Informationen zum Coronavirus

Allgemeinverfügung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg von Berlin vom 23.10.2020:
Vollzug des Infektionsschutzgesetzes

Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen

Bitte beachten Sie auch

Über die aktuellen Entwicklungen im Land Berlin informiert Sie die Senatskanzlei zentral unter https://www.berlin.de/corona/

Weitere Informationen

Inhaltsspalte

Einblicke in den Bezirk 2020

November

Naschen mit gutem Gewissen - mit Schokolade aus Tempelhof-Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler präsentiert die "Berliner Bohne - Tempelhof-Schöneberg"

Anlässlich der zweiten Titelerneuerung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg als Fairtrade-Bezirk hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung eine faire Bezirksschokolade kreiert. Die “Berliner Bohne – Tempelhof-Schöneberg” gibt es in Vollmilch- und Zartbitterschokolade und verspricht ein Naschen mit gutem Gewissen, denn sie wird von der Gepa mit Bio-Zutaten zu 100 Prozent aus Fairem Handel hergestellt. Auf der Verpackung sind vier Wahrzeichen des Bezirks zu sehen. Der Hirsch und das Rathaus Schöneberg stehen für Schöneberg und das Luftbrückendenkmal und das Ullsteinhaus repräsentieren Tempelhof.

Weitere Infos zur fairen Schokolade aus Tempelhof-Schöneberg.

Oktober

Coworking wie Zuhause - Ein Besuch im 'engelnest' in Schöneberg

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche war Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler Ende Oktober gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung zu Gast im Coworking Space ‘engelnest’ in Schöneberg. Seit Ende 2019 bietet das ‘engelnest’ Unternehmen, Freiberufler_innen und Student_innen ein “Nest” zum Arbeiten. Die Mitglieder und Projekte beschäftigen sich mit zukunftsträchtigen Themen und sind technisch-innovativ und/oder kreativ in ihren Geschäftsmodellen. Dabei ist das Thema Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven ein gemeinsamer Nenner.

Mehr zum Besuch im ‘engelnest’.

Projekte "Fegeflotte" ist gestartet

Am 28. Oktober 2020 luden die Bezirke Mitte und Tempelhof-Schöneberg sowie der Notdienst Berlin e.V. zu einem gemeinsamen Termin vor der Zwölf-Apostel-Kirche auf der Kurfürstenstraße ein. Ziel der Veranstaltung: die Vorstellung des Projektes „Fegeflotte“.

Die Fegeflotte ist ein wichtiges Projekt, um das Miteinander und die Lebensqualität rund um die Kurfürstenstraße zu verbessern. Suchterkrankte oder von Suchterkrankungen bedrohte Menschen reinigen zweimal die Woche für sechs Stunden den Kiez von Kleinstmüll. Zudem stehen sie Anwohnenden für Wünsche und Anregungen zur Verfügung.

Mehr Infos zur Fegeflotte.

Die Berliner Freiheitsglocke ist 70 Jahre alt geworden

Sieben Personen stehen vor Treppenstufen mit Blumengestecken

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Freiheitsglocke fand eine feierliche Gebindeniederlegung an der Freitreppe des Rathaus Schönebergs vor der Gedenktafel der Freiheitsglocke statt.

Am 24. Oktober 1950, dem Tag der Vereinten Nationen, wurde die Berliner Freiheitsglocke im Beisein von 400.000 Bürger_innen im Turm des Rathaus Schönebergs installiert und läutete um 12:00 Uhr das erste Mal. Zu diesem Zeitpunkt hatte die über 10.000 kg schwere Glocke bereits eine medienwirksame Reise durch die USA hinter sich, den “Kreuzzug für die Freiheit”, in dessen Zuge mit den “Freedom Scrolls” Millionen von Unterschriften und Spenden gesammelt wurden. Gegossen wurde sie zuvor von der in London ansässigen Firma Gillett & Johnston. Sie wurde nach dem Vorbild der US-amerikanischen Liberty Bell gefertigt und trägt als Inschrift ein Zitat Abraham Lincolns aus seiner Gettysburg Rede:

“That this world under God shall have a new birth of freedom.”

“Möge diese Welt mit Gottes Hilfe eine Wiedergeburt der Freiheit erleben.”

Weitere Informationen zum 70-jährigen Jubiläums der Freiheitsglocke.

Erfolgreiche Weinlese im Schöneberger Weinberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der "Verein zur Förderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule in Schöneberg e. V." nach der erfolgreichen Weinlese
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der "Verein zur Förderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule in Schöneberg e. V." nach der erfolgreichen Weinlese

Am 13. Oktober 2020 fand die diesjährige Weinlese der Mitglieder des “Vereins zur Förderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule in Schöneberg e. V.” statt. Fleißige Helferin seitens des Bezirksamtes war in diesem Jahr wieder Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Der Schöneberger Weinberg mit seinen 200 Weinstöcken aus der Partnergemeinde in Bad Kreuznach wurde 1988 angelegt und konnte 1991 erstmals geerntet werden. Direkt nach der Ernte wurden die Trauben von Harald Dittmeyer zur Winzergenossenschaft nach Meddersheim in die Partnerstadt Bad Kreuznach gebracht, wo der Wein traditionell gekeltert wird und abgefüllt nach Berlin zurückkehrt.

Der Riesling kommt nicht in den Handel, sondern steht dem Bezirk für repräsentative Zwecke zur Verfügung oder wird vom Verein als Dank für Spenden übergeben.

Weitere Informationen zur erfolgreichen Weinlese.

“Mittendrin in Tempelhof -Schöneberg Band II”

Von links: Schauspieler Thomas Schleissing-Niggemann und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Das Buch “Mittendrin in Tempelhof-Schöneberg” Geschichten über den Bezirk wurde im Oktober in der ufa Fabrik vorgestellt. Niemand Geringeres als Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und “der Vorleser” Thomas Schleissing-Niggemann lasen gemeinsam aus dem Buch vor, das die Ortsteile Tempelhof, Mariendorf und Lichtenrade vorstellt.

Die Bücher stehen in den bezirklichen Bibliotheken und dem Hotelnetzwerk zur Verfügung und werden außerdem bei Veranstaltungen erhältlich sein und für den Besuch bei den Städtepartner_innen zur Verfügung stehen.

Mehr zum Buch “Mittendrin in Tempelhof -Schöneberg Band II”.

Tempelhof-Schöneberg ist weiterhin Fairtrade-Town

Ein Ausschnitt aus dem Video der Kampagne "Fair macht Schule". Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit dem Fairtrade Ball.
Bild: Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin

Tempelhof-Schöneberg erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien und trägt für weitere zwei Jahre den Titel “Fairtrade-Town”. Erstmals wurde der Titel von Transfair e.V. im September 2016 an den Bezirk verliehen. Seitdem ist im Bezirk vieles passiert und das Engagement für den Fairen Handel wurde immer weiter ausgebaut.

