Einblicke in den Bezirk 2017

Einzelhandel und Tourismus in Tempelhof-Schöneberg

Mitte Mai luden Traditionsgemäß Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung Vertreter_innen aus Handel, Hotels und Politik zum Jahrestreffen der Einzelhändler in das Café Haberland am Bayerischen Platz. Der Thematik angemessen war der Ort gewählt – neben einem umfangreichen kulinarischen Angebot bietet das Café Besucher_innen Einblicke in die jüdische Geschichte des Bayerischen Viertels.

Der Verein „Quartier Bayerischer Platz e. V.“ betreibt ehrenamtlich – in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und visitBerlin – einen InfoPoint im Café und wünscht sich noch mehr Tourismus am Standort. Frau Dr. Annette Fugmann-Heesing und Sofia Hankel informierten an dieser Stelle auch kurz über die vielfältige Arbeit des Vereins.

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

„Liebe verdient Respekt!“ – so lautete das diesjährige Motto der Kundgebung am U-Bahnhof Wittenbergplatz, die vom LSVD Berlin-Brandenburg gemeinsam mit dem Bündnis gegen Homophobie, in dem sich neben dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg zahlreiche Vereine, Organisationen, Firmen usw. engagieren, organisiert wurde.

„Der Diskriminierung im Alltag – am Stammtisch, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie – muss jeden Tag neu entgegen gewirkt werden. Dafür alle Menschen in der Gesellschaft zu sensibilisieren und dies als gemeinschaftliche Aufgabe anzusehen, setze ich mich ganz aktiv im Bezirk ein. Es gibt noch viel zu tun, aber wir dürfen dabei auch nicht vergessen, was wir schon alles erreicht haben“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Eberhard Radczuweit

Am 9. Mai 2017 hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Eberhard Radczuweit feierlich im Rathaus Schöneberg ausgehändigt.

Mit Hilde Schramm hat er das Projekt „Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer“ initiiert, mit dem Spenden für eine symbolische Entschädigung der noch lebenden ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen gesammelt wurden.

Eberhard Radczuweit hat sich mit seinem jahrzehntelangen besonderen Engagement um die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht.

Aktion toter Winkel

Am 24. April 2017 hat Bezirksstadträtin für Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt, Christiane Heiß auf dem Vorplatz des Rathauses Schöneberg gemeinsam mit Kindern der „Grundschule am Sandsteinweg“ die eindrucksvolle Demonstration vom Schulberater für Mobilitäts- und Verkehrserziehung, Detlef Haake sowie der Polizei unterstützt.

Bezirksstadträtin Christiane Heiß:
„An zwei Tagen werden 22 Schulklassen aus Tempelhof-Schöneberg und Neukölln an der „Aktion toter Winkel“ teilnehmen und sich zu diesem wichtigen Thema fortbilden.Ich freue mich, dass wir die Aktion mit zwei großen LKW`S von Berliner Fuhrunternehmen bei uns vor dem extra dafür gesperrten John-F.-Kennedy-Platz durchführen können. Wissen um die Gefährlichkeit kann hier lebensrettend sein. Aktionen wie diese, sind hier ein unverzichtbares Mittel zur Unfallvermeidung und unbedingt notwendig für eine erfolgreiche Verkehrserziehung.“

Die neue Seniorenvertretung hat ihre Arbeit aufgenommen

Am 19. April 2017 berief die für die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg zuständige Stadträtin, Jutta Kaddatz, die neuen Seniorenvertretenden und freute sich über die starke Steigerung der Wahlbeteiligung im Vergleich zur letzten Wahl, die aber mit 5,08 % durchaus noch „Luft nach oben“ lässt.

Im Rahmen ihrer ersten regulären Sitzung konnten fast alle Ausschüsse besetzt werden und auch für die Sprechstunden der Seniorenvertretung wurden Freiwillige gefunden.
Die einmal monatlich stattfindende Sitzung der Seniorenvertretung – an jedem vierten Donnerstag im Monat – ist öffentlich.

Karstadt Berlin Tempelhof spendet 12.399,58 Euro

Am 11. April 2017 wurde der von der Karstadt Filiale Berlin Tempelhof generierte Betrag von 12.399,58 Euro dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik für das Projekt „wellcome“ überreicht.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport Oliver Schworck begrüßen diese Aktion und waren auch bei der Spendenübergabe dabei.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:
„Ich bedanke mich für das Engagement des Karstadtteams und der Kundinnen und Kunden! Es ist wirklich großartig, was sie mit der Spendenaktion erreicht haben. Außerdem freue ich mich sehr über die Großzügigkeit der Tempelhoferinnen und Tempelhofer! Das ist ein schönes Zeichen für Mitmenschlichkeit.“

Bezirksbürgermeisterin besucht das Kaufhaus des Westens

Anfang April 2017 stattete Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung und dem Unternehmensservice von BerlinPartner dem KaDeWe einen Besuch ab.

