Einblicke in den Bezirk 2017

Keksebacken im Interkulturellen Haus

Am 9. September 2017 hat sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler anlässlich des Berliner Freiwilligentages mit vielen Engagierten im Interkulturellen Haus an einer besonderen Mit-Mach-Aktion beteiligt. Die Bezirksbürgermeisterin hat mit Ehrenamtlichen verschiedener Migrantenprojekte im Bezirk Kekse aus 6 verschiedenen Ländern gebacken und sie den Kindern in der Notunterkunft für Geflüchtete im ehemaligen Rathaus Friedenau überreicht.

“Wir wollen den Kindern eine Freude machen, ihnen begegnen und zeigen, dass sie ein Teil von uns sind. Das ist eine Win-Win-Situation”, sagt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Happy Birthday GFBM

Am 6. September 2017 gratuliert Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler der Gemeinnützigen Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen (GFBM mbH) zum 25. Bestehen in Bildungs-, Kinder- und Jugendarbeit.Gefeiert wurde auf Schwanwerder. Die GFMB leistet berlinweit vorbildliche pädagogische Arbeit. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg arbeitet mit der GFBM schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammen und konnte viel Positives bewirken.

„Schon als Jugendstadträtin war ich von Ihrer Arbeit begeistert und bin es jetzt als Bezirksbürgermeisterin umso mehr. Es ist wichtig, dass Bezirk und freie Träger zum Wohle der Menschen in unserer Stadt an einem Strang ziehen. Aktuell arbeiten wir intensiv auf dem Gebiet der Integration von Geflüchteten mit der Wirtschaftsförderung und anderen Akteuren sehr erfolgreich zusammen.“, so Angelika Schöttler. Auch der Staatssekretär für Arbeit und Soziales Alexander Fischer lobte das Engagement des GFBM für Arbeit und Bildung.

Vorstellung erste bezirkliche „Queer-Beauftragte“ Berlins

Am 1. September 2017 stellte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Rahmen eines Besuchs des Regenbogenfamilienzentrums in der Schöneberger Cheruskerstraße die neue „Queer-Beauftragte“ des Bezirks offiziell vor.

„In unserem Bezirk befindet sich die größte Regenbogen-Community Berlins. Wo sonst wäre eine Ansprechperson für homo- und bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen gerechtfertigter? Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der erstmaligen Einrichtung und Besetzung der Stelle einer „Queer-Beauftragten“ jetzt noch engagierter für die Akzeptanz queerer Vielfalt eintreten werden“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

„Auch wenn wir in Tempelhof-Schöneberg schon sehr weit sind, was Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Lebensentwürfe angeht, so gibt es aber auch immer noch Luft nach oben“, sagt die neue Queer-Beauftragte Svetlana Linberg, die sich sehr auf die neuen Aufgaben freut.

Neue Auszubildende

Am 1. September 2017 war es wieder soweit, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßte im Rathaus Schöneberg die jungen Berufsanfänger_innen.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg schloss in diesem Jahr 28 Ausbildungsverträge und zwei Studienverträge (dual) und freut sich, damit insgesamt 68 jungen Menschen eine positive Zukunftsperspektive bieten zu können. Sie werden in den Berufen Verwaltungsfachangestellte_r, Gärtner_in im Garten- und Landschaftsbau, Vermessungstechniker_in und Fachangestellte_r für Medien und Informationsdienste sowie in den Studienrichtungen „Gartenbau und Grünflächenmanagement“ und „Bauingenieurwesen“ ausgebildet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung haben engagierte und motivierte Auszubildende und Studierende sehr gute Chancen auf eine unbefristete Weiterbeschäftigung im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

Stellvertretend für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg wünscht
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den jungen Berufsanfänger_innen eine lehrreiche und spannende Ausbildungs-, Studien- und Angestelltenzeit sowie alles Gute für ihre weitere berufliche Zukunft.

Ausstellungs-Fahne weht vor dem Rathaus Schöneberg

Am 23. August 2017 hissten Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jörn Oltmann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen und Vertretende der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN die Ausstellungsfahne vor dem Rathaus Schöneberg. Die langersehnte Fahne soll auf die Ausstellung “WIR WAREN NACHBARN” im Rathaus Schöneberg hinweisen.

Die bei der Fahnenhissung anwesenden Bezirksvertretenden brachten in ihren Reden ihren Stolz auf die Ausstellung zum Ausdruck und wiesen darauf hin, dass der Bezirk mit diesem Erinnern an die damaligen jüdischen Nachbarn auch Flagge zeige gegen aktuelle Tendenzen von Rassismus und Antisemitismus.