Auch wenn coronabedingt einige Aktivitäten dieses Jahr ausfallen mussten, konnte der Bezirk in den letzten zwei Jahren seine Arbeit für den Fairen Handel vertiefen und weitere Akteur_innen gewinnen. Besonders erfolgreich waren das erste “faire” Fastenbrechen gemeinsam mit der Mariendorfer Moschee, das faire Sport- und Sommerfest beim Georg-Büchner-Gymnasium und die Filmvorführungen im Rathaus Schöneberg. Auch in der Verwaltung hat sich einiges getan. Seit August 2019 ist das Thema mit der Beauftragten für den Fairen Handel fest in der Wirtschaftsförderung verankert.

Noch mehr Informationen zum Fairtrade-Town Tempelhof-Schöneberg.

Umrüstung der Trainingsbeleuchtung auf LED-Technik

Bild 7: Sportanlage Halker Zeile mit neuer LED-Beleuchtung

Während bei der Innen- und Straßenbeleuchtung bereits LED-Leuchtmittel als Standard eingesetzt werden, sind in Großanlagen, wie zum Beispiel Sportplätzen, noch überwiegend Halogen- Metalldampf-Hochdrucklampen installiert. In der Umrüstung dieser Beleuchtung auf LED – Leuchtmittel verbirgt sich jedoch großes Potential für wirtschaftliche Energieeinsparungen und damit für eine erhebliche CO2 Reduktion.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat sich mit diesem Projekt das ehrgeizige Ziel von mindestens 70 Prozent Energieeinsparung bei Trainingsbeleuchtungsanlagen gesetzt und will damit auch seiner Vorbildfunktion auf dem Weg zur Klimaneutralität Berlins gerecht werden.
Das Projekt zur Umrüstung in 12 bezirklichen Sportanlagen wurde 2019 begonnen und ist nun abgeschlossen.

Weitere Infos zur Umrüstung der Trainingsbeleuchtung auf LED-Technik.

Eröffnung des Micro Hubs Te-Damm

Schild Micro-Hub am Te-Damm
Bild: Smart City / DB

Die Zahl der Paketzustellungen nimmt seit Jahren stetig zu und damit auch die negativen Folgen wie Lärm, schädliche Emissionen und Stau. Die COVID 19 Krise hat dies Entwicklung jetzt noch deutlich beschleunigt. Mit mehr als 40.000 Kraftfahrzeugen am Tag gehören der Tempelhofer und Mariendorfer Damm zu den meistbefahrenen Straßen der Stadt. Das wollen wir ändern.

Die zukunftsfähige urbane Arealentwicklung am Tempelhofer Damm fordert neue Lösungen und Vernetzungen auf der logistischen letzten Meile. Als zentraler Lager- und Verteilort dient ab dem 1. Oktober 2020 das Micro-Hub Te-Damm auf dem P+R Parkplatz S- und U-Bahn Tempelhof, unmittelbar an der BAB 100 am Tempelhofer Damm gelegen. Mit dem Micro-Hub werden Güter, die über etablierte Logistiknetze in den Hub ankommen, mit CO2-neutralen und innovativen Kleinfahrzeugen feinverteilt. Damit werden gezielt Emissionsprobleme und das Halten in der zweiten Reihe gelöst sowie Umschlags- und Lagerprozesse unterstützt, um auch zeitversetzte Zustellungen auf der letzten Meile zu gewährleisten.

Mehr zur Eröffnung des Micro Hubs am Te-Damm.

September

Kooperationsvertrag mit der Naturwacht Berlin e.V. für die nächsten 10 Jahre unterzeichnet

Am 30. September 2020 haben Umweltstadtrat Oliver Schworck und Naturranger Björn Lindner einen neuen Kooperationsvertrag des Bezirks mit der Naturwacht Berlin e.V. für die kommenden Jahre unterzeichnet. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg setzt mit dieser Vereinbarung einen Bezirksamtsbeschluss um und sichert dauerhaft den Bestand und Betrieb der Naturschutzstation Marienfelde am Diedersdorfer Weg 3-5.

Mehr dazu in der Pressemitteilung Nr. 330.

Einweihung der Informationstafeln zur 800-jährigen Geschichte von Marienfelde

Gemeinsam mit Frank Sachse vom Historischen Arbeitskreis Marienfelde enthüllte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Informationstafel an der Dorfkirche

800 Jahre Geschichte, zusammengefasst auf zehn Tafeln: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat an der Dorfkirche Marienfelde Informationstafeln über die Historie des Stadtteils eingeweiht.

Ein Zusammenschluss aus rund einem Dutzend Freizeit-Historiker_innen, der Arbeitskreis Historisches Marienfelde (AkhM), hat die Tafeln anlässlich des 800. Gründungsjubiläums des Stadtteils entworfen und aufstellen lassen. Sie finden sich an mehreren historischen Orten in Marienfelde, unter anderem am ehemaligen Gutshof, Dorfanger, Kloster Vom Guten Hirten und auf dem Kiepertplatz.

Weitere Infos zu den Informationstafeln in Marienfelde.

Hebräische Bücher in der Stadtbibliothek

295 Jetzt ausleihbar: Hebräische Bücher
Von links nach rechts: Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt; Alexandra Meißner, Stadtbibliothek; Dr. Dirk Clausmeier, Initiator der Buch-Aktion
Bild: Alvaro Martinez_Medienwerkstatt Encounters

In der Mittelpunktbibliothek “Theodor-Heuss-Bibliothek” in Schöneberg sind seit dem 10. September hebräische Bücher ausleihbar. Belletristische Titel der Erwachsenenliteratur sowie Kinder- und Jugendliteratur bereichern seither die Fremdsprachen-Abteilung.

Die Bibliothek an der Hauptstraße 50 ist damit eine von gerade mal zwei Öffentlichen Bibliotheken Berlins, die Bücher in Hebräisch anbietet. Rund 50 Titel umfasst der Bestand derzeit, eine kontinuierliche Erweiterung ist angestrebt.

Weitere Informationen zu den hebräischen Büchern in der Stadtbibliothek.

Umparkerkampagne in Schöneberg Nord

Schlüsselübergabe an Frau Heiß
Bild: Thomas Knoll
Im Rahmen des Projektes Kiez erFahren fand vom 5. September bis 3. Oktober 2020 die Umparkerkampagne statt.