Direkt am Haupteingang wurde die kleine Delegation von André Maeder, dem Geschäftsführer der KaDeWe Group, sowie Nico Heinemann, dem Geschäftsführer des KaDeWe, erwartet. André Maeder ließ es sich nicht nehmen, beim Gang durch das Haus das neue Konzept zu erläutern und wie sich das Haus sukzessive in den kommenden acht Jahren verändern wird. Der Stil des Hauses wird zeitgemäßer. 300 Millionen Euro werden insgesamt investiert.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zeigte sich beeindruckt vom neuen Konzept:
„Es freut mich, dass das Haus an seiner Kundenausrichtung festhalten wird. Denn im Gegensatz zu anderen internationalen Premiumhäusern, gibt es ihn hier, den Kundenmix. Viele Berliner_innen sind Stammkunden des Hauses. 40 % der Kund_innen sind Tourist_innen. Das heißt für mich im Umkehrschluss, dass das Haus im Herzen der Stadt verankert ist‘, so Schöttler.

Eröffnung der Berliner Brunnensaison 2017

Am 23. März 2017 startete auf dem Viktoria-Luise-Platz die diesjährige Berliner Brunnensaison. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler nahm zusammen mit Patrick Möller, Geschäftsführer der Wall GmbH, den dortigen Fontäne-Brunnen in Betrieb. Am gleichen Tag verschönerten auch die Brunnen am Wittenbergplatz und am Bayerischen Platz das Stadtbild zum Frühlingsanfang.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:
„Ich bedanke mich im Namen des Bezirkes ganz herzlich bei der Wall GmbH für den langjährigen Einsatz, der unserer Stadt eine so hohe Lebensqualität beschert. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass der Startschuss für die Brunnensaison auch in diesem Jahr am Viktoria-Luise-Platz fällt, ist er doch einer der schönsten Plätze Berlins. Der Bezirk hat zudem mit dem Denkmalschutz einen Kompromiss gefunden, der uns wieder finanziell in die Lage versetzt, den Platz zu bepflanzen.“

37. Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Am 18. März fand der erste Kiezspaziergang des Jahres 2017 durch das Bayerische Viertel in Schöneberg statt. Vom Viktoria-Luise-Platz aus hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit den Teilnehmenden den Lette-Verein besucht. Anschließend ging es über den Barbarossaplatz zum Pestalozzi-Fröbel-Haus.
Der Lette Verein und das Pestalozzi-Fröbel-Haus öffneten ihre Pforten für die Besucher_innen des Kiezspaziergangs und gaben spannende Einblicke in ihre Geschichte und Arbeit.

Diese Veranstaltungsreihe steht dieses Jahr unter dem Motto „Mut | ter | schafft“ und beschäftigt sich mit den verschiedenen weiblichen Rollenvorstellungen und daraus resultierenden Identitätskonflikten für die moderne Frau.

Tempelhof-Schöneberg beteiligt sich am Equal Pay Day 2017

Am 18. März 2017 hisste Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Flagge des Equal Pay Day´s, um an die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu erinnern.

Sie ist für Lohngerechtigkeit in allen Bereichen und unterstützt die Forderung nach gleichwertiger Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day fand am 18. März 2017 zum 10. Mal statt.
Er markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen in Deutschland umsonst arbeiten, wenn die durchschnittliche Entlohnung mit dem Lohn von Männern verglichen wird.

Die Flagge des Equal Pay Day´s wird einen Monat lang vor dem Rathaus hängen.

Hotelnetzwerk Schöneberg tagt im Mercure am Wittenbergplatz

Ende Februar hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Vertreter_innen des Gastgewerbes zum Erfahrungsaustausch in das neue Mercure am Wittenbergplatz eingeladen. Ihr Dank gilt dem Hausherrn Holger Berg, der es sich auch nicht nehmen ließ, der interessierten Runde eine kleine Besichtigung seines Hauses anzubieten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hob hervor, dass der Bezirk den Berlin-Gästen viel Interessantes bieten kann. Gerne wird die Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg dem Hotelnetzwerk Informationen über Attraktionen im Kiez zur Verfügung stellen. Dazu zählen auch die drei Schöneberger Kiezspaziergänge, die bereits in einigen Hotels angeboten werden.
Darüber hinaus erneuerte die Bezirksbürgermeisterin ihr Angebot, das Hotelnetzwerk bei Problemen, auch mit der Verwaltung, zu unterstützen.

