Einblicke in den Bezirk 2017

Tempelhof-Schöneberg beteiligt sich am Equal Pay Day 2017

Am 18. März 2017 hisste Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Flagge des Equal Pay Day´s, um an die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu erinnern.

Sie ist für Lohngerechtigkeit in allen Bereichen und unterstützt die Forderung nach gleichwertiger Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day fand am 18. März 2017 zum 10. Mal statt.
Er markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen in Deutschland umsonst arbeiten, wenn die durchschnittliche Entlohnung mit dem Lohn von Männern verglichen wird.

Die Flagge des Equal Pay Day´s wird einen Monat lang vor dem Rathaus hängen.

Hotelnetzwerk Schöneberg tagt im Mercure am Wittenbergplatz

Ende Februar hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Vertreter_innen des Gastgewerbes zum Erfahrungsaustausch in das neue Mercure am Wittenbergplatz eingeladen. Ihr Dank gilt dem Hausherrn Holger Berg, der es sich auch nicht nehmen ließ, der interessierten Runde eine kleine Besichtigung seines Hauses anzubieten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hob hervor, dass der Bezirk den Berlin-Gästen viel Interessantes bieten kann. Gerne wird die Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg dem Hotelnetzwerk Informationen über Attraktionen im Kiez zur Verfügung stellen. Dazu zählen auch die drei Schöneberger Kiezspaziergänge, die bereits in einigen Hotels angeboten werden.
Darüber hinaus erneuerte die Bezirksbürgermeisterin ihr Angebot, das Hotelnetzwerk bei Problemen, auch mit der Verwaltung, zu unterstützen.

Seniorenmesse 2017

Am 22. Februar fand zum neunten Mal die Seniorenmesse in der Urania statt.

Die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Frau Jutta Kaddatz, begrüßte um 13 Uhr die Ausstellenden sowie die Besucher_innen der Messe.

Neben fast 60 Informationsständen zu den Themen Freizeit, Bildung und Wohnen informierten Reiseveranstaltende über seniorengerechte Tagesfahrten. Ferner hat das Ehrenamtsbüro des Bezirks, Beratungen zur ehrenamtlichen Tätigkeit, auch im Seniorenbereich, angeboten und das Amt für Soziales hat über Möglichkeiten und Grenzen in Bezug auf Leistungsansprüche informiert.

Startschuss für den Schindler Campus

Am 13. Februar wurde dem Vorhaben, dass Schindler Deutschland seine Firmenzentrale in Berlin in den nächsten Jahren umbauen will, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler der Startschuss gegeben. Der Standort in Berlin Alt-Mariendorf soll zum «Innovation Hub» ausgebaut werden, mit dem Schindler die neuen Möglichkeiten des sich wandelnden Aufzugsmarktes optimal nutzen kann. Dabei wird es vor allem um neue digitale Services für Aufzüge und Fahrtreppen gehen – wie die Schindler Doorshow, die bei der Grundsteinlegung präsentiert wurde.

Das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ trägt Früchte

Am 9. Februar besuchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Firma Bahlsen GmbH & Co. KG sowie deren ehemaligen Praktikanten und nun zukünftigen Auszubildenden Amjad Ulayyan aus Syrien. Der 32-jährige Mann absolvierte im Rahmen des Projektes Geflüchtete in Arbeit im Dezember 2016 erfolgreich ein Praktikum bei der Firma Bahlsen und wird am 1. März 2017 im Werk Berlin eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung und im Anschluss eine Ausbildung zum Maschinenanlagenführer beginnen.

Kranzniederlegung zum Gedenken an Hatun Sürücü

Am 7. Februar 2017 jährte sich der Tag der Ermordung von Hatun Sürücü zum zwölften Mal.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler legte gemeinsam mit dem Vorsteher der BVV Tempelhof-Schöneberg Stefan Böltes am Gedenkstein an der Oberlandstraße einen Kranz als Zeichen der Anteilnahme nieder. An der Gedenkveranstaltung haben auch die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Barbara König, Monika Michell vom Verein Menschenrechte für die Frau e.V. und die HEROES vom Verein Strohhalm e.V. eine Rede gehalten.

Besonders bewegend war die Rede von HEROES Mitglied Semih, die mit den Worten endete:
„Wir alle stehen hier, weil wir wissen, was für ein Unrecht Hatun Sürücü wiederfahren ist, doch mein Ziel bei HEROES ist es, Menschen aus meiner Community zu motivieren, nicht mehr zuzulassen, dass wir im 19. Jahrhundert leben!”

Nachhaltige Energieversorgung: Mercedes-Benz Werk Berlin nimmt neues Blockheizkraftwerk in Betrieb

Bildvergrößerung: Symbolische Inbetriebnahme: René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Berlin (2. v. r.), und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg (2. v. l.), eröffnen gemeinsam mit den Betriebs- und Projektverantwortlichen Bernd Wanner (links) und Dr. Gerd Schlaich (rechts) ein neues Blockheizkraftwerk im Berliner Mercedes-Benz Werk.
Bild: Achim Kleuker/ Daimler AG

Ende Januar 2017 eröffneten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Standortverantwortliche der Mercedes-Benz Werke Berlin René Reif gemeinsam mit den Betriebs- und Projektverantwortlichen Bernd Wanner und Dr. Gerd Schlaich ein neues Blockheizkraftwerk im Berliner Mercedes-Benz Werk.

