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Transgender Day of Remembrance

Pressemitteilung Nr. 540 vom 20.11.2018

Internationaler Gedenktag für die Opfer trans*-feindlicher Gewalt

Seit 1999 wird jährlich am 20. November weltweit der zahlreichen Opfer trans*-feindlicher Gewalt gedacht. Initiiert wurde der Tag von Gwendolyn Ann Smith aus Anlass des Mordes an der transgeschlechtlichen Rita Hester, die im November 1998 ermordet wurde. Dieser Mord gilt – wie viele trans*feindlich motivierte Gewalttaten – bis heute als nicht aufgeklärt.

Im Lebensverlauf werden viele trans* Personen Opfer von Gewalt, eine besonders betroffene Gruppe sind trans*Frauen of Color. In Deutschland wurden im Jahr 2017 313 Vorfälle gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LGBTI) erfasst, davon 74 Gewalttaten. Dieser Bereich umfasst alle gegen LGBTI motivierte Straftaten – allerdings nur die statistisch erfassten Fälle. Die Dunkelziffer wird deutlich höher geschätzt.

Anlässlich des Internationalen Gedenktages hisste Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am 20.11.2018 die trans*Flagge vor dem Rathaus und sprach sich dafür aus, für ein gewalt- und diskriminierungsfreies Miteinander einzutreten:

Aktuelle Vorfälle zeigen, dass auch bei uns in Berlin trans* Menschen immer wieder von Diskriminierungen, Anfeindungen und auch gewalttätigen Übergriffen betroffen sind. Es ist daher wichtig, auf diese Problematik stets aufs Neue aufmerksam zu machen und diese Taten zu verurteilen.

Kontakt:

Sarah Stöckigt
Telefon: (030) 90277-4283
E-Mail an Frau Stöckigt