Seniorenmesse 2017

Am 22. Februar fand zum neunten Mal die Seniorenmesse in der Urania statt.

Die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Frau Jutta Kaddatz, begrüßte um 13 Uhr die Ausstellenden sowie die Besucher_innen der Messe.

Neben fast 60 Informationsständen zu den Themen Freizeit, Bildung und Wohnen informierten Reiseveranstaltende über seniorengerechte Tagesfahrten. Ferner hat das Ehrenamtsbüro des Bezirks, Beratungen zur ehrenamtlichen Tätigkeit, auch im Seniorenbereich, angeboten und das Amt für Soziales hat über Möglichkeiten und Grenzen in Bezug auf Leistungsansprüche informiert.

Startschuss für den Schindler Campus

Am 13. Februar wurde dem Vorhaben, dass Schindler Deutschland seine Firmenzentrale in Berlin in den nächsten Jahren umbauen will, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler der Startschuss gegeben. Der Standort in Berlin Alt-Mariendorf soll zum «Innovation Hub» ausgebaut werden, mit dem Schindler die neuen Möglichkeiten des sich wandelnden Aufzugsmarktes optimal nutzen kann. Dabei wird es vor allem um neue digitale Services für Aufzüge und Fahrtreppen gehen – wie die Schindler Doorshow, die bei der Grundsteinlegung präsentiert wurde.

Das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ trägt Früchte

Am 9. Februar besuchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Firma Bahlsen GmbH & Co. KG sowie deren ehemaligen Praktikanten und nun zukünftigen Auszubildenden Amjad Ulayyan aus Syrien. Der 32-jährige Mann absolvierte im Rahmen des Projektes Geflüchtete in Arbeit im Dezember 2016 erfolgreich ein Praktikum bei der Firma Bahlsen und wird am 1. März 2017 im Werk Berlin eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung und im Anschluss eine Ausbildung zum Maschinenanlagenführer beginnen.

Kranzniederlegung zum Gedenken an Hatun Sürücü

Am 7. Februar 2017 jährte sich der Tag der Ermordung von Hatun Sürücü zum zwölften Mal.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler legte gemeinsam mit dem Vorsteher der BVV Tempelhof-Schöneberg Stefan Böltes am Gedenkstein an der Oberlandstraße einen Kranz als Zeichen der Anteilnahme nieder. An der Gedenkveranstaltung haben auch die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Barbara König, Monika Michell vom Verein Menschenrechte für die Frau e.V. und die HEROES vom Verein Strohhalm e.V. eine Rede gehalten.

Besonders bewegend war die Rede von HEROES Mitglied Semih, die mit den Worten endete:
„Wir alle stehen hier, weil wir wissen, was für ein Unrecht Hatun Sürücü wiederfahren ist, doch mein Ziel bei HEROES ist es, Menschen aus meiner Community zu motivieren, nicht mehr zuzulassen, dass wir im 19. Jahrhundert leben!”

Nachhaltige Energieversorgung: Mercedes-Benz Werk Berlin nimmt neues Blockheizkraftwerk in Betrieb

Bildvergrößerung: Symbolische Inbetriebnahme: René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Berlin (2. v. r.), und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg (2. v. l.), eröffnen gemeinsam mit den Betriebs- und Projektverantwortlichen Bernd Wanner (links) und Dr. Gerd Schlaich (rechts) ein neues Blockheizkraftwerk im Berliner Mercedes-Benz Werk.
Bild: Achim Kleuker/ Daimler AG

Ende Januar 2017 eröffneten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Standortverantwortliche der Mercedes-Benz Werke Berlin René Reif gemeinsam mit den Betriebs- und Projektverantwortlichen Bernd Wanner und Dr. Gerd Schlaich ein neues Blockheizkraftwerk im Berliner Mercedes-Benz Werk.

Das Kraftwerk deckt sowohl den Grundbedarf des Standortes an Wärme sowie Teile des Strombedarfs ab und senkt den CO2-Ausstoß damit jährlich um rund 3.800 Tonnen.

Happy Birthday UTS – Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg feierte 10-jähriges Jubiläum mit Bezirksbürgermeisterin

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler schneidet die Geburtstagstorte mit der Gründerin des Netzwerkes, der Innenarchitektin Beate Challakh an
Bild: Bettina Heuser - avida Design (UTS)

Am 26. Januar 2017 war es soweit. Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) hatte in das Theaterfoyer der ufaFabrik zur großen Geburtstagsparty eingeladen und – fast- alle kamen. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ließ es sich nicht nehmen, einem der dienstältesten Unternehmensnetzwerke des Bezirks höchstpersönlich zum 10-jährigen Jubiläum zu gratulieren.
Und da an Geburtstagen Geschenke besonders gern gesehen sind, brachte sie selbstverständlich auch eins mit – eine riesige Geburtstagstorte, die sie sogleich gemeinsam mit der Gründerin des Netzwerkes, der Innenarchitektin Beate Challakh, anschnitt.

