Drucksache - 1056/XX  

 
 
Betreff: Förderung der Umweltbildung im Bezirk
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:BezirksamtBezirksamt
Verfasser:Herr Schworck, OliverSchöttler, Angelika
Drucksache-Art:Mitteilung zur KenntnisnahmeMitteilung zur Kenntnisnahme
Beratungsfolge:
Bezirksamt Erledigung
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin Kenntnisnahme
20.02.2019 
28. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt Kenntnisnahme
25.03.2019 
25. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt zur Kenntnis genommen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlagen:
Mitteilung zur Kenntnisnahme

Das Bezirksamt teilt mit der Bitte um Kenntnisnahme mit:

 

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) hat für 2019 im Nach­tragshaushalt kurzfristig jedem Bezirk Mittel in Höhe von 80 T€ zur Förderung der Umweltbildung und von Umweltbildungseinrichtungen bereit gestellt. Die Mittel sollen im Rahmen der auftragsweisen Bewirtschaftung vom Umwelt- und Naturschutzamt als Zuwendung vergeben werden.

Ziel soll es sein, die Akteure der Umweltbildung zu vernetzen, bestehende Umweltbildungs­einrichtungen zu fördern und auszubauen und über einen Pool von freiberuflichen zertifizierten Natur- u. Umweltpädagogen jeder Grundschulklasse zu ermöglichen, mindestens einmal jährlich ein Umweltbildungsangebot wahrzunehmen.

 

Ein Teil der Mittel ist zwingend für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle zu verwenden, welche die bezirklichen Angebote, Bedarfe und Defizite von Schulen, Kindertagestätten und anderen Akteuren ermittelt und freiberufliche Natur- und Umweltpädagogen zur Durch­hrung von Umwelt­bildungsangeboten vermittelt. Die Finanzierung und Ausbildung der freiberuflichen Natur- und Umweltpädagogen erfolgt durch die Stiftung Naturschutz Berlin.

Darüber hinaus ist es Aufgabe der Koordinierungsstelle geeignete Flächen für die Durchführung der Umweltbildungsangebote zu ermitteln und die Akteure der Umweltbildung im Bezirk und in Berlin zu vernetzen.

 

Im Rahmen des Kooperationsvertrages des Bezirkes mit der Naturwacht e.V. als Betreiber der Naturschutzstation Marienfelde wurde kurzfristig in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- u. Naturschutzamt ein Projekt zur Umsetzung der o.g. Anforderungen initiiert. Der Verein hat im Rahmen einer Zuwendung die Aufgabe der Koordinierungsstelle übernommen, erweitert darüber hinaus das eigene Umweltbildungsangebot und passt die Organisation des Stationsbetriebes den neuen Anforderungen an.

 

Aus bezirklicher Sicht wird es möglich sein, attraktive Umweltbildungsangebote fortzuführen, neu zu entwickeln und bezirksweit anzubieten. Dabei können die langjährigen Erfahrungen der Naturwacht e.V. genutzt werden. Zusätzlich trägt die zur Übernahme der neuen Aufgaben weiter zur Stabilisierung und Entwicklung der Naturschutzstation Marienfelde bei.

 

Von der Senatsverwaltung wird angestrebt, die Umweltbildung auch über 2019 hinaus zu fördern und auszubauen.

 
 

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