt ein daran teilzuhaben.

Die Veranstaltung findet statt am

  • Donnerstag, den 20. Juni 2019 von 19:00 bis zirka 21:00 Uhr
  • im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg
    John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin.

Nach einer Einführung durch das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) schildern Geflüchtete aus verschiedenen Ländern ihr Leben vor der Flucht. Jeweils im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zum Abschluss der Veranstaltung bilden ein kleiner Imbiss und Getränke den richtigen Rahmen für einen weiteren Austausch. Begleitend wird an dem Abend die Ausstellung „Flucht nach vorn“ des Afrika Medien Zentrum (AMZ) präsentiert.

Zur besseren Planung der Veranstaltung wird um eine unverbindliche Anmeldung bis zum 18. Juni 2019 per Mail an die Stabsstelle Integration Geflüchtete oder telefonisch unter (030) 90277-6144 gebeten.

Bereits seit 2001 wird am 20. Juni jährlich der Weltflüchtlingstag des UNHCR begangen, um die Stärken, den Mut und die Widerstandsfähigkeit, welche Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Staatenlose tagtäglich aufbringen, zu würdigen.

Sollte bei der Veranstaltung eine Übersetzung bzw. Sprachmittlung benötigt werden, wird um Mitteilung mit Nennung der Sprache (englisch, arabisch, Farsi, etc.) über die benannten Kontaktdaten gebeten, um diese für den Veranstaltungstag bereitzustellen.

Hinweise zur Barrierefreiheit:
Es ist ein barrierefreier Eingang über die Freiherr-vom-Stein-Straße gewährleistet. Ein Behinderten-WC ist vorhanden. Falls behinderungsbedingter Unterstützungsbedarf benötigt werden sollte, wird um Mitteilung bis zum 17.06.2019 gebeten.

April 2019

Unterkünfte

GU Columbiadamm:

Die Gemeinschaftsunterkunft (GU) Columbiadamm wird bis 30. Juni 2019 freigezogen und vom Mobiliar leergeräumt sein. Im Anschluss daran erfolgt der Rückbau der Tempohome-Container. Die Bewohner_innen wurden am 25. März 2019 mittels einer Informationsveranstaltung vom LAF über die bevorstehende Schließung der Unterkunft informiert.

GU Colditzstraße:

Die Unterkunft wurde nach Abschluss der letzten baulichen Maßnahmen vollständig ans LAF übergeben und die Belegung kann sukzessiv aufgestockt werden. Der Betreiber hält das dementsprechende Personalkontingent vor. Es ist noch vor den Sommerferien ein Sommerfest geplant, welches auch als Tag der offenen Tür für die Anwohnerschaft genutzt werden soll.

GU Großbeerenstraße:

Die Unterkunft wird als Gemeinschaftsunterkunft nach Abschluss der erforderlichen Baumaßnahmen den Betrieb wieder aufnehmen. Im April übernimmt der Landeseigene Betrieb (LfG) interimsmäßig als Betreiber die Unterkunft. Es ist, wie bei der Colditzstraße, ein Sommerfest mit gleichzeitigem Tag der offenen Tür für die Anwohnerschaft vorgesehen.

Integrationslotsen und Start-Hilfe

Voraussichtlich im Mai 2019 startet die Sprechstunde der Start-Hilfe in den Räumlichkeiten von Outreach im Sozialraum der Nahariyastraße. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Sozialraumkoordinierung.

Umstellung Zuständigkeitsregelung

Am 1. Juli 2019 tritt die Änderung der Zuständigkeit vom Geburtsdaten- auf das Wohnortprinzip bei neu statusgewandelten Personen in LAF-Unterkünften in Kraft. Darüber hinaus gibt es besondere Einzelfallregelungen, welche zeitnah an alle zu beteiligenden Institutionen kommuniziert werden sollen. Dies betrifft insbesondere die Mitarbeiter_innen in den Jobcentern und der Sozialen Wohnhilfe. Für Bestandsfälle erfolgt die Umstellung beginnend mit dem 1. Januar 2020. Die Umstellung soll am 31. Dezember 2020 beendet sein.