Königlicher Besuch aus dem Landkreis Bad Kreuznach

Am 26. Januar 2017 begrüßte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die diesjährige Naheweinkönigin, Katharina Staab, im Rathaus Schöneberg. Anlässlich der Grünen Woche stattete sie zusammen mit Ihren Eltern und einer Delegation aus Ihrer Heimatgemeinde Oberhausen an der Nahe Berlin einen Besuch ab. Bei dieser Gelegenheit nahmen die erfahrenen Winzer_innen aus dem Landkreis Bad Kreuznach, mit dem der Bezirk Tempelhof-Schöneberg eine langjährige Partnerschaft pflegt, den fachgerechten Rückschnitt auf dem Schöneberger „Partnerschaftsweinberg“ vor.

Nach getaner Arbeit lud die Bezirksbürgermeisterin zum Empfang in den John-F-Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg ein. Der Landrat von Bad Kreuznach, Franz Josef Diel, brachte eine weitere Delegation aus der Nahewein-Gemeinde Duchroth mit, die bei der Grünen Woche mit der Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde.

Bundesweit einmaliges Deutschkurs-Angebot in Tempelhof Schöneberg für homosexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete

Am 26. Januar 2017 stellte die Deutsch-Akademie des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) in Schöneberg ein bislang einmaliges Projekt vor.

Unter dem Projektnamen „Support“ wird homo- und transsexuellen Asylsuchenden die Chance geboten, in einem geschützten Raum die Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlernen, mit dem Ziel einen Abschluss der Kategorie A1 zu erreichen.

Ausstellung des Familien-Albums von der Geschichte der Familie Witt

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Mitte) übergibt mit Dr. Simone Ladwig-Winters (Projektleiterin) eine Kopie des Albums mit der Familien-Geschichte der Familie Witt an Herrn Eran Witt
Bild: Helmut Jerabek

Am 23. Januar 2017 überreichte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eine Kopie des Familien-Albums Witt an Herrn Eran Witt.
Das Original des Familien-Albums befestigte Eran Witt persönlich in der Ausstellungshalle des Projektes “Wir waren Nachbarn”.

In mühsamer Kleinstarbeit wurde die Familiengeschichte Witt für das Album rekonstruiert.

Die Familie Witt lebte lange in der Hohenstaufenstraße, hier lernten sich auch Lilli Behrens und Hans Witt kennen und wurden ein Paar. Nach der Emigration nach Palästina wurde über das Schicksal der Mutter, die zu ihrem anderen Sohn Ernst in die Niederlande gegangen war, geschwiegen.

Eran Witt freut es sehr, dass nun auch seine Familiengeschichte bei dem Projekt “Wir waren Nachbarn” ausgestellt wird und für alle interessierten Bürger_innen frei zugänglich ist.

Ausbildung als Grundstein für soziale Integration

Am 11. Januar 2017 gab es in der Kochschule Palladin ein Wiedersehen zwischen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und 9 jungen Menschen, für die Frau Schöttler 2014 eine Ausbildungspatenschaft übernommen hatte.
Diese beinhaltet das Versprechen, bei Problemen während der Ausbildungszeit hilfreich zur Seite zu stehen sowie die Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss bei der Suche nach einer geeigneten Erstanstellung zu unterstützen.

„Für mich hat die Ausbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert. Eine gute Ausbildung ist der Grundstein für die weitere berufliche Entwicklung. Ich bin froh, dass die Auszubildenden diese gute Ausbildung bei ubs e.V. bekommen. Mit der Patenschaft habe ich ein Zeichen setzen wollen, für den Mut Neues anzufangen, eine Ausbildung durchzuhalten und sich bei Schwierigkeiten auch Hilfe zu holen“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Der Verein „ubs“ steht für „umwelt, bildung und sozialarbeit“ und kann auf langjährige Erfahrungen in den Bereichen Ausbildung und berufliche Qualifizierung zurückblicken. Alle Jugendlichen werden hier auf vielfältige Weise gefördert. Selbstvertrauen, gewaltfreie Kommunikation und Toleranz werden ebenso vermittelt, wie das notwendige fachliche Wissen. Ausgebildet wird in den Fachrichtungen Köchin/Koch, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachpraktiker_in Küche sowie als Konditor_in.