Frauenmärz - 3. März bis 31. März 2017

Der Frauenmärz

Flyer Frauenmärz 2017
Bild: Flyer: Gabi Burde

- diese Veranstaltungsreihe, die 1986 in Tempelhof ihre Geburtsstunde hatte, wurde schnell über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt.

Was aus der engagierten Zusammenarbeit von Musikschule, Volkshochschule und Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Frauenemanzipation begann, ist eine feste Institution im Bezirk Tempelhof-Schöneberg geworden.

Viele Politikerinnen und viele Künstlerinnen unterstützten Jahr für Jahr die Veranstaltungsreihe Frauenmärz.

Die Themen sind frauenspezifisch und die Reihe wird von Frauen organisiert. Dennoch stehen fast alle Veranstaltungen bei meist freiem Eintritt allen offen, Frauen und Männern!

Frauenmärz 2017

Frauenmärz 217
>Mut | ter | schafft< Bild: Grafik: T. Hackfordt

3. März – 31. März 2017

>Mut | ter | schafft<
Mutter, Mut, Mutterschaft, … Mutter schafft?!

Welche Bilder existieren? Welche Bilder werden gelebt? Junge Frauen in der Wirklichkeit.

Seit den 70er Jahren erreicht die Frauenbewegung soziale Umbrüche, die die Perspektive auf Frausein und Mutterschaft verändern: Traditionelle weibliche Rollenvorstellungen werden demontiert, Themen wie Schwangerschaft und Geburt enttabuisiert, den Frauen gelingt der Zutritt zu männlichen Sphären.

Heute sieht sich die moderne Frau vor einen neuen Identitätskonflikt gestellt: Sie muss dem Modell der fürsorglichen Mutter entsprechen, zugleich soll sie selbstbestimmt und finanziell unabhängig sein.

Alle Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt.

Wir freuen uns auf weibliche & männliche Besucher, wenn nichts anderes vermerkt ist.

Recht viel Spaß!

Der Flyer zum Programm des Frauenmärz 2017 zum Download

Freitag 3. März 19 Uhr

Jutta Kaddatz, Emine Demirbüken-Wegner: Foto Hollin, Hilde Kappes: Foto Susanne Schug, Andrea Bongers: Foto Andrea Bongers
Bild: Jutta Kaddatz, Emine Demirbüken-Wegner, Hilde Kappes: Foto Susanne Schug, Andrea Bongers

19 Uhr – Frauenmärz Eröffnungsveranstaltung

  • Begrüßung: Jutta Kaddatz Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales.
  • Festrede: Emine Demirbüken-Wegner Staatssekretärin a.D.
    Parlamentsausschussvorsitzende für Bildung, Jugend und Familie.
  • Heiraten? aber warum denn? fragen sich die Mitglieder des Theaterkollektivs Berlocken. Ausschnitt aus der Hoch-Zeit-Performance. berlocken.de
  • Hilde Kappes gilt als eine Ausnahme-Künstlerin im Bereich Stimm- und Musik-Performance. Ihre Vokal Akrobatik und ungewöhnliche Musikalität auf vielseitigem Instrumentarium hat mehrfache Auszeichnungen erhalten. hildekappes.de

Pause: Süßes und Salziges von der ufaBäckerei

Petra Schwarz
Bild: E. Pashiller
  • Andrea Bongers, Kabarettistin, Sängerin und vor allen Dingen: Puppenspielerin, auch bei der Sesamstraße. Die Hanseatin weiß aus eigener Erfahrung um Geschichten als Frau, Partnerin und Mutter. Uns erwartet eine figurenstarke Show, prall gefüllt mit Musik, die berührt und mitreißt. andreabongers.de

Durch das Programm führt gewohnt charmant Petra Schwarz, freie Journalistin.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Damm | Ecke Barnetstraße, 12305 Berlin

Eintritt frei!

Im Foyer finden Sie die mobile Ausstellung zur Kampagne “Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin” mit verschiedensten Aktivitäten.

4. März - Samstag 14 Uhr

Sibylle Nägele
Bild: Sibylle Nägele Foto: E. Paschiller

Atelier- & Galerienrundgang

Frauen in Kunst & Kultur!