Kontingente für Soziale Wohnhilfe in LAF-Unterkünften

Durch eine Verwaltungsvereinbarung der Bezirke mit dem LAF erhalten die Sozialen Wohnhilfen Kontingente von um die 150 Plätze zur Unterbringung von Statusgewandelten und für den Familiennachzug in LAF Unterkünften. Welche und wie viele Plätze dies für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg sein werden, ist noch in Klärung.

Wohnraum für Geflüchtete

Ende April werden Integrationslots_innen, Start-Helfer_innen und Mitarbeiter_innen des Wohnraumakquiseprojektes der sozialen Wohnhilfe die Multiplikatorenschulung des Wohnführerscheins absolviert haben. Dadurch sind die Teilnehmer_innen selbst befähigt, Workshops zum Wohnführerschein durchzuführen. Die Planungen für entsprechende Workshops in den Unterkünften für Geflüchtete im Bezirk laufen in Abstimmung mit den Betreibern der Unterkünfte. Darüber hinaus sollen auch andere Einrichtungen bedacht werden.

Pilotprojekt Not in God’s Name

Das Bezirksamt unterstützt die erstmalige Projektdurchführung der mehrfach im Integrationsbereich ausgezeichneten Initiative „Not in God‘s Name“, die es in Österreich zum Sportprojekt des Jahres 2017 geschafft hat. Not in God´s Name widmet sich der Prävention von Ausgrenzung, Radikalisierung und Extremismus, als auch der Förderung von Toleranz, Gleichbehandlung und Verständigung zwischen den Religionen und Kulturen. Gemeinsam mit anerkannten und erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern aus dem Kampfsportbereich, die als Vorbilder dienen, werden Werte vermittelt, die grundlegend für ein friedliches Zusammenleben sind. Im ersten Teil der Workshops werden mit den Kindern und Jugendlichen spielerisch wichtige aktuelle Themen erarbeitet. Anschließend wird zusammen Sport gemacht, um Theorie und Praxis zu verknüpfen. Der Pilot findet seit dem 17. März 2019 in der GU Columbiadamm mit den dort wohnenden Jugendlichen statt.

Termine

  • 25. Mai 2019 (Samstag), Nachbarschaftsfest (Teilnahme der Stabsstelle Integration Geflüchtete mit eigenem Stand)
  • 20. Juni 2019 (Donnerstag), Veranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg zum Weltflüchtlingstag

Ankunftszentrum in den Hangars als Unterbringung geschlossen

Das Ankunftszentrum in den Hangars am ehemaligen Flughafen Tempelhof zur Unterbringung von Asylsuchenden ist noch im Dezember 2018 geschlossen worden. Die bundesweit bekannte Anlaufadresse für neu ankommende Asylbewerber und die medizinische Untersuchungsstelle nach § 62 AsylG werden jedoch noch bis zur Öffnung eines neuen Standortes im Hangar 1 / 2 des Flughafen Tempelhof fortbetrieben.

Alle neu ankommenden Antragsteller werden in Tempelhof vom Betreiber Tamaja aufgenommen und vor Ort ärztlich entsprechend § 62 AsylG wie bisher untersucht. Nach Abschluss der Untersuchung werden die Antragsteller bereits mit einem Busshuttle in eine andere Unterkunft verlegt.

Eine Übernachtung in Tempelhof erfolgt nur noch in Einzelfällen. Dies können „Spätankommer“ sein, die nach 21:00 Uhr in Tempelhof eintreffen, oder Menschen mit Behinderung, da die Übergangsstandorte weniger barrierefrei sind als der Flughafen.

Im Laufe des Jahres 2019 wird dann das Ankunftszentrum komplett an einen anderen Standort verlegt und die Hangars werden geschlossen.

