Drucksache - 1117/XX  

 
 
Betreff: Unterkunft für obdachlose LGBTTIQ schaffen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:einzelne Bezirksverordneteeinzelne Bezirksverordnete
  Mroß, Jessica
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Senioren und demografischer Wandel Beratung
16.05.2019 
21. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und demografischer Wandel      
15.08.2019    22. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und demografischer Wandel      
Ausschuss für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik Mitberatung
09.05.2019 
14. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik      
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Entscheidung
10.04.2019 
30. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin      

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales für eine bessere Unterbringung obdachloser LGBTTIQ einzusetzen.

Hierzu soll mittelfristig - nach Möglichkeit in Schöneberg - eine eigene Unterkunft für obdachlose queere Menschen mit ca. 15 Plätzen, für die ein auf das Thema LGBTTIQ spezialisierter Träger gewonnen werden soll, geschaffen werden.

Kurzfristig sollen wenigstens mehr Einzelunterbringungsplätze geschaffen werden, die für diese Gruppe von Betroffenen bereitgestellt werden, und die Träger bestehender Einrichtungen mehr queersensible Unterstützung und Beratung bekommen.

 

Begründung:

Unter den 6.000 in Berlin lebenden obdachlosen Menschen, befinden sich auch viele LGBTTIQ-Obdachlose. Sie sind oft jung und von ihren Familien verstoßen oder haben eine lange Diskriminierungsgeschichte hinter sich und bedürfen daher, um Hilfen überhaupt noch annehmen zu können, speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmter Unterstützung und Umgebung. Ähnlich wie obdachlose Frauen sind sie auf der Straße und in gemischten Unterkünften oft sexualisierter Gewalt ausgesetzt.

New York City ist im letzten Jahr mit gutem Beispiel vorangegangen und hat eine Einrichtung nur für queere Obdachlose mit einigen Plätzen geschaffen.

 


 

 
 

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