Die Laura Mars Gallery von Gundula Schmitz in der Bülowstraße zeigt die Ausstellung »Fruit Solutions« von Chris Dreier und Gary Farrelly, OJAI (Office for Joint Administrative Intelligence). lauramars.de

In der Großgörschenstraße führt uns Parwane Ehrari von der Galerie Berlin-Baku durch eine Ausstellung aserbaidschanischer und deutscher Künstler_innen. http://www.galeriebb.de

Rund um Manstein-, Großgörschen- und Crellestraße gibt es Studios, Werkstätten und Ateliers von Künstlerinnen, Fotografinnen und Filmemacherinnen. Wir sind in das Atelier Orangerie 2 der Objektkünstlerin Astrid Roeken eingeladen. astridroeken.de

Es führen Sie Sibylle Nägele und Joy Markert. Anmeldung: Tel: 0152 27181579, E-Mail: s.naegele@medienautoren.de

umsonst & draußen!

4. März - Samstag 19.30 Uhr

Singfrauen Berlin - Foto: Andreas Krause
Bild: Singfrauen Berlin Foto: Andreas Krause

Chorkonzert

FEMMES VOCALES – 70 Frauen, drei Chöre, ethnische Vielfalt, gemeinsame Stärke

Der Chor Vocalisa Ltg. Gisela Tamm, ist aus Münster zu Gast. Er präsentiert musikalische Kleinode aus aller Welt.

Cantadoras, ein brasilianischer Frauenchor aus Berlin, Ltg. Elisabeth Tuchmann, begeistert durch sein mitreißendes Temperament.
Mit im Gepäck die Gitarristin Katrin Wahl.

Die Singfrauen Berlin, Ltg. Franziska Welti, verfügen über ein vielfältiges Repertoire an internationalem Volksliedgut, insbesondere aus Ost- und Südeuropa. Drei Frauenchöre mit Stimmfülle, Power und Spaß am Singen.

Ort: ufaFabrik Theatersaal Viktoriastraße 10-18 12105 Berlin

Eintritt frei – ACHTUNG, bitte reserviert Eure Karten unter 030 755030 oder vorbestellung@ufafabrik.de.
Reservierte Karten müssen innerhalb von 7 Tagen nach Eingang der Reservierung in der Ticketzentrale abgeholt werden, sonst verfällt die Reservierung wieder.

5. März - Sonntag 16.00 Uhr

Steinway & Daughter
Bild: Steinway & Daughter Foto Marion Schwan

Jazzkonzert

Steinway & Daughter
Hommage an Komponistinnen des Jazz

Das Duo Amelie Zapf piano / Marion Schwan sax, mit Gastpercussionistin
Elke Horner rhythmisch verstärkt, präsentiert eigene Arrangements weitgehend unbekannter, spannender Kompositionen von Jazzmusikerinnen.
Der Titel >Steinway & Daughter< nach einer Komposition von Gabriele Hasler ist Programm.

Eine Veranstaltung der Frauenbeauftragten Tempelhof-Schönebergs in Kooperation mit BEGiNE – Treff und Kultur für Frauen e.V..

Ladies only!

Ort: BEGiNE Potsdamer Straße 139 10783 Berlin

Eintritt frei!

8. März - Mittwoch 18:30 Uhr

Frauensalon-Azize-Tank
Bild: Azize Tank

Gespräch

Das Bild der Frau
in der Geschichte & ihre Rolle heute.

Seit jeher werden Frauen bestimmte Rollen zugewiesen, die ihren jeweiligen Zweck erfüllen. Nie zuvor waren Frauen so sichtbar und vordergründig erfolgreich wie heute. Das Rollenbild hat sich geändert, dennoch bekommen Frauen im Durchschnitt für vergleichbare Arbeit weniger Geld und übernehmen ein Großteil der unbezahlten Heimarbeiten.

Frauensalon mit Azize Tank, MdB, DIE LINKE. Anmeldung: 98 354-777 oder azize.tank.wk@bundestag.de Ladys only!