Bezirksstadträtin Christiane Heiß, Leiterin der Abteilung Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt (BürgOSGrün), traf zu Beginn der Kampagne zwei Umparker_innen, die ihre Autoschlüssel abgaben, um bis zum 3. Oktober 2020 ein Leben ohne privaten PKW zu erproben. Im Rahmen des Projektes Kiez erFahren nahmen 2020 10 Personen an der „Umparkerkampagne“ teil. Für vier Wochen testeten sie Mobilitätsalternativen zum privaten PKW. Mit Mobilitätsgutscheinen von 16 Anbietern konnten ÖPNV, CarSharing, Leihfahrräder, Scooter und E-Roller erprobt werden.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der Umparkerkampagne.

Frisch fabrizierter Süßkram made in Tempelhof-Schöneberg

Seit über hundert Jahren steht das Traditionsunternehmen Walter Confiserie GmbH in Tempelhof für Edle-Schokoladen und echte Handarbeit. Auch mit neuer Geschäftsführung bleibt man dem alten Unternehmensmotto “Der Tradition verbunden – der Qualität verpflichtet” treu. Die beiden Geschäftsführer_innen Nils Hölterhoff und Caroline Thiedig haben das Unternehmen 2018 übernommen und bleiben den Wurzeln treu, vor allem den erlesenen Zutaten und der Liebe zum Detail. Im Juni sind sie mit ihrer Produktion in die Wolframstraße 95-96 in Tempelhof gezogen und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat sie im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche dort gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung besucht. Dieser Ort ist in Sachen Schokolade kein unbekannter. Früher produzierte hier die Schokoladenmanufaktur Rausch. Schön, dass diese Schokoladentradition fortgesetzt wird.

Der Besuch der Produktionshalle hat vor allem verdeutlicht, wieviel minutiöse Hand- und Detailarbeit in ihrer Schokoladen-Herstellung steckt. Erwähnenswert ist auch, dass das Unternehmen im vergangenen Jahr Gewinner in der Disziplin “Beste Dominosteine Deutschlands” geworden ist.

Weitere Infos zum Besuch von Bezirksbürgermeisterin Schöttler in der Walter Confiserie.

August

Kunstprojekt in Marienfelde zum 800. Gründungsjubiläum

Zusammen mit dem Marienfelder Künstlerduo Maria Vill und David Mannstein eröffnet Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am Samstag, 22. August, das Kunstprojekt “Paste up History! – Marienfelde Goes Street Art”. Das Projekt ist Teil der Feierlichkeiten zum 800. Gründungsjubiläum des Stadtteils Marienfelde.

Das Künstlerduo hat neun Gebäudefassaden mit haushohen historischen und zeitgenössischen Fotos beklebt – und bildet damit Teile aus der 800-jährigen Geschichte und der Gegenwart von Marienfelde ab. Die Bilder sind unter anderem an der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager, am ehemaligen Gutshof und an der Alten Feuerwache angebracht.

Weitere Informationen zum Kunstprojekt in Marienfelde.

ME Energy und The Drivery eröffnen gemeinsam die erste Stromnetzunabhängige und CO2-neutrale Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Tempelhof

Von links: Felix Kreysig (Director Maker Garages bei The Drivery), Alexander Sohl (CEO, ME Energy), Inès Adler (CTO, ME Energy) und Timon Rupp (CEO, The Drivery) stehen vor der Schnellladestation
Bild: Alexander Trage

Erstmalig wurde eine stromnetzunabhängige und CO2-neutrale Schnellladestation von ME Energy am 18. August 2020 in Berlin Tempelhof eingeweiht. Standort und Testumgebung ist der größte Markplatz für Mobilitätsinnovationen, The Drivery, die derzeit schon den leistungsstärksten Lade-Hub für Elektrofahrzeuge in Tempelhof betreibt.

Schnellladestationen von ME Energy sind transportabel und arbeiten vollkommen netzautark. Das CO2-neutrale Schnellladen von Elektrofahrzeugen ist damit an jedem gewünschten Ort möglich – ohne Stromanschluss.

Mehr zur ersten Stromnetzunabhängigen und CO2-neutrale Schnellladestation in Tempelhof.

Ausstellung zu Rechtsextremismus in der Volkshochschule

Von links nach rechts: Kaspar Nürnberg (Geschäftsführer des Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.), Matthias Steuckardt (Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Soziales), Stefan Bruns (Direktor der Volkshochschule und Leiter des Amtes für Weiterbildung und Kultur)
Von links nach rechts: Kaspar Nürnberg (Geschäftsführer des Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.), Matthias Steuckardt (Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Soziales), Stefan Bruns (Direktor der Volkshochschule und Leiter des Amtes für Weiterbildung und Kultur)
Bild: VHS Tempelhof-Schöneberg

Die Ausstellung „Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945“ wurde vom antifaschistischen pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V. (apabiz) und dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. zusammengestellt. Sie verdeutlichte beispielhaft anhand von ausgewählten Ereignissen die Kontinuitäten des Rechtsextremismus und den gesellschaftlichen Widerstand dagegen in Berlin.

Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt eröffnete die Ausstellung in der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg. Zu besichtigen war sie vom 17. August bis zum 30. September 2020.

Weitere Informationen zur Ausstellung.

Pilotprojekt für mehr Sauberkeit in Tempelhof-Schöneberg

Am 18. August vereinbarten Christiane Heiß, Bezirksstadträtin für Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt, und Peggy Hertner, Leiterin der Geschäftseinheit Reinigung der Berliner Stadtreinigung (BSR) ein Pilotprojekt zur schnellen und sicheren Beseitigung von illegal abgelagerten Bauabfällen auf den Straßen des Bezirks. Die illegale Ablagerung von Bauschutt und anderen Bauabfällen am Straßenrand sowie auf Fuß- und Radwegen stellt ein wachsendes Risiko für Umwelt und Allgemeinheit dar. Denn oft können die Verursachenden nicht zeitnah identifiziert und ordnungsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Mehr Infos zur Vereinbarung des Pilotprojekts für mehr Sauberkeit.

Sperrmüllaktionstage in Tempelhof-Schöneberg wurden sehr gut angenommen!

Bei den reinen Sperrgut-Aktionstagen konnten Anwohnende ihren nicht mehr benötigten Hausrat in haushaltsüblichen Mengen an den jeweiligen Standorten abgeben.

Organisiert wurden die Sperrmüllaktionstage von der Abteilung Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt. Die beauftragten Partner von der BSR standen den Bürger_innen an fünf Sperrmüllaktionstagen jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr mit Mitarbeiter_innen sowie einem Sperrmüllfahrzeug zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Sperrgut-Aktionstagen in Tempelhof Schöneberg.

