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Kommunale Galerien Tempelhof-Schöneberg

HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstraße 6/7, 10823 Berlin
www.hausamkleistpark.de(Externer Link)
Die als HAUS am KLEISTPARK bekannte kommunale Galerie ist der größte und traditionsreichste Ausstellungsort im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Das Konzept der Galerieleiterin Barbara Esch Marowski beinhaltet sowohl in Berlin lebenden, zeitgenössischen Künstler/innen einen Ort und damit Öffentlichkeit zu geben, als auch Beispiele von international wichtigen künstlerischen Positionen zu vermitteln.

In kulturhistorischen Ausstellungen soll die Möglichkeit eröffnet werden, gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen.
Ein Schwerpunkt der kuratorischen Arbeit liegt auf der künstlerischen Fotografie, was auch in der jährlichen Ausschreibung des Foto-Arbeitsstipendiums Tempelhof-Schöneberg deutlich wird. Im Rahmen der Künstler/innenförderung wird jährlich der Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis ausgeschrieben.
Kooperationen wie mit der Universität der Künste, der Karl-Hofer-Gesellschaft, dem Landesarchiv Berlin, dem Frauenmuseum Berlin oder dem Aktiven Museum sind wesentlicher Bestandteil des Konzeptes.

Galerie im Rathaus Tempelhof

Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
www.hausamkleistpark.de(Externer Link)


Die großzügigen Räume der kommunalen Galerie befinden sich auf 2 Etagen in dem Anbau, mit dem in den 60iger Jahren das historische Rathaus Tempelhof erweitert wurde. Durch ihre zentrale Lage in der Mitte des Gebäudes ermöglichen die Galerieräume die Umsetzung des Konzeptes von kultureller Teilhabe und leicht zugänglichen, dezentralen kulturellen Angeboten für alle Bürgerinnen und Bürger.
Bekannt wurde die Galerie im Rathaus Tempelhof vor allem mit den Ausstellungen rund um die Malerpoeten wie Aldona Gustas, Günther Grass oder Kurt Mühlenhaupt in den achziger Jahren, sowie durch die Ausstellungen zum Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis.
Das Konzept der Galerie unter der Leitung von Barbara Esch Marowski beinhaltet, im Rahmen der Künstlerförderung insbesondere die professionell arbeitenden Künstler/innen auszustellen, die im Bezirk Ihren Lebensmittelpunkt haben, sowie kulturhistorische Ausstellungen zu zeigen, die relevante Themenstellungen aufgreifen, und durch Realisation interkulturell geprägter Projekte neue Impulse in den Bezirk hineinzutragen.


Galerie im Tempelhof Museum

Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
www.hausamkleistpark.de(Externer Link)





Hinter der denkmalgeschützten Stuckfassade des ehemaligen Mariendorfer Schulhauses aus dem Jahr 1873, die originalgetreu erhalten ist, befindet sich im Erdgeschoss des heutigen Tempelhof Museums die Galerie.
Bereits seit 50 Jahren befindet sich in diesem Haus das Heimatmuseum, welches nach der Bezirksfusion 2001 in Tempelhof Museum umbenannt wurde und in dieser Zeit auch in den Ausstellungsräumen eine Umgestaltung erfuhr.
In der Galerie im Tempelhof Museum werden Kabinettausstellungen professionell arbeitender Künstler/innen sowie Ausstellungen zu lokal orientierten kulturhistorischen Fragestellungen präsentiert. In den Sommermonaten bietet die Galerie engagierten ortsansässigen Künstler/innen ein Forum.


Preise
Jährlich schreibt das Kunstamt ein Fotoarbeitsstipendium sowie den Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis aus. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite:
www.hausamkleistpark.de(Externer Link)



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Wir waren Nachbarn - 142 Biografien jüdischer Zeitzeugen

Rathaus Schöneberg, Hochparterre rechts, John-F.-Kennedy Platz, 10825 Berlin
www.hausamkleistpark.de(Externer Link)

Die Ausstellungsinstallation ist das Ergebnis einer in den 1980er Jahren einsetzenden Zeitzeugen- und Erinnerungsarbeit des damaligen Kunstamtes Schöneberg. Diese außergewöhnliche Idee eines Berliner Bezirks, einen symbolischen Denkort für die verfolgten und ermordeten jüdischen Nachbarn einzurichten, wird kontinuierlich fortgeführt.

Zur Zeit dokumentieren 142 biografische Alben die Lebens- und Leidensgeschichte von jüdischen Bürgern aus Berlin Schöneberg und Tempelhof. Die Mehrzahl der Familien- und Einzelschicksale wurden in Zusammenarbeit mit Zeitzeugen entwickelt. Persönliche Fotos, Dokumente und Berichte machen ihre Geschichte erfahrbar. Andere Alben sind berühmten Schöneberger- und Tempelhofer Schriftstellern, Künstlern, Wissenschaftlern und Sportlern gewidmet, darunter auffällig viele fortschrittliche Frauen.
Geschildert wird das Leben vor und nach 1933, die Flucht ins Exil, die Deportation und Ermordung von Familienangehörigen. Die Alben dokumentieren aber auch das Leben nach dem Holocaust bis in die heutige Zeit (ergänzt um das Thema: Welche Formen der Erinnerung gibt es – wie z.B. Gedenktafeln, Stolpersteine und biografische Bücher).
Das Ausstellungskonzept ist ein „work in progress“, d. h. die Ausstellung wird Jahr für Jahr um neue biografische Alben ergänzt und hat jährlich wechselnde Schwerpunkte.

In den ehemaligen Räumen der Willy-Brandt-Stiftung hat die Ausstellung in modifizierter Form vorübergehend einen neuen Ort gefunden, bis sie in die große Ausstellungshalle mit dem historischen Glasdach zurückkehren kann.

Dauerausstellung ganzjährig, Sa - Do, 10 - 18 Uhr, Eintritt frei

Anmeldung und Information: für den Besuch von Gruppen (auch am Freitag)
(030) 90277 - 4527, Rollstuhlfahrer/innen bitte anmelden
Mail: projekt.wirwarennachbarn@web.de



Wir suchen für das Archiv der Erinnerungen:
Klassenfotos aus den 1920er und 1930er Jahren, auf denen Namen und Gesichter von ehemaligen jüdischen Mitschülerinnen und Mitschülern bekannt sind. Auch Fotos von Kindergeburtstagen und Schulfeiern o. ä. sind für die Ausstellung von Bedeutung.
Bitte melden Sie sich telefonisch oder bringen Sie die Fotos in der Ausstellung vorbei (wir kopieren/scannen diese und Sie erhalten das Original zurück).

Kontakt

Kommunale Galerien Tempelhof-Schöneberg
HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstr. 6/7
10823 Berlin

Tel.: (030) 90277 6964
Fax: (030) 90277 4613

Leitung des Fachbereichs Kunst, Kultur und Museen
Frau Zwaka
E-Mail

Galerieleitung
Frau Esch Marowski
E-Mail

Geschäftsführung
Frau Jung
E-Mail

Öffnungszeiten

Mo-Do 9.00-15.00 Uhr
und nach Vereinbarung

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