Ort: Wahlkreisbüro Azize Tank Grunewaldstraße 73 10823 Berlin

Eintritt frei!

10. März - Freitag 9 Uhr

Kanzleramt
Bild: Kanzleramt

Politische Tagesfahrt

Vom Deutschen Bundestag bis zum Kanzleramt

Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) lädt insbesondere Frauen zu einer Sitzung ein, einem Gespräch und dem Abstecher auf die Kuppel mit Mittagessen.

Dann: Besuch im Bundeskanzleramt – dem Dienstsitz der mächtigsten Frau der Welt. jan-marco.luczak@bundestag.de, Tel. 2277 2867. Angaben: Vor- & Nachname, Geburtsdatum & -ort, Anschrift, E-Mail-Adresse & Telefonnummer für Rückfragen.

Umsonst & draußen!

11. März - Samstag 20 Uhr

Bild: A. Suaudeau & C. Tesorino Foto: E. Paschiller
Bild: A. Suaudeau & C. Tesorino Foto: E. Paschiller

Multimediales Konzert

Geschichten als multimediales Klangerlebnis

Musikerin Claudia Tesorino aus Berlin und Sprachkünstlerin Annegret Suaudeau aus Amsterdam bieten Improvisation vom Feinsten:

Eine >Live – Unterhaltung< zwischen Musik und Sprache, erweitert durch Bildprojektionen. Instrument und Stimme sind Duo-Partner, zwischen denen Geschichten entstehen und wieder zerplatzen – hinter- und unsinnig, ebenso wie verzaubernd.

In der von Suaudeau visuell inszenierten Mischung aus Klang und Komik spielt Tesorino Saxophon, Melodica, Klavier und Instrumente, deren Namen noch erfunden werden müssen. claudiatesorino.com

Ort: Rathaus Schöneberg Bibliothek John-F-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

14. März - Dienstag 19 Uhr

Hate Speech - Foto Mascha Angrick
Bild: Foto: Mascha Angrick

Podiumsdiskussion

Betrifft Hate-Speech vor allem Frauen?

Rassismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus durchschwemmen Foren und soziale Netzwerke, Blogs und Kommentarspalten. Hemmschwellen brechen weg. Menschen werden beleidigt und bedroht. Davon betroffen sind überdurchschnittlich Frauen sowie Flüchtlinge und Muslime.

Im Fachgespräch mit anschließender Diskussion ergründen wir die Ursachen und welche gesetzlichen Möglichkeiten es gibt, dagegen vorzugehen.

Mit: Renate Künast, Ausschussvorsitzende für Recht und Verbraucherschutz, Vertreterinnen des Deutschen Juristinnenbundes e.V., einer Netzaktivistin und dem nationalen >Hate-Speech-Komitee

15. März - Mittwoch 20 Uhr

Elisabeth Herrmann - Buchtitel "Totengebet"
Bild: Buchtitel "Totengebet"

Krimi-Lesung Totengebet

Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahn-Station hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Plötzlich wendet sich das Blatt, und er steht unter Mordverdacht. Ein Strudel eines vergessenen Verbrechens …

Es liest Elisabeth Herrmann.
In Kooperation mit dem TKK- Tempelhofer Kunst- und Kulturverein.

Ort: Bezirksbibliothek Eva-Maria-Buch-Haus Götzstraße 8/10/12 12099 Berlin

Eintritt frei!

16. März - Donnerstag 18:00 Uhr

Geschäftsfrauen - Pixabay - Foto Gerd Altmann
Bild: Foto Gerd Altmann, Pixabay.com

Frauen sind Spitze, aber auch an der Spitze?

- Gespräch & Erfahrungsaustausch zu Frauenförderung im Öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft

Strittig in der öffentlichen Diskussion ist nach wie vor, ob es überhaupt noch geschlechtsspezifische Benachteiligungen gibt, ob entsprechende Ausgleichsmaßnahmen notwendig sind und ob diese die Arbeitgeberseite nicht unverhältnismäßig belasten und in ihrer unternehmerischen Freiheit beschränken.

Weitblickende Unternehmen wissen allerdings längst, was sie an ihren Mitarbeiterinnen haben und erkennen die Vorteile für ihr Unternehmen.