Karstadt am Tempelhofer Damm ist gerettet

Die Verhandlungen waren erfolgreich. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist glücklich und erleichtert über die Nachricht, dass die Karstadt Filiale am Tempelhofer Damm 191 gerettet ist.

Am 9000 Quadratmeter umfassenden Standort sind jetzt mit allen Untermieter_innen des Hauses die rund 140 Arbeitsplätze gesichert.

Weitere Ausführungen von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler .

Juli

#strongertogether - Bezirkliche Europa-Beauftragte für Zusammenarbeit und Solidarität

Auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sind die EU-Beauftragten der Berliner Bezirke aktiv und arbeiten eng zusammen. Gemeinsam haben sie nun ein kleines Video mit einem speziell gefertigten Europa-Buddy-Bären gedreht.

Für jeden Video-Beitrag wurde ein „typischer“ Ort im jeweiligen Bezirk gewählt – wir in Tempelhof-Schöneberg sind mit dem Rathaus Schöneberg dabei. Wiederkehrendes Element und Inhalt in allen Video-Beiträgen ist der mit den Flaggen der EU-Staaten kunstvoll bemalte Buddy-Bär.

Zum Video #strongertogether.

Städtepartnerschaftsverein Tempelhof-Schöneberg gegründet

Die acht Gründungsmitglieder vom Städtepartnerschaftsverein Tempelhof-Schöneberg stehen auf der Treppe vor dem RathausSchöneberg
Die Gründungsmitglieder vom Verein Städtepartnerschaften Tempelhof-Schöneberg auf der Freitreppe des Rathauses Schöneberg
Bild: Dagmar Lipper

Feierlich wurde am 16. Juli 2020 im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg der Verein “Städtepartnerschaften Tempelhof-Schöneberg” von acht Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die vorhandenen Städtepartnerschaften des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg mit Ideen und Initiativen zu beleben und auszubauen.

Weitere Informationen zum Städtepartnerschaftsverein Tempelhof-Schöneberg.

Stadtbibliothek eröffnete Sonderpräsentation

Von rechts nach links: Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt, Stephanie Wolfram, Regenbogenfamilienzentrums Berlin, Jörg Steinert, Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, und Britta Wildemann, Koordinatorin Bestandsaufbau, eröffnen die Sonderpräsentation mit queeren Medien.
Von rechts nach links: Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt, Stephanie Wolfram, Regenbogenfamilienzentrums Berlin, Jörg Steinert, Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, und Britta Wildemann, Koordinatorin Bestandsaufbau, eröffnen die Sonderpräsentation mit queeren Medien.

Zum Beginn der CSD-Woche eröffneten Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt, Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, Stephanie Wolfram, Leiterin des Regenbogenfamilienzentrums Berlin sowie Britta Wildemann, Koordinatorin Bestandsaufbau der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg eine Sonderpräsentation mit queeren Medien.

14 Tage lang sind zahlreiche Bücher, Filme und Broschüren zu queeren Lebensweisen sowie Kinder- und Jugendliteratur, die die Selbstfindung von jungen Menschen erleichtern und stereotype Vorstellungen von Geschlecht, Rollen und Beziehungen hinterfragen soll, an exponierter Stelle und liebevoll dekoriert zu finden.

Weitere Informationen zur Sonderpräsentation.

Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Seit 1998 wird am 21. Juli 2020 der bundesweite Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige begangen und geht auf eine Initiative von Angehörigen in Gladbeck zurück.

Eine traurige Zahl: Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. sind 215 Menschen in 2019 alleine in Berlin an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben. Bundesweit waren insgesamt 1.398 Drogentote zu beklagen.

Der bundesweite Gedenktag für verstorbene drogenabhängige Menschen erinnert an die aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit verstorbenen Menschen und bietet vielen Akteur_innen und Organisationen ein Forum, um auf die spezielle Lebenssituation und die Lebensumstände von drogenabhängigen Menschen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht das Thema „Covid 19 und Versorgungssicherheit“ im Fokus des Gedenktags.

Flaggenhissung des weltweiten Netzwerkes Mayors for Peace gegen atomare Aufrüstung

Die Flagge des Netzwerkes Mayors for Peace weht vor dem Rathaus Schöneberg.

Das internationale Netzwerk Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Ihm gehören mittlerweile über 7900 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Gemeinsam mit der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) setzen sich die Mitglieder für ein Verbot von Atomwaffen ein.

Seit 2017 ist der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ein Mitglied des weltweiten Netzwerkes Mayors for Peace.

Weitere Informationen zu Mayors for Peace.

Dankeschön-Buddy-Bären an Ehrenamtliche

Bezirksbürgermeisterin mit den geehrten Ehrenamtlichen vom Pestalozzi-Fröbel-Haus

Ein persönliches Dankesschreiben, Ehrenamtskarten und 13 Dankeschön-Buddy-Bären wurden von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem Ehrenamtsbüro persönlich an Engagierte übergeben. Die vom Pestalozzi-Fröbel-Haus vorgeschlagenen Ehrenamtlichen haben in der Coronakrise besonders große Unterstützung geleistet.

Ehrenamtskarte, was ist das?
Mit der Verleihung der Ehrenamtskarten wird dauerhaftes Engagement im Bezirk #Tempelhof-#Schöneberg geehrt.

Was sind die Dankeschön-Buddy-Bären?
Die Miniatur-Buddy-Bären gab es als besondere Auszeichnung für Ehrenamtliche, die während der Covid-19 #Pandemie tatkräftige Unterstützung geleistet haben.

Weitere Infos zu den Dankeschön-Buddy-Bären und der Ehrenamtskarte.

Juni

Die neue Bezirksbroschüre von Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksbroschüre ist der Wegweiser durch Tempelhof-Schöneberg.
Auf 194 Seiten stellt die Broschüre alle Leistungen und Angebote sowie die Ansprechpartner_innen der bezirklichen Verwaltung vor. Dazu bietet die Broschüre viele spannende Themen rund um Tempelhof-Schöneberg und enthält eine Karte des Bezirks mit aktuellem Straßenverzeichnis.

Die aktuelle Bezirksbroschüre ist auch als digitale barrierefreie Version verfügbar.

Weitere Informationen zur neuen Bezirksbroschüre.

