Fünf Jahre Europäischer Wissenstransfer der Berliner Bezirke

Viele Personen stehen auf einer Treppe und halten lächelnd ihre Urkunden in die Kamera.
Teilnehmer_innen am Europäischen Wissenstransfer aus allen Berliner Bezirken
Pressemitteilung Nr. 505 vom 29.11.2019

Auf der feierlichen Abschlussveranstaltung des bezirksübergreifenden Hospitationsprojektes „LoGo! Locals go Europe 2019“, begrüßte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Teilnehmer_innen und betonte ihre Unterstützung für dieses beispielhafte Projekt, das sie auch als wichtige Möglichkeit der fachlichen und sprachlichen Qualifizierung sieht. Gleichzeitig hieß sie Gäste aus fünf Projektpartnerverwaltungen im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg willkommen – darunter auch Magdalena Rupek aus der polnischen Partnerstadt Koszalin und Ely Oknin aus der israelischen Partnerstadt Nahariya. Auch Gerry Woop, Staatssekretär für Europa, würdigte das europapolitische Engagement der Beschäftigten.

Bildvergrößerung: Zwei Personen, ein Mann und eine Frau stehen nebeneinander vor einer bunten Tapete und lächeln winkend in die Kamera.
Ely Oknin, Vertreter der Stadtverwaltung von Nahariya und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Insgesamt 47 Beschäftigte aus Tempelhof-Schöneberg sowie aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf hatten im Laufe dieses Jahres 4-wöchige Hospitationen in den Kommunalverwaltungen der London Boroughs Barnet und Hammersmith & Fulham, Glasgow, Wolverhampton und Dublin, Bozen, Palermo, Koszalin, Wroclaw, Charenton-le-Pont und Paris, Utrecht und Rotterdam, Oslo, Stockholm und Malmö, Wien, Graz, Istanbul, Malta, Nahariya und Zadar absolviert. Dabei haben sie viel gelernt, feste Arbeitskontakte zu den Kolleg_innen geknüpft und konnten auch wertvolles Wissen aus ihren Erfahrungen weitergeben. Als Anerkennung für ihr Engagement erhielten sie den Europass Mobilität.

Die Gäste – Verwaltungsvertreter_innen aus Beyoglu (Istanbul), Koszalin, Nahariya, Palermo und Wien – würdigten dieses Berliner Projekt als beispielhaften Beitrag zur europäischen Verständigung. Auch Vertreter_innen anderer Berliner Verwaltungen und weitere Interessierte nahmen an dieser Abschlussrunde teil.

Seit 2005 haben weit über 200 Mitarbeiter_innen an dem mehrwöchigen Erfahrungsaustausch der Berliner Bezirke in europäischen Partnerverwaltungen teilgenommen, zunächst im Rahmen des EU-Programms “Leonardo da Vinci”, später mit dem Berliner „Europäischer Wissenstransfer“.
Auch für 2020 ist eine Fortsetzung dieses bezirksübergreifenden Projektes fest eingeplant, denn der “Blick über den Tellerrand” soll den Beschäftigten aus den Bezirken helfen, sich sowohl fachlich als auch sprachlich weiter zu qualifizieren und so die Anforderungen an eine moderne Verwaltung noch besser zu erfüllen.

Kontakt:

Beauftragte für Städtepartnerschaften
Frau Schuster
Telefon: (030) 90277-2781