Ein gutes Beispiel aus der Praxis ist dafür die Siemens AG, die mit vielfältigen Maßnahmen unter dem Motto „Five different fingers – one strong hand. Diversity bei Siemens“ gezielt Frauenförderung betreibt.

Miteinander diskutieren:

  • Susanne Stumpenhusen, Landesbezirksleiterin ver.di und damit zuständig für den Öffentlichen Dienst in Berlin
  • Petra Göbel, Siemens AG, Human Resources, Regional Speaker for Talent and Leadership Development Germany
  • Daniela Lehmann, Siemens AG, Governance & Markets, Leiterin des Netzwerkes Frauen@Siemens Berlin

Moderation: Dagmar König, Mitglied im Bundesvorstand von ver.di und ehem. Frauenbeauftragte

Ort: Rathaus Tempelhof Tempelhofer Damm 165 12099 Berlin in der Galerie im EG

Eintritt frei!

16. März - Donnerstag 19.30 Uhr

Mustang, der Film
Bild: Mustang, der Film

Film & Diskussion Mustang

Fünf heranwachsende, lebensfrohe Schwestern an der türkischen Schwarzmeerküste lösen einen Skandal mit dramatischen Folgen aus: Sie hatten unbedacht mit den Jungs zusammen herumtollend den Ferienanfang gefeiert. Nun wird das Haus der Familie zum Gefängnis, Benimmunterrricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch Lale und ihre Schwestern beginnen, sich gegen die auferlegten Grenzen aufzulehnen.

Wir diskutieren nach dem Film mit der grünen Abgeordneten Fatos Topac (MdA).

Ort: Grünes Kino Tempelhof JFH Bungalow Mariendorfer Damm 117-121 12109 Berlin

Eintritt frei!

17. März - Freitag 20 Uhr

Fluchtmärchen - P. Schulze Hagen
Bild: Fluchtmärchen - P. Schulze Hagen

Märchen

Von jenen, die auszogen – Märchen
von Flucht und dem Verlassen der Heimat

Eine Eskimofrau flieht vor ihrem gewalttätigen Mann und findet Hilfe in der Natur in Gestalt eines Schneeriesen, Hans verlässt die Heimat mit vorgefertigten Sätzen, und die 7 Schwaben hören in der Fremde schon im Brummen einer Hornisse den Kriegslärm:

Die Geschichtenerzählerin Birgit Hägele erzählt anhand fünf verschiedener Märchen der Weltliteratur von Flucht und dem Umgang mit dem Fremden. birgit-haegele.de

Ort: Rathaus Schöneberg Goldener Saal John-F-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

18. März Samstag 14 Uhr

Julie Wolfthorn, Porträt einer Russin. Deutscher Lyceum-Club, 1929
Bild: Julie Wolfthorn, Porträt einer Russin. Deutscher Lyceum-Club, 1929

Kunst- & kulturhistorische Führung

Starke Frauen

Historisch war die Gegend um die Potsdamer Straße ein Ort der Emanzipation in den Künsten, der Kultur, der Bildung. Wir beginnen mit dem ältesten deutschen Künstlerinnen-Verein und dessen Jubiläumsausstellung Fortsetzung folgt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.

Empfangen werden uns die Vorsitzende Ute Gräfin von Hardenberg und die Kuratorin Dr. Carola Muysers.
Anschließend begehen wir verschiedene Stationen der historischen Frauengeschichten im Quartier und begegnen Namen wie: Hedwig Dohm, Alice Salomon, Julie Wolfthorn. vdbk1867.de

Beenden werden wir den Rundgang in der Potsdamer Straße 139, dort empfängt uns Beate K. Seiferth von der BEGiNE.

Es führen Sie auf der der etwa 3-stündigen Tour Sibylle Nägele und Joy Markert. Anmeldung: Tel: 0152 27181579, E-Mail: s.naegele@medienautoren.de

umsonst & draußen!