Bezirk verteilt an 3. und 4. Klassen kostenlose Hausaufgabenhefte mit anregenden Themenseiten

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Schulstadtrat Oliver Schworck präsentiern die "Möhrchenhefte"
Schulstadtrat Oliver Schworck und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler präsentiern die "Möhrchenhefte"

Zum neuen Schuljahr 2020/2021 erhalten knapp 4.000 Schüler_innen der 3. und 4. Klassen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg kostenfrei ein faires Hausaufgabenheft. Die “Möhrchenhefte” werden den Schulen bereits in dieser Woche zur Verfügung gestellt, damit sie rechtzeitig bei den Kindern ankommen. Bereits im vergangenen Schuljahr haben die Schüler_innen der 4. Klassen ein solches Heft erhalten. Das Hausaufgabenheft vermittelt altersgerecht und auf anschauliche und kreative Weise Informationen rund um die Themen Fairer Handel, Klimaschutz und Biologische Vielfalt. Die Themenseiten lassen sich durch ihre zeitliche Abstimmung auf das Jahr und auf besondere Nachhaltigkeitsevents gut im Unterricht aufgreifen, so dass auch schon die Grundschüler_innen des Bezirks für das Thema Fairer Handel begeistert werden können.

Auftaktveranstaltung “Bündelung der Stückgutverkehre ausgehend vom GVZ Großbeeren”

Teilnehmer_innen der Auftaktveranstaltung bei Se'Lux

Das Projekt zielt darauf ab, die hohen Lieferverkehrsbelastungen der B101, der Kreuzung B 101/Nahmitzer Damm sowie der Erschließungsstraßen innerhalb des Gewerbe- und Industriegebiets Motzener Straße erheblich zu reduzieren. Damit soll zur Beseitigung von Wachstumshemnissen, zur Ressourcenschonung sowie zur Reduktion der mit dem Lieferverkehr verbundenen Belastungen (Lärm, CO2-Ausstoß) beigetragen werden. Ansatzpunkt sind die Stückgutlieferungen: Diese werden aktuell von den Speditionen im GVZ Großbeeren in der Regel jeweils individuell den Empfängern im Gewerbe- und Industriegebiet Motzener Straße (Berlin-Marienfelde) zugestellt.

Mit dabei waren Akteur_innen der Kommunalpartner_innen Stadt Ludwigsfelde, die Gemeinde Großbeeren und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Von Seiten der Wirtschaft mit dabei waren das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße e. V. und die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH Potsdam.

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung.

Bars of Berlin und den CSD erhalten

Bereits zum dritten Mal haben sich die Betreiber vom Hafen mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung getroffen. Dieses Mal mit dabei war Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Seit dem 2. Juni dürfen auch Bars und Kneipen unter erschwerten Bedingungen öffnen. Die derzeitigen Einschränkungen, die gekennzeichnet sind durch Abstandsregeln und Tischservice, haben zur Folge, dass nicht wirtschaftlich gearbeitet werden kann. Sollten diese Teilöffnungen nicht von stützenden finanziellen Maßnahmen begleitet und zudem eine langfristige Strategie zur Erhaltung des Nachtlebens ausgearbeitet werden, müssten viele Betriebe schließen.

Der Regenbogen-Kiez trägt seit Jahren zur Attraktivität von Berlin als Wirtschaftsstandort bei und zog nicht zuletzt eine stetig wachsende kreative Szene in die Stadt.

Weitere Informationen zum dritten Treffen: Bars of Berlin.

Digitaler Industrie- und Wirtschaftstreff in Tempelhof-Schöneberg

Am 8. Juni 2020 fand der erste digitale Industrie- und Wirtschaftstreff von Tempelhof-Schöneberg statt. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung organisiert Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zweimal im Jahr ein Treffen für bezirkliche Akteure wie Unternehmen, Institutionen und Politik, die hier zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Trotz Corona wollte der Bezirk nicht komplett auf dieses Format verzichten und hat sich entschlossen, die Veranstaltung – mit Unterstützung von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie – digital durchzuführen.

Weitere Informationen zum digitalen Industrie- und Wirtschaftstreff.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg radeln um die Wette

Fahrräder

Auch 2020 rufen Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Beschäftigtenvertretungen gemeinsam alle Mitarbeiter_innen des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg wieder zum Fahrrad-Wettbewerb auf.

Bei der Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ zählt jeder Tag, der mit dem Rad zur Arbeit gefahren wird (auch Teilstrecken). Und zu Corona/ COVID-19-Zeiten sogar auch die Fahrten rund ums HomeOffice!

Durch die Corona-Pandemie startete #MdRzA in diesem Jahr offiziell erst am 1. Juni und dauert länger, nämlich bis 30. September 2020. Die Herausforderung bleibt aber die gleiche: mindestens 20 Tage mit dem Fahrrad zur Arbeit oder rund ums Homeoffice zu fahren. Hierbei ist es Ziel, das Fahrrad mehr zu nutzen und gemeinsam bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK in Kooperation mit dem ADFC teilzunehmen. Experten sind sich einig: Radfahren ist gerade in Zeiten von Corona/COVID-19 sinnvoll. Es beugt Bewegungsmangel vor und schütz vor Infektionen in Bus und Bahn.

Weitere Infromationen zur Aktion Mit dem Rad zur Arbeit oder rund ums Homeoffice.

Mai

Bars of Berlin

Zum zweiten Mal trafen sich die Betreiber vom Hafen mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung. Mit dabei waren Vertreter_innen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und von visitBerlin.

Mit mehrere Bars aus den Berliner Bezirken ist die Initiative “Bars of Berlin” gestartet. Sie bauen gemeinsam eine Interessengemeinschaft auf, welche die durch die Corona-Krise in Bedrängnis geratenen Unternehmen vertritt. So gibt es einen Zusammenschluss nur für die Clublandschaft der Stadt.

Weitere Infromationen zum zweiten Treffen: Bars of Berlin.

Spielplatz am Alarichplatz ist eröffnet

Der Spielpatz am Alarichplatz wurde komplett saniert.
Er ist in Anlehnung an die benachbarte Paul-Klee-Grundschule gestaltet worden. Bei der Balancier- und Kletterlandschaft mit verschiedenen Höhen und Schwierigkeitsgraden handelt es sich um eine Spielgerätesonderkonstruktion. Des Weiteren entstand ein separater Sandspielbereich zum Buddeln und ein Schaukelbereich mit Vogelnestschaukel.

Weitere Infromationen zum sanierten Spielplatz m Alarichplatz.

BVV unter Einhaltung des Mindestabstandes

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg tagte am 27. Mai 2020 erstmals wieder nach der pandemiebedingten Pause. Der Tagungsort ist ungewöhnlich: für die Sitzung wurde die Sporthalle Schöneberg am Sachsendamm 12 in einen Sitzungssaal verwandelt.

