Verdienstmedaille und Förderpreis - Anerkennung und Würdigung bürgerschaftlichen Engagements im Bezirk

Medaille in Schatulle

Mit einer Verdienstmedaille ehrt der Bezirk alljährlich Bürger_innen, die der Allgemeinheit durch ihre außerordentliche, herausragende und nachhaltige Leistung geholfen haben.
Sie haben sich im sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich in Tempelhof-Schöneberg engagiert.
Mit der Verleihung soll das freiwillige und unentgeltliche Engagement besonders gewürdigt werden.

Neben der Verdienstmedaille kann ein Förderpreis in Höhe von 1.000 € an Initiativen, Vereine, Organisationen etc. vergeben werden. Auch hier soll die ehrenamtliche, nachhaltige und herausragende Leistung für die Allgemeinheit ausgezeichnet werden.

Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement sind Ausdruck unserer Demokratie. Alt-Bundespräsident Johannes Rau betonte anlässlich des „Jahres des Freiwilligen“ den gesellschaftlichen Stellenwert des Ehrenamtes ganz besonders:
„Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität sind unbezahlbare Werte. Sie können nicht mit Geld bezahlt werden. Sie müssen praktisch gelebt werden und sie werden von den Vielen gelebt, die ihren Mitmenschen das Wertvollste schenken, was sie haben: ihre Zeit.“

Die Würdigung des Ehrenamtes hat im Bezirk gute Tradition: In Tempelhof wurden ehrenamtlich Engagierte mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Nach der Bezirksfusion wurden erstmalig im Jahr 2003 Verdienstmedaillen und Förderpreise im gemeinsamen Bezirk vergeben. Die Ausschreibung erfolgt als offener Wettbewerb.
Der/die Bezirksbürgermeister_in übernimmt die Schirmherrschaft.
Die Jury, besteht aus:

  • den Mitgliedern des Bezirksamtes
  • dem/der Vorsteher_in der Bezirksverordnetenversammlung
  • jeweils einem/einer Vertreter_in aus den Fraktionen der BVV und
  • drei Mitgliedern gesellschaftlicher Gruppen ( Kirchen, Sport ).

Sie ermitteln gemeinsam die Preisträger_innen aus den eingehenden Vorschlägen.

Freiwilliges Engagement ist ein sehr wichtiger Beitrag für ein soziales Miteinander. Der Bezirk braucht deshalb Engagierte, deren menschliche Solidarität sich in konkreten Handlungen ausdrückt.

Liebe Leser_innen,
sollten Sie Initiativen oder Menschen kennen, die dem Bezirk und den Menschen helfen und für ihr Engagement ausgezeichnet werden könnten, wenden Sie sich bitte an Fr. Fidancan oder Hr. Skowronnek (Ehrenamtsbüro).