18. März - Samstag 20.00 Uhr

Martina Gebhardt Foto D. Beecroft
Bild: Martina Gebhardt Foto D. Beecroft

Solokonzert

More about Love – ein Soloabend von und mit Martina Gebhardt

Die gebürtige Berlinerin Martina Gebhardt ist improvisierende Jazzsängerin. Heute Abend mit eigenen Kompositionen in deutscher und englischer Sprache, gemischt mit Klassikern des American Jazz Repertoire. Ihre Art ist bestechend und ihre Stimme faszinierend. martinagebhardt.de

Ladies only!

Ort: BEGiNE Potsdamer Straße 139 10783 Berlin

Eintritt frei!

19. März - Sonntag 16.00 Uhr

Musikalische Lesung Fatou Rama Foto J. Wilkins
Bild: Musikalische Lesung Fatou Rama Foto J. Wilkins

Musikalische Lesung Fatou Rama

Die Geschichte eines jungen kreolischen Mädchen in der Zeit zwischen 1959 und 1962 handelt von: zwei Heimatländern – Madagaskar und Senegal-, Kolonialismus und dem Aufbruch in die Unabhängigkeit, Mutter und Nanny. Eine autobiographische Erzählung der Musikerin MFA Kera, simultan ins Deutsche übersetzt von Andrea Siemsens, garniert mit sehr viel Musik mit Reinhard Katemannn, und noch viel mehr Herz von MFA Kera! Für alle, die Geschichten mögen.

Ort: Rathaus Schöneberg Bibliothek John-F-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

20. März - Montag 20 Uhr

Adriana Altaras Foto Gene Glover
Bild: Adriana Altaras Foto Gene Glover

Lesung

Das Meer und ich waren im besten Alter

Die Gegenwart ist nichts für Feiglinge: Eine Ehekrise am gemeinsamen Bücherregal, ein KZ-Gedenkstättenbesuch mit dem jüngsten Sohn, eine Liebeserklärung an die jüdische Literatur und eine Kriegserklärung an die Angst. Ihre Texte sind berührend, scharfsinnig sowie urkomisch. Sie erzählt von Mut und Zivilcourage, vom Älterwerden und dem Umgang mit Erinnerung und davon, warum sie nie bereuen wird, Kinder zu haben.

Adriana Altaras liest aus ihrem frisch erschienenen Buch. altaras.eu

Ort: Mittelpunktbibliothek Schöneberg Hauptstraße 40 10827 Berlin

Eintritt frei!

22. März - Mittwoch 19.30 Uhr

Politisches Streitgespräch Liebesgrüße aus Moskau – Nachrichtendienste
Bild: Politisches Streitgespräch Foto M. Luczak

Politisches Streitgespräch

Liebesgrüße aus Moskau – Nachrichtendienste

  • .. zwischen politischer Aufsicht und geheimer Aufklärung*

Viele Menschen sorgen sich aufgrund terroristischer Bedrohungen um ihre Sicherheit. Andere fürchten mehr Überwachung und eine Einschränkung ihrer Bürgerrechte. Die Nachrichtendienste! Es diskutieren Renate Künast MdB (Die Grünen) und Dr. Jan-Marco Luczak MdB (CDU). Beide Mitglieder im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages. Moderation Dr. Jost Müller-Neuhof, rechtspolitischer Korrespondent des Tagesspiegels.

Ort: Rathaus Schöneberg Louise-Schroeder-Saal John-F-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

23. März - Donnerstag 20 Uhr

Hoch-Zeit-Performance - Foto E. Paschiller
Bild: Hoch-Zeit-Performance - Foto E. Paschiller

24. März – Freitag 20 Uhr

Performance

Hoch – Zeit über Dekonstruktion und Neuentwurf einer Tradition

Kennen Sie das? Wie aus heiterem Himmel beschließen die Freunde zu heiraten. – Freunde, die doch eigentlich ganz fortschrittlich sind, nichts mit Religion am Hut haben und sich als liberal verstehen.

