Aktives Zentrum City West

Wie geht es weiter rund um die Urania? (August 2013)

“Wie werden die privaten und öffentlichen Flächen im Umfeld der Urania für viele unterschiedliche Nutzergruppen attraktiver?” Diese Frage wurde mit allen Interessierten, die im Umfeld der Urania wohnen und arbeiten oder es anderweitig nutzen, am 8.8.2013 und 20.8.2013 in der Urania diskutiert.

Folgende Dokumente können Sie hier einsehen:

  • Einladung zur Informationsveranstaltung am 8. August 2013
  • Weiterbearbeitung Konzept Kleiststraße

"Qualifizierung der östlichen Eingangsbereiche" - Abschlussbericht liegt vor

Im Rahmen des Förderprogramms Aktive Zentren hat das Stadtentwicklungsamt Tempelhof-Schöneberg im Jahr 2013 für die Qualifizierung des östlichen Eingangsbereichs in der City West die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und eines integrierten Entwicklungskonzepts unter Beachtung stadtstruktureller, stadtgestalterischer, verkehrlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen vergeben. Der Abschlussbericht liegt jetzt vor und kann hier gelesen werden.
Nach der Beratung in den bezirklichen Gremien wurden im Frühjahr 2014 zwei Förderanträge bei der zuständigen Senatsverwaltung zur Fortführung der Maßnahmen innerhalb der Förderkulisse “Aktive Zentren City-West” gestellt:

  • Umbau und gestalterische Verbesserung der westlichen Kleiststraße zwischen Wittenbergplatz und An der Urania / Martin-Luther-Straße
    sowie
  • Durchführung eines moderierten Entwicklungs- und Partizipationsprozesses zur Verbesserung des Zusammenspiels von Kunst und Grün im öffentlichen Raum (Mittelstreifen Lietzenburger Straße / An der Urania).

Beide Anträge sind das Ergebnis dieser Studie. Dank unserer Initiative können wir als Synergie die Tunneldeckensanierung der BVG in der Kleiststraße für die Qualifizierung und Aufwertung des Abschnitts Kleiststraße nutzen (1.Antrag). Mit dem moderierten Partizipationsprozess (2.Antrag) soll als Ziel ein Netzwerk der lokalen Akteure zur Verbesserung und nachhaltigen Pflege der Mittelstreifen Lietzenburger Straße / An der Urania entstehen. In den beiden Bürgerveranstaltungen im August 2013 wurde die Pflege und Unterhaltung der Freiflächen als unbefriedigend thematisiert.

Kooperatives Gutachterverfahren abgeschlossen

Im Rahmen der Förderkulisse „Aktives Zentrum City-West“ wurde vom Stadtentwicklungsamt in Zusammenarbeit mit dem Büro Herwarth + Holz ein kooperatives Gutachterverfahren zur qualitativen Verbesserung und Neugestaltung der westlichen Kleiststraße zwischen Wittenbergplatz und An der Urania/ Martin-Luther-Straße durchgeführt. Dabei wurden dem von drei Büros Empfehlungen zur Neugestaltung der Kleiststraße erarbeitet. In der Jury-Sitzung am 9.12.2014 wurde abschließend über den umzusetzenden Entwurf entschieden. Das Büro hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH hat das Gutachterverfahren zur Neugestaltung der Kleiststraße zwischen Wittenbergplatz und Courbière- und Eisenacher Straße gewonnen. Dieser Siegerentwurf sowie die Arbeiten der beiden anderen am Verfahren beteiligten Büros werden vom 16.01.2015 bis inkl. 30.01.2015 im Foyer der Urania Berlin, An der Urania 17, ausgestellt.
Im weiteren Verlauf des Projektes erfolgt zunächst die Konkretisierung der Planung zur Vorbereitungen des Umbaus der Kleiststraße. Diese schließt an die in den Jahren 2015 und 2016 geplante Baumaßnahme der BVG zur Sanierung der Tunneldecken der unterhalb der Kleiststraße verlaufenden U-Bahn-Linien an. Die notwendige Wiederherstellung des Straßenraums soll mit der qualitativen Verbesserung und Neugestaltung der westlichen Kleiststraße kombiniert werden. Bauherr dieser Maßnahme wird dann das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks Tempelhof-Schöneberg sein.

Folgende Dokumente können Sie hier einsehen:

AZ-Projekt „Partizipationsprozess Mittelstreifen Lietzenburger Straße/ An der Urania“

Die Pflege und Unterhaltung der bestehenden Freiflächen wurden durch Bürgervoten auf den öffentlichen Veranstaltungen im August 2013 als unbefriedigend thematisiert. Neben der Neugestaltung der Kleiststraße sollte aus Sicht von Anwohner_innen, Bewohner_innen die bestandsorientierte Aufwertung und partielle Umgestaltung der bestehenden Freiflächen in den Fokus gestellt werden.
In dem Jahr 2015 wurde ein Partizipationsprozess durchgeführt, bei dem die Anwohner_innen, die örtlichen Akteure und Immobilieneigentümer_innen einbezogen wurden. Ziele dieses Prozesses sind die Verbesserung des Erscheinungsbilds der Mittelstreifen Lietzenburger Straße und An der Urania durch behutsame, bestandorientierte Umgestaltungen, die Hervorhebung der bestehenden Kunstwerke bzw. Denkmale im öffentlichen Raum und ggf. deren Ergänzung sowie die Entwicklung von mittel- bis langfristigen Kooperationen.
Die Moderation sowie die Durchführung des Partizipationsprozesses wurde vom BÜRO BLAU – unter Beteiligung der Fachämter des Bezirks Tempelhof-Schöneberg sowie der AZ-Koordination CITY WEST – übernommen.
Im Rahmen des Projektes haben mehrere Workshops stattgefunden. Es hat sich dabei ein fester Akteurskern von ca. 8 Mitstreitern heraus gebildet. Gemäß dem Prinzip des Design Thinking wurden in den Workshops von den Anwesenden zwei verschiedene Personenpaare für den Mittelstreifenbereich An der Urania und Lietzenburger Straße kreiert. Diesen Persona wurden bestimmte Eigenschaften zugeteilt und aus deren Blickwinkel die Flächen mit ihren Potentialen und Defiziten betrachtet. Danach folgten die Ideenfindung und das Prototyping für die Neugestaltung der Flächen. Die aus Sicht der Persona entwickelten Ideen wurden zusammengetragen, anschließend geclustert und anhand eines Modells weiterentwickelt und in einem Modell verortet.
Im Juli 2015 fand unter dem Motto „Aktion grün-bunter Mittelstreifen“ die erste Mitmach-Aktion auf dem Mittelstreifen Lietzenburger Straße statt. Ende Oktober / Anfang November wurde eine Pflanzaktion durchgeführt, bei der rund 6.500 Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr gepflanzt wurden.
Die Bilder der Pflanzaktion sehen sie hier: