
Informationen für Eltern und Betreuer von Kindern mit MRSA
Was bedeutet MRSA?
MRSA steht für Methicillin Resistenter Staphylococcus Aureus. Staphylokokken sind Bakterien, die bei vielen Menschen in der Nase und auf der Haut vorkommen. MRSA ist gegen bestimmte Antibiotika resistent. weiter>>

Seit dem 1.11.2011 gibt es eine neue Trinkwasser-VO. Diese bringt eine ganze Reihe von Neuerungen, insbesondere für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, mit sich. Das LAGeSo hat eine Rubrik FAQ zu diesem Thema ins Netz gestellt. Informationen und Antworten auf häufig gestellten Fragen zur Anzeige- und Untersuchungspflicht nach § 13 Abs. 5 sowie § 14 Abs. 3 TrinkwV finden Sie hier.
Das Formular für die Anzeige nach § 13 Abs. 5 TrinkwV können Sie am Bildschirm ausfüllen, speichern und per Mail oder nach dem Ausdrucken per Post an die im Formular angegebene Adresse versenden.
I Allgemeine Informationen
Was bedeutet MRSA?
MRSA steht für Methicillin Resistenter Staphylococcus Aureus. Staphylokokken sind Bakterien, die bei vielen Menschen in der Nase und auf der Haut vorkommen. MRSA ist gegen bestimmte Antibiotika resistent.
Wie bekommt man MRSA?
MRSA kann durch direkten Kontakt zwischen Menschen, z. B. bei der Körperpflege, übertragen werden. Außer-dem kann MRSA durch indirekten Kontakt über Gegen-stände und Oberflächen verbreitet werden. Häufiger Übertragungsort von MRSA sind medizinische Einrichtungen.
Ist MRSA gefährlich?
Der einfache Nachweis von MRSA auf der Haut (Besied-lung) oder in der Nase stellt in der Regel keine Gefahr dar. Gesunde Personen sind oft nur vorübergehend be-siedelt und haben ein verschwindend geringes Risiko, eine MRSA-Infektion zu bekommen. Unter bestimmten Bedingungen, wie z. B. bei einer geschädigten Haut oder einer Abwehrschwäche, kann der Erreger jedoch in den Körper gelangen und eine Infektionen verursachen. Diese ist dann auf Grund der Resistenz gegen bestimm-te Medikamente schwer behandelbar. Deshalb sollten MRSA-Übertragungen auf Menschen mit besonderen Risiken (z. B. Hauterkrankungen, Implantate (z. B. Ka-theter) oder geschwächte Abwehr) verhindert werden. Neben dem herkömmlichen, meist in medizinischen Ein-richtungen erworbenen MRSA gibt es noch den in Deutschland zur Zeit seltenen, so genannten „community acquired MRSA“, der meist Haut- und Weichteilinfektionen hervorruft und zwischen Kindern leichter übertragen werden kann.
Muss MRSA behandelt werden?
Der Nachweis von MRSA bedeutet nicht, dass man da-ran erkrankt ist. Behandlungsbedürftig ist nur eine Infek-tion mit MRSA. Um das Risiko einer MRSA- Übertra-gung und einer möglichen Infektion zu verhindern, wird bei MRSA-Trägern in der Regel jedoch versucht, MRSA zu beseitigen („Sanierung“). Hierzu werden z. B. desinfi-zierende Waschungen des gesamten Körpers, eine Be-handlung mit einer Nasensalbe und ein kompletter
Wäsche- und Bettwäschewechsel über fünf Tage durch-geführt. In einigen Fällen gelingt jedoch nur eine zeitwei-se Sanierung, die aber das Risiko einer Infektion, z. B. bei einer Operation, stark verringern kann. Ob eine Sa-nierung für notwendig und zum gegebenen Zeitpunkt als sinnvoll erachtet wird, entscheidet der behandelnde Arzt.
Was sollten Angehörige und Freunde beachten?
Eine gute Standardhygiene schützt in den meisten Fäl-len vor einer Übertragung von MRSA. Dazu gehören u. a.:
Gesundheitsamt
Rathausstr. 27
12105 Berlin - Mariendorf
4. Etage, Zi. 414
Stadtplan
Fahrverbindungen
U-Bahnhof:
Westphalweg:
U6 (5 Min. Fußweg)
Bushaltestelle:
Rathausstr./Kaiserstr.:
282
Gersdorfstr./Kaiserstr.:
X76, M76 (5 Min. Fußweg)