Aber warum? Das haben sich die Frauen des Theaterkollektivs Berlocken gefragt und sich ein Jahr lang mit dem Thema auseinandergesetzt. Sie widmen sich in ihrer Performance den gesellschaftlich anerkannten Normen, die mit dem Thema Hochzeit verknüpft sind. Liebe und Verlässlichkeit, gemeinsames Wirtschaften und steuerliche Vorteile, heterogene Partnerschaften und explizite Zweierbeziehungen werden hinterfragt und außergewöhnliche Sichtweisen auf das Thema präsentiert. berlocken.de

ACHTUNG: Sitzplatzreservierung dringend erforderlich! info@berlocken.de

Ort: Rathaus Schöneberg Goldener Saal John-F.-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

23. März - Donnerstag 19.00 Uhr

Kommandantinnen
Bild: Foto M. Luczak

Gespräch

Frau am Herd – Frau an der Waffe

Ändert sich etwas am Frauenbild einer Gesellschaft, wenn eine Frau Kommandantin eines U-Bootes wird oder das wichtigste politische Amt innehat?

Oder prägen >Maria, Mutter Jesu, die Demütige< oder >Käthe Luther, die protestantische Pfarrfrau< immer noch das Frauenbild? Was ist übrig vom Hexenwahn, der mit dem Mittelalter keineswegs zu Ende ging?

Es sprechen Horsta Krum, Elisabeth Wissel (DIE LINKE)

Ort: Rathaus Schöneberg J.-F.-Kennedy Saal John-F-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

25. März - Samstag 20.00 Uhr

SUPRAMATER Gameshow
Bild: SUPRAMATER Gameshow - Foto M.Welk

Gameshow

SUPRA lat. über
MATER lat. Mutter

… die Übermutter, ein Archetyp der Selbstaufopferung und der bedingungslosen Fürsorge.

Zwei Mütter nutzen ihre übernatürlichen Kräfte, um sich in der >SUPRAMATER Gameshow< zu messen. In einer Reihe kurioser Herausforderungen werden wir herausfinden, welche das Zeug zur Übermutter hat.

Die Performance hinterfragt Identitäten, Körperbilder und Rollenmuster. wilde pferde ist ein Performance-Kollektiv, das zwischen Tanz, Theater, Musik und Film arbeitet. Ihre Arbeiten loten gerne Grenzen aus und übertreten Schwellenwerte. Thematisch arbeiten sie an der Schnittstelle von Körperbildern und gesellschaftlichen Systemen von Belohnung und Bestrafung. supramater.de

Mit Juliane Meckert, Miriam Welk, Feray Halil, Nadja Hoppe, Stephanie Krah.

Ort: Rathaus Schöneberg Louise-Schroeder-Saal John-F-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Eintritt frei!

26. März - Sonntag 17 Uhr

LIT - Lesung
Bild: LIT - Lesung - Foto: E. Paschiller

Autorenlesung Mut | ter | schafft

Bedeutet Mut-ter-schafft mit Mut etwas zu schaffen? Mit viel >Schaffensmut< und ganz ohne Schaffenskrise nimmt LIT das Thema unter die poetische Lupe!

Freuen Sie sich auf Texte von Helga Gensow, Rotraud Hellhake, Eva Horn, Evelyn Lenz, Ursula Schorsch, Ute Seiderer, Ingrid Walter, Dr. Gerhard Weil und Ute Malkowsky-Moritz, Moderation.

Achtung! Zeitumstellung!

Ort: Salon der LKMS Alt-Mariendorf 43 12107 Berlin

Eintritt frei!

31. März - Freitag 9 Uhr

Mechthild Rawert
Bild: Mechthild Rawert

Politische Tagesfahrt

Mechthild Rawert, MdB, lädt Sie zur Erkundung des politischen Berlins ein. Seien Sie Gast im Plenum des Deutschen Bundestages, diskutieren Sie über aktuelle politische Themen, frischen Sie Ihre Geschichtskenntnisse auf und lernen Sie das Regierungsviertel kennen. Zum Mittag- und Abendessen sind Sie eingeladen.

Anmeldung bis 19.3.17 mechthild.rawert.wk@bundestag.de, Tel. 720.13884. Angabe: Vor- & Nachname, Geburtsdatum & -ort, Anschrift, E-Mail-Adresse & TeleNr. für Rückfragen. Ladies only!

umsonst & draußen!