Sommerfrauenpower im Café Pausini

Am 5. August 2017 besuchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler das diesjährige Sommerfest des Unternehmerinnennetzwerks im Café Pausini.
Nach über einer Dekade wurde in diesem Sommer der alte Vorstand verabschiedet. Als Beate Challakh vor über 10 Jahren den Bezirk um Unterstützung für die Gründung des Unternehmerinnennetzwerks in Tempelhof-Schöneberg bat, fiel das bei der bezirklichen Wirtschaftsförderung auf fruchtbaren Boden.

In Gesprächen mit der Frauenbeauftragten und der Wirtschaftsförderung des Bezirks wurde die Finanzierung mit öffentlicher Unterstützung auf den Weg gebracht. Das neue Netzwerk stieß sofort auf großes Interesse bei den Unternehmerinnen im Bezirk.
Dank der Hilfestellung durch den Bezirk und dank des Engagements der Teilnehmerinnen erweitert sich der Kreis beständig.

„Ich freue mich, dass die kontinuierliche Arbeit des UTS lückenlos weitergeführt wird. Der alte Vorstand hat für eine übergangslose Nachfolgeregelung gesorgt. Ich bin gespannt, welche Richtung der neue Netzwerkvorstand einschlagen wird. Meine Unterstützung haben die Frauen in jedem Fall“, so Schöttler.

56. Deutsch-Amerikanisches Volksfest im Marienpark

Am 21. Juli 2017 eröffnete bei strahlendem Sonnenschein und voll belegten Plätzen mit viel Prominenz das 56. Deutsch-Amerikanische Volksfest seine Pforten.

„Tempelhof-Schöneberg verbindet mit den USA eine lange Geschichte und Freundschaft. Die Freiheitsglocke, für die die Amerikaner auf dem ‚Crusade for Freedom‘ spendeten und die im Rathaus Schöneberg seit 1950 ihren festen Platz hat, ist ein Symbol hierfür. Genauso unvergessen ist die weltberühmte Rede Kennedys, die er auf dem Vorplatz des Rathauses Schöneberg vor Hundertausenden von Menschen hielt und die mit dem berühmtesten Berlinsatz aller Zeiten endete: ‚Ich bin ein Berliner‘. Wir haben das 50igste Jubiläum gerade gefeiert“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler in ihrer Eröffnungsrede.

Vor exakt 57 Jahren fand das Deutsch-Amerikanische Volksfest im exakt gleichen Zeitraum statt wie 2017.

Britze Elektronik feiert seinen 40igsten

Mitte Juli gratulierte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler höchstpersönlich dem Geschäftsführer Thorsten Reiche zum 40igsten Jubiläum der Britze Elektronik und Gerätebau GmbH in der Blohmstraße in Lichtenrade.

Britze kann auf vier bewegte Jahrzehnte zurückblicken. In dieser Zeit hat sich die Elektronikindustrie einem tiefgreifenden Wandel unterzogen und das Unternehmen kann stolz darauf sein, mit dieser Entwicklung Schritt gehalten zu haben.

Unternehmensnetzwerk Motzener Straße feiert Sommerfest

Mitte Juli besuchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler das diesjährige Sommerfest des Unternehmensnetzwerkes Motzener Straße in der Naturwacht Marienfelde.

„Mir liegt die erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes sehr am Herzen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft wollen wir in den kommenden Jahren an diesem Thema arbeiten. Mit unserem ältesten Netzwerk haben wir über die Jahre viele Themen identifizieren können, an denen wir in diesem Jahr weiter arbeiten wollen“, so konstatierte die Bezirksbürgermeisterin.

Weitere Gäste aus der Politik waren der Abgeordnete Harald Gindra, MdA (Die Linke), der Sprecher für Wirtschaftspolitik ist und von der BVV-Linksfraktion kam Katharina Marg.

Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus Schöneberg

Bezirkbürgermeisterin Angelika Schöttler überreicht Gerhard Hoffmann Regenbogen-Bären
Bezirkbürgermeisterin Angelika Schöttler überreicht Gerhard Hoffmann den Regenbogen-Bären

Am 13. Juli 2017 wurde das traditionelle Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus Schöneberg mit einer Jubiläumstorte gefeiert, da das Lesbisch-schwule Stadtfest im Motzstraßenkiez bereits zum 25. Mal statt findet.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler überreichte im Beisein von Mitgliedern des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung sowie zahlreicher Gäste, Gerhard Hoffmann, stellvertretend für den Regenbogenfonds e. V., einen Buddy Bären. Dieser trägt als Schärpe die Regenbogenfahne und das Logo des Stadtfestes. Der Bezirk bringt damit seinen Dank und Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz gegen Gewalt, Homo- und Transfeindlichkeit zum Ausdruck.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:
„Ich bin stolz darauf, dass wir der Bezirk sind, in dem die meisten Lebenspartnerschaften begründet worden sind. 2.024 eingetragene Partnerschaften sind bei uns geschlossen worden. Mit der gerade beschlossenen „Ehe für alle“ ist endlich ein weiterer Schritt zur Gleichstellung erreicht. Unser Standesamt wartet jetzt noch auf die notwendigen Verordnungen, um die Partnerschaften in Ehen umzuwandeln und natürlich auch neue gleichgeschlechtliche Ehen zu schließen.
Ab sofort wird die Regenbogenfahne vor dem Rathaus ständig wehen, denn schließlich sind wir der Bezirk mit der größten queeren Community und der Kampf um weitere Akzeptanz geht weiter.“