Der Grundstein für die Sporthalle am Sachsendamm wurde am 21.03.1953 während der Amtszeit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Professor Ernst Reuter, durch den Senator für Volksbildung, Dr. Joachim Tiburtius, gelegt. Auf der Urkunde zur Grundsteinlegung heißt es: “Möge diese Halle für die sporttreibende Jugend Berlins eine Stätte der Freude und des edlen Wettstreites in olympischem Geiste werden.” Dass rund 67 Jahre später die Halle Tagungsort der Bezirksverordnetenversammlung werden würde, hätte damals wahrscheinlich keiner geglaubt.

Weitere Informationen zur BVV in der Sporthalle Schöneberg.

Internationaler Tag gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit (IDAHOT)

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Jörg Steinert hissen die Regenbogenfahnen vor dem Rathaus Schöneberg
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Jörg Steinert hissen die Regenbogenfahnen vor dem Rathaus Schöneberg

Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität aus dem Krankheitsschlüssel der WHO gestrichen. In Erinnerung an diesen Tag wird auch in diesem Jahr am 17. Mai wieder der Internationale Tag gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit begangen. Weltweit wird für die Akzeptanz queerer Lebensentwürfe geworben und darauf aufmerksam gemacht, dass diese in vielen Ländern noch unter Strafe stehen – in einigen Ländern sogar mit der Todesstrafe.

Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit wurden vor dem Rathaus Schöneberg wieder die Regenbogenflaggen gehisst, um die starke Verbundenheit des Bezirksamts mit der queeren Community zu zeigen.

Weitere Informationen zum Internationalen Tag gegen Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit.

Tempelhof-Schöneberg vergibt Dankeschön-Bären

Überall in Berlin gibt es Unternehmen, Initiativen oder Einzelpersonen, die in der Corona-Krise Engagement zeigen. Der Zusammenhalt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist stärker denn je. Eins ist klar: wir überstehen diese Krise nur gemeinsam. Dafür möchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Unterstützung der Buddy Bär Berlin GmbH und der Investitionsbank Berlin “Danke” sagen.

Fünfzig der vorschläge aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg, die sich durch besonderes Engagement auszeichnen, bekommen eine persönliche Danksagung und einen kleinen Buddy Bären. Wenn mehr als 50 Ideen eingereicht werden, entscheidet ein Los darüber, wer einen Buddy Bären erhält.

Bild eines Miniatur-Buddybären

Überall im Bezirk gibt es Unternehmen, Initiativen oder Einzelpersonen, die in der Corona-Krise Engagement zeigen. Das soll sichtbar gemacht werden.

Die ersten Dankeschön-Bären machten sich auf den Weg zu ihren Empfänger_innen. Diese setzen sich ehrenamtlich während der Corona Krise für ihre Nachbarschaft in besonderer Weise ein.

Weitere Informationen zu:

Umsetzung der Maßnahmen des Runden Tisches Sexarbeit: Aufstellung von zwei weiteren Ökotoiletten im Kurfürstenkiez

Toilettenhäusschen aus Holz unter einer Hochbahn.
Bild: Ecotoiletten

Die erste Maßnahme wurde nun – etwas verzögert durch die Corona-Pandemie – umgesetzt: Zwei zusätzliche Ökotoiletten wurden im Schöneberger Norden aufgestellt. Eine der Toiletten wurde in der Frobenstraße nahe der Kurfürstenstraße und die zweite Toilette an der Ecke Bülowstraße/Frobenstraße unter der Hochbahn aufgestellt. Diese werden über Mittel des Runden Tisches Sexarbeit, bereitgestellt durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, für die Jahre 2020 und 2021 des aktuellen Doppelhaushaltes finanziert.

Perspektivisch soll im Rahmen des landesweiten Toilettenkonzeptes eine festinstallierte Toilette in unmittelbarer Nähe der Kurfürstenstraße aufgebaut werden. Die Ökotoiletten dienen somit als kurzfristig umsetzbare Zwischenlösung, da sie kein Wasser, Abwasser oder Strom benötigen und damit ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Wasser- und Klimaschutz leisten.

Weitere Informationen zu den Ökotoiletten im Kurfürstenkiez.

Plakataktion "Bleiben Sie gesund"

Über zwei Stunden verteilten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Wirtschaftsförderung Plakate im Quartier Bayerischer Platz der Plakataktion “Bleiben Sie gesund”. Ziel war es, nicht nur das Plakat an die kleinen Unternehmen zu verteilen, sondern sich einen Eindruck der Situation des Handels und der Gastronomie vor Ort zu verschaffen. Angelika Schöttler freut sich über die erneute Kooperation mit der Buddy Bär Berlin GmbH, die die Plakate entworfen und dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg zur Verfügung gestellt hat.

Weitere infromationen zur Plakataktion.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wünscht allen Muslim_innen einen gesegneten Ramadan

Im ihrem historischen Büro steht die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg und hält eine Schale mit Datteln auf fairem Handel in ihren Händen, die nach vorne gestreckt sind.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wünschte allen Muslim_innen einen gesegneten und friedvollen Ramadan. Auch wenn dieses Jahr kein großes gemeinsames Fastenbrechen, wie das vom Bezirksamt geplante “faire” Fastenbrechen im Interkulturellen Haus, zustande kommen kann, wünscht das Bezirksamt allen Berliner_innen eine schöne Ramadan Zeit mit ihren Familien.

Weitere Informationen zu Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wünscht allen Muslim_innen einen gesegneten Ramadan.

April

75 Jahre Erinnerung an die Opfer der "Penzberger Mordnacht"

Niedergelegte Kränze des Bezirksamtes, der Partnerstadt Penzberg und der Friedensinitiative Schöneberg am Gedenkstein für die Opfer der "Penzberger Mordnacht"
Niedergelegte Kränze des Bezirksamtes, der Partnerstadt Penzberg und der Friedensinitiative Schöneberg am Gedenkstein für die Opfer der "Penzberger Mordnacht"

In der „Penzberger Mordnacht“ wurden am 28. April 1945 – nur wenige Tage vor Kriegsende – 16 Bürgerinnen und Bürger von Nationalsozialisten erschossen bzw. erhängt. Jedes Jahr gedenkt am 28. April die Stadt Penzberg der Opfer dieser Mordnacht. 2005 wurde den Ermordeten posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt Penzberg verliehen. Auch in Tempelhof- Schöneberg, der Partnerstadt von Penzberg, wurde am Dienstag, dem 28. April 2020 der Penzberger Opfer gedacht.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler legte im Namen des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung am Gedenkstein in der Münchener Straße / Ecke Penzberger Straße einen Kranz nieder und gedachte der Opfer. Weitere Kränze wurde im Namen der Partnerstadt Penzberg und der Friedensinitiative Schöneberg niedergelegt.

Weitere Informationen zum Gedenken an an die Opfer der “Penzberger Mordnacht”.