Das Kraftwerk deckt sowohl den Grundbedarf des Standortes an Wärme sowie Teile des Strombedarfs ab und senkt den CO2-Ausstoß damit jährlich um rund 3.800 Tonnen.

Happy Birthday UTS – Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg feierte 10-jähriges Jubiläum mit Bezirksbürgermeisterin

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler schneidet die Geburtstagstorte mit der Gründerin des Netzwerkes, der Innenarchitektin Beate Challakh an
Bild: Bettina Heuser - avida Design (UTS)

Am 26. Januar 2017 war es soweit. Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) hatte in das Theaterfoyer der ufaFabrik zur großen Geburtstagsparty eingeladen und – fast- alle kamen. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ließ es sich nicht nehmen, einem der dienstältesten Unternehmensnetzwerke des Bezirks höchstpersönlich zum 10-jährigen Jubiläum zu gratulieren.
Und da an Geburtstagen Geschenke besonders gern gesehen sind, brachte sie selbstverständlich auch eins mit – eine riesige Geburtstagstorte, die sie sogleich gemeinsam mit der Gründerin des Netzwerkes, der Innenarchitektin Beate Challakh, anschnitt.

Königlicher Besuch aus dem Landkreis Bad Kreuznach

Am 26. Januar 2017 begrüßte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die diesjährige Naheweinkönigin, Katharina Staab, im Rathaus Schöneberg. Anlässlich der Grünen Woche stattete sie zusammen mit Ihren Eltern und einer Delegation aus Ihrer Heimatgemeinde Oberhausen an der Nahe Berlin einen Besuch ab. Bei dieser Gelegenheit nahmen die erfahrenen Winzer_innen aus dem Landkreis Bad Kreuznach, mit dem der Bezirk Tempelhof-Schöneberg eine langjährige Partnerschaft pflegt, den fachgerechten Rückschnitt auf dem Schöneberger „Partnerschaftsweinberg“ vor.

Nach getaner Arbeit lud die Bezirksbürgermeisterin zum Empfang in den John-F-Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg ein. Der Landrat von Bad Kreuznach, Franz Josef Diel, brachte eine weitere Delegation aus der Nahewein-Gemeinde Duchroth mit, die bei der Grünen Woche mit der Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde.

Bundesweit einmaliges Deutschkurs-Angebot in Tempelhof Schöneberg für homosexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete

Am 26. Januar 2017 stellte die Deutsch-Akademie des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) in Schöneberg ein bislang einmaliges Projekt vor.

Unter dem Projektnamen „Support“ wird homo- und transsexuellen Asylsuchenden die Chance geboten, in einem geschützten Raum die Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlernen, mit dem Ziel einen Abschluss der Kategorie A1 zu erreichen.

Ausstellung des Familien-Albums von der Geschichte der Familie Witt

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Mitte) übergibt mit Dr. Simone Ladwig-Winters (Projektleiterin) eine Kopie des Albums mit der Familien-Geschichte der Familie Witt an Herrn Eran Witt
Bild: Helmut Jerabek

Am 23. Januar 2017 überreichte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eine Kopie des Familien-Albums Witt an Herrn Eran Witt.
Das Original des Familien-Albums befestigte Eran Witt persönlich in der Ausstellungshalle des Projektes “Wir waren Nachbarn”.

In mühsamer Kleinstarbeit wurde die Familiengeschichte Witt für das Album rekonstruiert.

Die Familie Witt lebte lange in der Hohenstaufenstraße, hier lernten sich auch Lilli Behrens und Hans Witt kennen und wurden ein Paar. Nach der Emigration nach Palästina wurde über das Schicksal der Mutter, die zu ihrem anderen Sohn Ernst in die Niederlande gegangen war, geschwiegen.

Eran Witt freut es sehr, dass nun auch seine Familiengeschichte bei dem Projekt “Wir waren Nachbarn” ausgestellt wird und für alle interessierten Bürger_innen frei zugänglich ist.

Ausbildung als Grundstein für soziale Integration

Am 11. Januar 2017 gab es in der Kochschule Palladin ein Wiedersehen zwischen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und 9 jungen Menschen, für die Frau Schöttler 2014 eine Ausbildungspatenschaft übernommen hatte.
Diese beinhaltet das Versprechen, bei Problemen während der Ausbildungszeit hilfreich zur Seite zu stehen sowie die Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss bei der Suche nach einer geeigneten Erstanstellung zu unterstützen.

„Für mich hat die Ausbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert. Eine gute Ausbildung ist der Grundstein für die weitere berufliche Entwicklung. Ich bin froh, dass die Auszubildenden diese gute Ausbildung bei ubs e.V. bekommen. Mit der Patenschaft habe ich ein Zeichen setzen wollen, für den Mut Neues anzufangen, eine Ausbildung durchzuhalten und sich bei Schwierigkeiten auch Hilfe zu holen“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Der Verein „ubs“ steht für „umwelt, bildung und sozialarbeit“ und kann auf langjährige Erfahrungen in den Bereichen Ausbildung und berufliche Qualifizierung zurückblicken. Alle Jugendlichen werden hier auf vielfältige Weise gefördert. Selbstvertrauen, gewaltfreie Kommunikation und Toleranz werden ebenso vermittelt, wie das notwendige fachliche Wissen. Ausgebildet wird in den Fachrichtungen Köchin/Koch, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachpraktiker_in Küche sowie als Konditor_in.