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Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit

Suchthilfe-Koordination

Suchtvorbeugung beginnt im Alltag

Suchtvorbeugung beginnt im Alltag

Start des Projektes PEaS in Tempelhof- Schöneberg!

„Im Alter von 12 bis 15 Jahren findet häufig der Erstkonsum von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen statt." - ein Ergebnis auch der Berliner JAH-Studie (Fachstelle für Suchtprävention, 2008/2009). Aber: Je besser die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist, umso größer ist der Schutz der Kinder vor problematischer Computernutzung oder zu frühem und riskantem Alkoholkonsum. (weiter>>)

6. Juni 2011: PEaS erhält bundesweite Auszeichnung

6. Juni 2011: PEaS erhält bundesweite Auszeichnung


Ohne die AOK und die Fachstelle für Suchtprävention und viele andere Partner wäre das unmöglich gewesen

v.l.n.r.Werner Freese (Bezirk Tempelhof-Schöneberg), Heide Mutter (Bezirk Tempelhof-Schöneberg), Prof.Dr.Elisabeth Pott (Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), Dr. Katharina Graffmann-Weschke (AOK Nordost), Kerstin Jüngling (Fachstelle für Suchtprävention), Mechthild Dyckmans (Drogenbeauftragte der Bundesregierung), Daniel Bahr (Bundesgesundheitsminister); Foto: BZgA
v.l.n.r.Werner Freese (Bezirk Tempelhof-Schöneberg), Heide Mutter (Bezirk Tempelhof-Schöneberg), Prof.Dr.Elisabeth Pott (Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), Dr. Katharina Graffmann-Weschke (AOK Nordost), Kerstin Jüngling (Fachstelle für Suchtprävention), Mechthild Dyckmans (Drogenbeauftragte der Bundesregierung), Daniel Bahr (Bundesgesundheitsminister); Foto: BZgA

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde am 6. Juni vom Bundesgesundheitsminister, der Bundesdrogenbeauftragten und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung für das Elternbildungsprogramm PEaS-Peer Eltern an Schule ausgezeichnet. Das Programm zur Elternbildung und Suchtprävention in Schule erhielt aufgrund seiner Vorbildfunktion zur Suchtvorbeugung für Kinder und Jugendliche den Ersten Preis in der Kategorie „Kreisfreie Städte“.

Initiiert vom Aktionsforum Suchtprävention Tempelhof-Schöneberg, einem Zusammenschluss von engagierten Einrichtungen und Trägern, wurde PEaS 2009 als Pilotprojekt an 3 Grundschulen in Tempelhof-Schöneberg gestartet und ist inzwischen wegen seines großen Erfolges im zweiten Umsetzungsjahr auf 6 Schulen ausgedehnt worden. PEaS schult Eltern der 3.bis 6. Klassen der kooperierenden Grundschulen zum Umgang mit dem Thema Sucht. Es zeigt Wege auf, was Eltern tun können, um ihre Kinder vor Suchtgefahren zu schützen. Neben der Stärkung im Umgang mit dem eigenen Kind ist die Weitergabe der Kenntnisse auch an die anderen Eltern, an die Lehrer und später auch an die weiterführenden Schulen ein wichtiger Bestandteil von PEaS.

Dr. Sibyll. Klotz, Stadträtin für Gesundheit und Soziales, war vom PEaS-Konzept schon immer sehr überzeugt und hat sich deshalb von Beginn an für das Programm stark gemacht, hat selbst an Schulungen teilgenommen und sich immer für eine berlinweite Umsetzung eingesetzt: „Ich freue mich riesig über die Auszeichnung und meine, dass wir sie, stellvertretend für alle Beteiligten, auch verdient haben. Das erhaltene Preisgeld werden wir selbstverständlich ausschließlich für die Ausweitung von PEaS sowie die weitere Suchtprävention in Tempelhof-Schöneberg verwenden. Dass PEaS von so vielen Eltern aus den unterschiedlichsten Kulturen angenommen wurde zeigt, dass wir den richtigen Weg gefunden haben.“

Ganz besonderer Dank geht an die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin und hier besonders an Frau Bensieck und Frau Wisniewska als Projektkoordinatorinnen und PEaS-Trainerinnen, an die AOK Nordost - Die Gesundheitskasse für die Finanzierung und inhaltliche Unterstützung der Kurse, aber auch an die Hartmut-Spittler-Fachklinik und die Frauensuchtberatungsstelle FAM.