Dank an unser Gesundheitsamt

Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes schickte uns ein Foto der Dankes-Aktion zu. Sie war genauso gerührt wie die anderen Kolleg_innen, die morgens von dem Plakat überrascht wurden.

Unser Dank ging zurück.

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg verteilte Schutzmasken

Unter Einhaltung der gängigen Hygiene- und Verhaltensregeln wurden in den Rathäusern Schöneberg und Tempelhof ab dem 27. April 2020 Schutzmasken abgegeben.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Ich bin froh, dass wir nun auch diejenigen Mitbürger_innen mit einer Maske versorgen können, die sich dern Erwerb selber nicht leisten können. Bitte zeigen Sie sich solidarisch und nehmen das Angebot nur wahr, wenn Sie sonst keine andere Möglichkeit haben.

Wasser für die Straßenbäume in Tempelhof-Schöneberg

Bäume in einem Park stehen nebeneinander. Ähnlich wie in einer Allee

Gerade im Frühjahr benötigen vor allem die Jungbäume zum Zeitpunkt des Austriebes ausreichende Feuchtigkeit. Jungbäume haben noch keine tiefreichenden Wurzeln, um sich selbst zu versorgen.

Der Bezirk lässt durch beauftragte Firmen bereits Jungbäume bewässern. Da die Erdkruste durch die Trockenheit wasserabweisend wirkt, wäre es sinnvoll, den Baum zunächst anzugießen und zu warten, bis etwas Feuchtigkeit eingezogen ist, so nimmt der Boden auch den Rest des Wassers besser auf. Auf den mit Splitt angelegten Baumscheiben oder den Bäumen mit einem Gießring aus Kunststoff kann das Wasser direkt eindringen und steht dem Baum sofort zur Verfügung. Ein Jungbaum benötigt wöchentlich 150 l. Optimal wären täglich zwei bis vier Eimer (20 bis 40 Liter) Wasser pro Baum.

Deshalb bittet das Bezirksamt Bürger_innen um Unterstützung beim Gießen der Straßenbäume in Tempelhof-Schöneberg.

Weitere Informationen zu Wasser für die Straßenbäume im Bezirk.

VHS-Nähkurse helfen im Kampf gegen Corona

Mehrere Mund-Nasen-Masken liegen im Kreis auf einem dunklen Boden.
Bild: Marion Czyzykowski

Fast 300 Mund-Nase-Masken wurden im Auftrag der Volkshochschule aufgrund des Mangels gefertigt. So wurden unter Anleitung der Kursleiter_innen von zwei Nähkursen in ehrenamtlicher Hausarbeit durch die Teilnehmer_innen insgesamt 290 Mund-Nasen-Masken fertig gestellt. Die Mund-Nasen-Masken können gekocht bzw. mit heißem Wasser überbrüht, mit höchster Bügelstufe gebügelt und wiederverwendet werden. Sie sind aus 100% vorgewaschener Baumwolle und haben eine Einschubfalte, wo steriler Mull oder Ähnliches in der Größe 5 × 20 cm eingelegt werden kann. Sie sind nicht zertifiziert oder geprüft, es handelt sich lediglich um ein Hilfsmittel.

Die Volkshochschule stellt die Mund-Nasen-Masken Arztpraxen und anderen Einrichtungen, die sie dringend benötigen, zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den VHS-Nähkursen.

Corona-Krise: Lastenräder für den guten Zweck

Lastenrad vor dem Rathaus Schöneberg

Im Zuge der Corona-Präventionsmaßnahmen sind alle kommunalen Lastenfahrradverleihstationen der „fLotte kommunal“ in Tempelhof-Schöneberg bis auf weiteres geschlossen. Daher ist ein regulärer Verleih derzeit leider nicht möglich.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg stellt in diesen besonderen Zeiten seine kommunalen Lastenräder deshalb gemeinnützigen Projekten kostenfrei und auch für einen längeren Zeitraum zur Verfügung. In erster Linie sollen damit Angebote für Risikogruppen und Bedürftige unterstützt werden.

Weitere Informatioen zu den Lastenrädern für den guten Zweck.

#gibtshierimkiez_ts

Ein neuer Hashtag, der die Vielfalt der kleinen Unternehmen und Geschäfte in den Kiezen zeigen soll -auch nach der Corona Krise- geht an den Start.Die Aktion richtet sich an kleine Unternehmen und Bürger_innen des Bezirks. Sie sind es, die diese Kampagne mit Leben füllen sollen. Sie sollen kleine Ladengeschäfte, Handwerksbetriebe etc. vorstellen und so auf die Vielfalt im Kieze aufmerksam machen.

Wie funktioniert das Ganze? Unternehmer_innen oder Kund_innen können mit dem Hashtag #gibtshierimkiez_ts auf Instagram einen Beitrag teilen und den Lieblingskiezladen vorstellen. Viele von ihnen bieten einen Lieferservice an. Mit dieser Aktion sollen die Bürger_innen darauf aufmerksam gemacht werden. Die Beiträge werden dann auf der offiziellen Instagram-Seite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg geteilt.

Weitere Informationen zum #gibtshierimkiez_ts.

Corona Nachbarschaftshilfe

Grünes Plakat mit der Aufschrift: Corona-Nachbarschaftshilfe in Tempelhof-Schöneberg

Viele Menschen werden durch die Folgen der Corona-Krise in ihrem Leben massiv eingeschränkt und benötigen nun Hilfe bei grundlegenden alltäglichen Aktivitäten, da sie sie selbst nicht ausführen können oder dürfen.

Gleichzeitig möchten viele Menschen ihre Hilfe und Unterstützung für die Bürger_innen in Tempelhof-Schöneberg anbieten und ehrenamtlich Unterstützung und Nachbarschaftshilfe leisten.

Daher hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum der Ufafabrik e.V. und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. eine Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden und Helfenden im Bezirk eingerichtet.

Weitere Informationen zur Corona Nachbarschaftshilfe.

März

Equal Pay Day 2020

Rote Fahne mit der Aufschrift Equal Pay day und Schriftzug im Vordergrund mir dem diesjährigen Motto

Anlässlich des Equal Pay Days wurde die Equal Pay Day Fahne vor dem Rathaus Schöneberg gehisst. „Auf Augenhöhe verhandeln – WIR SIND BEREIT.“ – so lautete das diesjährige Motto des Equal Pay Days am 17. März 2020, der symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied markiert.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler nahm den Equal Pay Day zum Anlass um auf diese Problematik und die damit verbundene immer noch herrschende Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Bezahlung zwischen Frauen und Männer, dem sog. Gender Pay Gap, aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen zum Equal Pay Day 2020.

