Das Kunst- und Gedenkprojekt „Stolpersteine“ – eine Brücke für Begegnungen - Vortrag von Ursula Renner

Stolpersteine; Verlegebeispiel
Stolpersteine; Verlegebeispiel Bild: Archiv Tempelhof-Schöneberg
Pressemitteilung Nr. 519 vom 14.11.2017
  • Termin: Montag, 20. November 2017, 18.30 Uhr
  • Ort: Schöneberg Museum, Hauptstr. 40/42, 10827 Berlin

Das Stolperstein-Projekt kann als Ausdruck sich überkreuzender Kulturen, Zeiten, Religionen und Lebensansichten betrachtet werden. Personen, für die ein Stolperstein verlegt wird, haben in anderen Lebenswelten und unter anderen Bedingungen gelebt als wir, die wir uns heute mit ihren Biografien beschäftigen. Viele der ehemaligen jüdischen Mitbürger_innen kamen nach Berlin aus den Kultur- und Sprachräumen Ost- und Ostmitteleuropas und haben Schöneberg mit geprägt, bevor sie von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden. Neben der Vorstellung der bezirklichen Stolperstein-Dokumentation werden auch ausgewählte Biografien vorgestellt. Dabei wird auch darauf aufmerksam gemacht, wie Stolpersteine dazu beitragen, dass sich die Nachkommen von Opfern und (Mit-)Tätern auf einer neuen Ebene begegnen können.

Kontakt:
Museen Tempelhof-Schöneberg, Brigitte Garde, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. (030) 90277-6227/-6163, E-Mail, Webseite