Kostenlose Deutschkurse für Geflüchtete

In den bezirklichen Volkshochschulen werden landesfinanzierte Deutschkurse angeboten. Die Kurse finden bis zum Niveau B1 statt und können mit offiziellen Prüfungen abgeschlossen werden. Sie sind nicht abhängig von einer sicheren Bleibeperspektive – und inzwischen gibt es in vielen Kursen auch eher zu wenige als zu viele Teilnehmer_innen.

Integration nach den Hangars – Wo wollen wir landen?

Podiumsdiskussion “Integration im Dialog”

Am Donnerstag, dem 15.02.2018, laden Sie der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten, Claudia Langeheine und der Bereich Integration des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg herzlich zur Podiumsdiskussion ein.

Pressemitteilungen zum Thema Geflüchtete aus dem Bezirksamt

„Integration im Dialog“ im Bezirk Tempelhof-Schöneberg - Die Gesprächsreihe des Integrationsbeauftragten des Landes Berlin zu Gast in Tempelhof-Schöneberg am 15. Februar 2018

07.02.2018
Die Veranstaltungsreihe „Integration im Dialog“, die der Beauftragte des Senats für Integration und Migration, Andreas Germershausen in den Berliner Bezirken organisiert, geht weiter. *Am 15. Februar 2018 ist er mit der Gesprächsreihe zu Gast in Tempelhof-Schöneberg.* „Integration nach den Hangars – wo wollen wir landen?“ Unter diesem Motto steht die Veranstaltung. Weitere Informationen

Presseeinladung - Bürgerdialoge in Tempelhof-Schöneberg

18.10.2017
*Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler* lädt die Anwohner_innen ein, sich über den Stand der Unterkünfte für Geflüchtete im Bezirk sowie Maßnahmen zur Integration zu informieren und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Auch Sie sind herzlich eingeladen, mehr über den aktuellen Stand zu erfahren und darüber zu berichten. h3. Thema: Notunterkunft Colditzstraße * *Am Donnerstag, den 19. Oktober, um 18.30 Uhr* in der Glaubenskirche, Friedrich-Franz-Straße 7-10, in 12103 Berlin. Weitere Informationen

Beratung für geflüchtete Menschen mit Behinderung

25.09.2017
Geflüchtete Menschen mit Behinderung haben einen besonderen Unterstützungs- und Beratungsbedarf. In der haupt- und ehrenamtlichen Arbeit mit geflüchteten Menschen tauchen hierbei oft Fragen auf, ebenso wie in den Regelangeboten der Behindertenhilfe. Die Rechtslage ist komplex, gefragt ist Fachwissen sowohl im Behindertenrecht wie im Asylrecht. Weitere Informationen

Sommerfest in der Notunterkunft Daimlerstraße - Abschlusspräsentation des Projekts „Raus in die Stadt, rein ins Leben“ -

Link zu: Sommerfest in der Notunterkunft Daimlerstraße - Abschlusspräsentation des Projekts „Raus in die Stadt, rein ins Leben“ -
Bild: Jugend Museum

25.08.2017
Jeden Nachmittag verwandelt sich der große Hof in der Notunterkunft Daimlerstraße in einen lebendigen, vielfältigen Aktionsraum. Seit Projektstart am 14. August kommen hier täglich bis zu 50 Kinder und einige Erwachsene zusammen, um gemeinsam mit dem Team des Jugend Museums die ersten Hochbeete zu bauen und zu bepflanzen, zu sägen, zu hämmern, zu spielen und zu malen. Zum Abschluss des Projekts am 31. August werden die Ergebnisse in einem gemeinsamen Fest vorgestellt. Weitere Informationen

Das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ trägt Früchte

Link zu: Das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ trägt Früchte
Bild: Wirtschaftsförderung

14.02.2017
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die bezirkliche Wirtschaftsförderung haben das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ gemeinsam mit den bezirklichen Unternehmen und der gemeinnützigen Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen mbH (GFBM gGmbH) initiiert, um die Integration und Vermittlung von junge Menschen mit Fluchthintergrund in den Arbeitsmarkt aktiv anzugehen. Weitere Informationen