Geballte Frauenpower - Industrie- und Wirtschaftstreff

Von li n re: Jutta Heim-Wenzler GF Tempelhof Projekt GmbH, Katrin Lompscher Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Martina Marijnissen Wifö T-S und Bzbm’in Angelika Schöttler
Von li n re: Jutta Heim-Wenzler GF Tempelhof Projekt GmbH, Katrin Lompscher Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Martina Marijnissen Wifö T-S und Bzbm’in Angelika Schöttler
Pressemitteilung Nr. 158 vom 13.04.2018

140 Gäste kamen der Einladung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zum Industrie- und Wirtschaftstreff am 10. April in die Zollgarage nach. Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe des Bezirks Tempelhof-Schöneberg für Unternehmen des Bezirks führte dieses Mal in das Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Den Auftakt machte wie immer die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, die über „Aktuelles“ für die Wirtschaft aus dem Bezirk berichtete. „Ich bin begeistert über den ersten Industrie-und Wirtschaftstreff des Jahres an einem so spannenden Ort mit so brillanten Referentinnen zu den brennenden Themen der Stadt“, so Angelika Schöttler.

Mit großem Interesse folgten die Gäste im Anschluss den Vorträgen der beiden Referentinnen.
Zunächst gab Jutta Heim-Wenzler, seit sechs Monaten die Geschäftsführerin der Tempelhof-Projekt GmbH einen Einblick in die aktuelle Arbeit und die Pläne am Flughafen, der ein offener Ort für kreative Nutzungen, Veranstaltungen und die Berliner_innen werden soll.
Mit dem Flughafen Tempelhof und dem EUREF verfügt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg über zwei Zukunftsorte im Bezirk, auf denen in den kommenden Jahren verstärkt das Augenmerk liegen wird. Zukunftsorte sind Standorte, an denen vor Ort Netzwerkstrukturen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft existieren bzw. geschaffen werden sollen.
Mit Spannung erwartet wurde auch die Rede von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen zum Thema „Sicherung, Aktivierung und Weiterentwicklung von Flächen für die Wirtschaft“. Die wachsende Stadt braucht Platz für Wohnen, Platz für Arbeitsplätze, Platz für Sport, Freizeit und Soziales. Alle diese Nutzungen sind in der Hauptstadt derzeit auf der Suche nach ausreichend Raum und der ist begrenzt.

Die anwesenden Unternehmer_innen haben erleichtert zu Kenntnis genommen, dass das große Thema Flächenkonkurrenzen auf der Landesebene Gehör gefunden hat. Die Senatorin machte deutlich, dass ihr Haus auch den Bedarfen der Unternehmen und kleinen Handwerksbetriebe, die von Verdrängung betroffen sind, künftig in ihren Planungen Rechnung tragen wird.
Vor dem anschließenden get together, bei dem traditionell viel „genetzwerkt“ wird, gab es das Angebot zur 20 minütigen Besichtigung von Teilen des historischen Ortes, das die Gäste mit Begeisterung annahmen.

Kontakt: Büro der Bezirksbürgermeisterin, Tel.: (030) 90277-2301