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Gedenken an die Pogromnacht von 1938

Pressemitteilung vom 12.11.2012

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die stellvertretende Bezirksverordnetenvorsteherin Martina Zander-Rade (r.)<br> bei der Kranzniederlegung am Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die stellvertretende Bezirksverordnetenvorsteherin Martina Zander-Rade (r.)<br> bei der Kranzniederlegung am Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge

In Gedenken an die Pogrome gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger legten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die stellvertretende Bezirksverordnetenvorsteherin Martina Zander-Rade am vergangenen Freitag, dem 09. November 2012, im Namen des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung einen Kranz am Mahnmal der ehemaligen jüdischen Synagoge in der Münchener Straße 38 nieder.

Die jüdische Synagoge in der Münchener Straße bildete das Zentrum jüdischen Lebens im Bayerischen Viertel. Sie wurde in der Pogromnacht 1938 kaum beschädigt, fiel aber den Bombenangriffen während des 2. Weltkrieges weitgehend zum Opfer und wurde 1956 endgültig abgerissen.
Zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner des Bayerischen Viertels und in Erinnerung an die Synagoge wurde ein Denkmal errichtet.
Alljährlich wird daher an diesem Mahnmal an die in der Nacht vom 09. November auf den 10. November 1938 grausam verübten Gewalttaten gedacht, der tausende Menschenleben jüdischen Glaubens zum Opfer fielen.