Februar

Ein neuer Bezirksstadtrat für Tempelhof-Schöneberg

In der 40. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung wurde Matthias Steuckardt (CDU) mehrheitlich zum neuen Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Soziales gewählt. Der 40jährige tritt die Nachfolge von Jutta Kaddatz an, die Ende Januar in den Ruhestand gegangen ist.

Matthias Steuckhardt wurde unmittelbar nach seiner Wahl ernannt und vereidigt. Das Bezirksamt ist also wieder komplett.

Weitere Informationen zur Vereidigung des neuen Bezirksstadtrates.

24 neue Stolpersteine in Tempelhof-Schöneberg verlegt

Beispiel einer Stolperstein-Verlegung

Am 21. und 22. Februar wurden in Tempelhof-Schöneberg weitere 24 Stolpersteine zum Gedenken an Menschen verlegt, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

Verlegt wurden die Stolpersteine für:
  • 1 Stein für Manfred Sommerfeld
  • 3 Steine für Dr. Franz Selten, Erna Selten, Eva Maria Selten
  • 5 Steine für Emma Fabian, Michael Tennenbaum, Ilse Johanna
  • 1 Stein für Siegfried Engel
  • 2 Stein für Luise Cohn, Ludwig Cohn
  • 2 Steine für Clara Lichtenstein, Dora Lichtenstein
  • 2 Steine für Paul Bendix, Max Tausk
  • 1 Stein für Max Abraham
  • 3 Steine für Karl Silberstein,Erna Silberstein, Heinz Silberstein

Weitere Informationen zu den Stolpersteinverlegungen.

Musikalische Grüße nach Nahariya aus Tempelhof-Schöneberg

Das Trio LuLuGa der Leo Kestenberg Musikschule spielt in der israelischer Partnerstadt Nahariya
Bild: Gaby Bultmann

Das Trio LuLuGa der Leo Kestenberg Musikschule unter der Leitung von Gaby Bultmann hatte sich für das Halbfinale des Tel Aviv Recorder Festivals TARF im Tel Aviv Conservatory qualifiziert und ergriff die schöne Gelegenheit, auch der Partnerstadt von Tempelhof-Schöneberg einen musikalischen Besuch abzustatten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßt diese neue musikalische Verbindung mit Nahariya und freut sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Leo Kestenberg Musikschule und dem Städtischen Konservatorium von Nahariya.

Weitere Informationen zu den musikalischen Grüßen nach Nahariya.

Kranzniederlegung und Konzert zum Gedenken an Hatun Aynur Sürücü

Gedenkstein mit vielen Blumenkränzen und Gedenkkerzen herum.
Gedenkstein Hatun Sürücü am 7. Februar 2020

“Ein Zeichen setzen für Frauen*- und Mädchen*rechte und ein selbstbestimmtes Leben” lautete das Motto am 7. Februar 2020 beim Gedenkkonzert anlässlich des fünfzehnten Todestages von Hatun Aynur Sürücü im Rathaus Schöneberg. Viele Menschen sind der Einladung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und dem Arbeitskreis Zwangsverheiratung gefolgt, um gemeinsam an Hatun Aynur Sürücü zu erinnern und sich gegen patriarchale Gewalt auszusprechen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler betonte in ihren Reden am Nachmittag sowie am Abend, wie wichtig es sei die Debatte bezüglich der Tötung von Hatun Aynur Sürücü in einen größeren Kontext zu stellen, um in der Bekämpfung von Gewalt an Frauen voranzukommen. Neben der Stärkung von Frauen- und Mädchenrechten, sei es daher unbedingt notwendig auch den Blick auf die Ursachen dieser Gewalt zu richten. Dabei verwies sie auf schädliche Männlichkeitsbilder und die Debatten um das Themenfeld toxischer Männlichkeit.

Weitere Informationen zum Gedenken an Hatun Sürücü.

Januar

Positiver Ausblick zum umweltschonenden Lieferverkehr: Gesprächsforum zum geplanten „Micro-Hub am Te-Damm“

Die Unternehmer-Initiative Te-Damm hat am 31. Januar 2020 gemeinsam mit dem Bezirksamt alle Einzelhändler_innen am Standort zu einer ersten Info-Veranstaltung eingeladen, um das bevorstehende Pilotprojekt „Micro-Hub – Lieferung der letzten Meile am Te-Damm“ näher zu erläutern. Es gab informative Hinweise und Raum zur Diskussion. Die Fragen der Teilnehmer_innen wurden von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sowie Bezirksstadträtin Christiane Heiß, Jan Kruska (smart city / Deutsche Bahn, DB Station & Service AG) und Tobias Mette (Vorstandsvorsitzender Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V.) ausführlich beantwortet.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Wir freuen uns sehr auf den Start des Pilotprojektes -Micro-Hub- die Lastenräder werden den Tempelhofer Damm entlasten. Der Lkw-Lieferverkehr wird reduziert was wiederum CO2-Emissionen, Lärm und Stau vermindert. Dies schützt Anwohner_innen rund um den Te-Damm.

Neben den verschiedenen Händler_innen, welche zukünftig mit den Lastenfahrrädern beliefert werden können, waren auch zwei Hersteller_innen von Lastenfahrrädern anwesend. Diese boten an, ihre Fahrräder zu Testzwecken beim Tempelhofer Sommer der Unternehmer-Initiative am 13. und 14. Juni zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zum Gesprächsforum zum geplanten „Micro-Hub am Te-Damm“.

Gedankenaustausch zwischen Bezirksbürgermeisterin und Präsidentin der Berliner Handwerkskammer zur Situation der Handwerksbetriebe in Berlin

Zwei Frauen und drei Männer stehen nebeneinander in einem Raum und lächeln in die Kamera.
Von links nach rechts: Svend Liebscher HWK, Angelika Schöttler Bezirksbürgermeisterin, Carola Zarth Präsidentin HWK, Jürgen Wittke Hauptgeschäftsführer HWK und Anselm Lotz IHK

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler traf sich mit der Präsidentin der Handwerkskammer Carola Zarth zum Gedankenaustausch über die Situation der Handwerksunternehmen in Berlin. Mit dabei waren von der HWK Hauptgeschäftsführer Jürgen Wittke und Svend Liebscher sowie Anselm Lotz von der IHK und die bezirkliche Wirtschaftsförderung.

Es wurde vereinbart, für dieses Jahr gemeinsam zu einem Treffen mit allen Akteuren einzuladen und um das Thema Einzelhandel zu erweitern, da dieser mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat.

Weitere Informationen zum Austausch zur Situation der Handwerksbetriebe in Berlin.