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Serviceeinheit Finanzen und Personal

Z-Gruppe - Katastrophen- und Zivilschutz

Katastrophenschutzbeauftragter:
Herr Dirk Hennings (Leiter der SE Finanzen und Personal)

Geschäftsstelle:
Herr Klaus-Dieter Ewald (Leiter der Z-Gruppe)

Tempelhof-Schöneberg hat wie alle Berliner Bezirke einen Katastrophenschutzbeauftragten, der für die Koordination des Katastrophenschutzes innerhalb der Verwaltung des Bezirks verantwortlich ist. Darüber hinaus verfügt der Bezirk über einen Katastrophenstab, der Mitarbeiter aus allen Abteilungen umfasst, so dass das gesamte Fachwissen genutzt werden kann. Der Katastrophenstab ist landesrechtlich im Katastrophenschutzgesetz für Berlin (KatSG) geregelt.

Was sind Katastrophen?

Katastrophen sind "... Großschadensereignisse, die zu einer gegenwärtigen Gefahr für das Leben oder die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen, für die Umwelt oder für sonstige bedeutsame Rechtsgüter führen und die von den für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden mit eigenen Kräften und Mitteln nicht angemessen bewältigt werden können." ( § 2 Abs. 1 Katastrophenschutzgesetz für Berlin (KatSG))

Als solche Ereignisse denkbar sind z.B. Flugunfälle, Großbrände, Unfälle bei Groß- und Massenveranstaltungen, Bahnunglücke, Anschläge oder Explosionen und Seuchen oder Epidemien.

Gegenwärtig ist eine Gefahr, wenn die Einwirkung des schädigenden Ereignisses bereits begonnen hat oder wenn diese Einwirkung unmittelbar oder in allernächster Zeit mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bevorsteht.

Was versteht man unter Katastrophenschutz?

Katastrophenschutz ist ein nach Landesrecht organisiertes System der Gefahrenabwehr und Hilfeleistung bei außergewöhnlichen Schadensereignissen.
Er ist der Schutz der Allgemeinheit vor Gefahren und Schäden, die von Katastrophen ausgehen.
Als Teil der allgemeinen Gefahrenabwehr umfasst der Katastrophenschutz

* Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Bekämpfung von Katastrophen (Katastrophenvorsorge)
* Maßnahmen zu Bekämpfung von Katastrophen (Katastrophenabwehr)

Welche Aufgaben hat der Katastrophenschutzbeauftragte?

Durch Katastrophen können außergewöhnliche Situationen entstehen, die den kurzfristigen Einsatz von Führungskräften des Bezirksamtes mit dem Ziel der Koordination und der Entscheidungsfindung und auch den Einsatz weiterer Mitarbeiter erfordern.
Der Katastrophenschutzbeauftragte hat vor allem dafür Sorge zu tragen, dass im ”Fall der Fälle” alles funktioniert und der bezirkliche Katastrophenstab einsatzbereit ist. Dazu sind Planungen zu entwickeln, Mitarbeiter zu informieren und einzuarbeiten und Übungen abzuhalten.
Das System muss so funktionieren, dass jeder Bürger sich darauf verlassen kann, dass ihm in einer solchen Notlage – so gut es eben geht - geholfen wird.

Polizei, Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen sind natürlich auch während eines Großschadensereignisses da und übernehmen die Erstversorgung, aber bei einem großen Schadensfall benötigt man eben noch mehr Helfer. Dieser Einsatz wird dann durch die Senatsverwaltung für Inneres koordiniert, die den landesweiten Katastrophenalarm ausruft. Daraufhin nimmt dann der Katastrophenstab des betroffenen Bezirks seine Arbeit auf.

Alle diese Dinge funktionieren nur durch regelmäßige Übungen aller Helfer. Diese Übungen dienen dazu, Schwachstellen zu erkennen und neue Mitarbeiter einzuarbeiten und zu schulen. Sie finden für die unterschiedlichen Bereiche regelmäßig statt.

Übrigens .... auch die Presse informiert regelmäßig über Großübungen!

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Inneres zum : Katastrophenschutz Katastrophenschutz

Zivilschutz

Die Aufgabe des Zivilschutzes ist es, durch nichtmilitärische Maßnahmen die Bevölkerung, ihre Wohnungen und Arbeitsstätten usw. sowie das Kulturgut vor Kriegseinwirkungen zu schützen und deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern. Zivilschutz beginnt erst, wenn der Spannungs- oder Verteidigungsfall nach Artikel 80a bzw. 115a Grundgesetz ausgelöst wird. Das heißt, dass durch Maßnahmen der Zivilschutz vorzubereiten ist, aber die konkrete Planung und Ausführung erst im Spannungs- oder Verteidigungsfall einsetzt.



Die Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" liegt v.a. in den Bürgerämtern aus oder kann im Internet auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe(Externer Link) abgerufen werden.

Adresse

Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy Platz
Raum 1016
10825 Berlin
Stadtplan

Ansprechpartner

Herr Klaus-Dieter Ewald

FinPers Z 1


Tel.: 90277-2302


Fax: 90277-7685


E-Mail

Verkehrsverbindungen

Bus
Bus M46, 104: Rathaus Schöneberg


S-Bahn
S 41, 42, 45, 46, 47: Insbrucker Platz
(anschließend U4 oder 5 min Fußweg)

S 1, 41, 42, 45, 46, 47: Schöneberg
(anschließend Bus M46 oder 10 min Fußweg)


Metro
U4: Rathaus Schöneberg
U7: Bayerischer Platz
(anschließend U4 oder 5 min Fußweg)