  • PEaS Pressemitteilung BA Tempelhof-Schöneberg

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  • PEaS Pressemitteilung zum Wettbewerb der BZgA

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Umsetzung des Programmes PEaS in Tempelhof- Schöneberg!


Eltern haben somit in der Suchtvorbeugung eine bedeutende Rolle! Ihre individuelle Haltung zum Konsum von Suchtmitteln, ihre eigene Vorbildfunktion trägt wesentlich dazu bei, ob ihre Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln entwickeln können. Die Berliner JAH-Studie zeigt jedoch, dass nur 11,2% der Eltern mit Ihren Kindern häufig über das Thema Alkohol reden.

PEaS greift dies auf und richtet sich an Eltern von Kindern der 3. bis 6. Klasse, die sich kurz vor dem Schulwechsel und am Beginn der Pubertät befinden. Diese Zeit ist geprägt von Veränderungen, Unsicherheiten und Neuem für Eltern und Kinder. Vielfach probieren Kinder in dieser Lebensphase das erste Mal Alkohol und Zigaretten. Häufig ziehen sie sich auch zurück und sitzen zu lang am Computer oder vor dem Fernseher. Eltern erhalten durch PEaS Antworten auf ihre Fragen, hilfreiche Informationen und können sich mit anderen Eltern austauschen.
Katharina Saalfrank Diplom-Pädagogin, Musiktherapeutin und Familienberatung im RTL -Format „Die Super Nanny" unterstützt PEaS als Schirmherrin.

„Eltern sind in dieser Zeit oft verunsichert und in Sorge. Wir können ihnen mit PEaS ein kostenloses Kursangebot machen, das sie in ihrem Wissen und in ihrer Handlungskompetenz stärkt, um ihre Kinder in diesem Lebensabschnitt gut begleiten zu können." betont Kerstin Jüngling, Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention in Berlin. Wir danken der Drogenbeauftragten des Landes Berlin, Christine Köhler-Azara für die freundliche Unterstützung.

Dr. Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit und Soziales in Tempelhof-Schöneberg freut sich, dass „das Aktionsforum Suchtprävention in Tempelhof-Schöneberg Eltern in ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion stärken will und das Eltern-Programm PEaS an drei Grundschulen im Bezirk startet."

PEaS wird finanziert durch die AOK Nordost - Die Gesundheitskasse und unterstützt durch die Senatsverwaltungen für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz sowie Bildung, Wissenschaft und Forschung. „Wir unterstützen PEaS, weil gerade in der Gesundheitsförderung und damit auch in der Suchtprävention nur dann Erfolge zu verzeichnen sind, wenn die Eltern mit einbezogen werden. Bei PEaSL wird auf Erfahrungen zur Einbeziehung von Eltern aufgebaut", so Dr. Katharina Graffmann-Weschke, Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin bei der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse.

„Wenn es Eltern gelingt, mit ihren Kindern in der Pubertät und darüber hinaus im Gespräch zu bleiben und wenn sie den Faden nicht abreißen lassen, dann werden sie immer noch den größten Einfluss in der Begleitung ihrer Kinder ins Erwachsenwerden nehmen können. Wünschenswert wären auch erfolgreiche Elternabende, in denen Eltern miteinander ins Gespräch kommen über die Entwicklung ihrer Kinder. Ich danke den beteiligten Grundschulen, die die Rahmenbedingungen für die Umsetzung von PEaS geschaffen haben, und ich wünsche den Eltern, die sich bereit erklären, einen langen Atem und gutes Gelingen", so Frau Doris Friedrich, Referentin für Suchtprophylaxe der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Die teilnehmenden Schulen:

Neumark-Grundschule
Teltow-Grundschule
Werbellinsee-Grundschule
Spreewald-Grundschule
Tempelherren-Grundschule
Katholische St. Franziskus-Schule

Das Konzept

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    Projektkoordination:

    Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin(Externer Link)
    unter der Trägerschaft des pad e.V.
    Mainzer Str. 23, 10247 Berlin
    Tel.: 030-29352615, Fax: 030-29352616
    E-Mail: fachstelle.suchtpraevention@padev.de

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    Kontakt

    Heide Mutter
    Suchthilfekoordination
    und Suchtprävention
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    Fax: (030) 90277-8748
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