Drucksache - 1195/XX  

 
 
Betreff: Wissen über Stadtbäume mehren – Infoschilder anbringen und Baumkataster öffentlich zugänglich machen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Die Fraktion DIE LINKEDie Fraktion DIE LINKE
Verfasser:Herr Rutsch, MartinWissel, Elisabeth
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Entscheidung
15.05.2019 
31. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin      
Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt Beratung
27.05.2019 
27. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt vertagt   
17.06.2019 
28. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt      
26.08.2019    29. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt      

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob Infoschilder an ausgesuchten, im bezirklichen Straßenland befindlichen sowie den denkmalgeschützten Bäumen (z.B. in Gartendenkmälern) errichtet werden können. Diese Infoschilder sollen nach Möglichkeit in der Baumscheibe installiert werden, ohne die Bäume zu beschädigen. Die Schilder sollen über Namen und Vorkommen des Baumes sowie weitere relevante Informationen aufklären. Geprüft werden soll auch der zusätzliche Einsatz von digitalen Medien (z.B. QR-Codes).

 

Ferner wird das Bezirksamt ersucht, das bereits existierende Baumkataster online für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Begründung:

 

Die Rolle der Bäume als wichtiger Bestandteil des Stadtgrüns ist nicht zu unterschätzen. Gerade die aktuellen Diskussionen um bezirkliche Baumfällungen zeigen den hohen Stellenwert dieses öffentlichen Gutes. Straßenbäume sollten nicht als straßenbauliches Accessoire und damit als einfache Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden, sondern Teil der aktiven Umweltbildung sein. Das Wissen über die in der Natur vorkommenden Bäume ist durchaus erweiterbar. Einige Städte (z.B. Rheydt) haben diese Maßnahmen in ihren Parkanlagen umgesetzt; Ähnliches ist aus Arboreten bereits bekannt. Verfügbare Datensätze wie das bezirkliche Baumkataster sollten der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 


 

 
 

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