Nach dem Hissen der Regenbogenflagge wurde zum 25. Jubiläum auch eine Torte mit dem Logo des Stadtfestes angeschnitten. Die übrig gebliebenen Tortenstücke verteilte Bezirksstadträtin Christiane Heiß anschließend an ihre Mitarbeiter_innen im Bürgeramt des Rathauses Schöneberg.

"Am Bülowbogen" - Aus Fiktion wird Wirklichkeit

Seit dem 5. Juli 2017 heißt der Weg und der neu entstandene kleine Platz zwischen der Dennewitzstraße und dem Gleisdreieckpark „Am Bülowbogen“. Bezirksstadträtin Christiane Heiß freute sich, die Benennungsschilder trotz anhaltenden Nieselregens feierlich enthüllen zu können.

Deutschlandweit bekannt wurde der „Bülowbogen“, der Knick in der Bülowstraße, durch die beliebte ARD-Vorabendserie „Praxis Bülowbogen“, die zwischen 1987 und 1996 im Kiez rund um die Bülowstraße und die Hochbahn mit dem Berliner Schauspieler Günter Pfitzmann in der Hauptrolle gedreht wurde.

Durch den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg im März erinnert der Bezirk an dieses durchaus zeithistorische Dokument und verankert mit der Benennung der Grünanlage den durch die Serie geprägten Begriff des Bülowbogens im Stadtbild.

United Buddy Bears auf dem Wittenbergplatz

Am 4. Juli 2017 eröffnete Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit den beiden Initiatoren Eva Herlitz und Dr. Klaus Herlitz die Ausstellung der ‚Minis‘ im Beisein vieler internationaler Künstler_innen auf dem Wittenbergplatz.
Die ‚Minis‘ gelten als Botschafter für Toleranz und friedliches Miteinander und sorgen weltweit für Begeisterung.

„Die Buddy Bären sind DIE Berliner Marke. Es gibt wohl kaum Regionen dieser Welt, in denen man sie nicht kennt, die wohl sympathischsten Repräsentanten unserer Stadt. Besonders schön und erwähnenswert ist, dass es sich hierbei um ein nicht kommerzielles Projekt handelt. Es lebt durch Menschen, die konsequent für ihre politische und soziale Überzeugung stehen. Auch wir im Bezirk sind von den Buddy Bären und ihrer Strahlkraft zutiefst überzeugt, denn seit mittlerweile sieben Jahren verleihen wir gemeinsam mit der Buddy Bear Berlin GmbH und unseren Kooperationspartnern den bezirklichen Umweltpreis, den Green Buddy Award. Auch in dieser Funktion ist er ein Botschafter, hier steht er für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Er hat eben ein gutes Image‘, so Angelika Schöttler.

Mittlerweile waren die „Minis“ nicht nur in Berlin und deutschlandweit zu sehen, sondern haben mit ihrer Botschaft von Toleranz und friedlichem Miteinander auch Städte wie Calais, Bratislava, Boras und Kazan besucht.

Regenbogenfahne weht über dem Bezirk Tempelhof-Schönberg

Am 30. Juni 2017 hisste Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler aus Freude über die vom Deutschen Bundestag beschlossene Einführung der „Ehe für alle“ die Regenbogenfahne auf dem Turm des Rathauses Schöneberg.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:
„Ich habe schon lange die „Ehe für alle“ gefordert.
Es war längst überfällig, hier den letzten Schritt zu gehen. Wir freuen uns über das heutige gute Abstimmungsergebnis im Bundestag, das auch die schon längst vorhandene Akzeptanz in der Bevölkerung widerspiegelt.“

Auch auf dem Vorplatz des Rathauses wehen an diesem Wochenende die bunten Fahnen. Tempelhof-Schöneberg unterstützt hiermit über die Bezirksgrenze hinaus die jährlich vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) veranstalteten Respect Gaymes. Diese finden am 01.07.2017 im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark in Prenzlauer Berg statt.

Bei diesem Sport- und Kulturevent treten junge Menschen (egal ob hetero-, bi-, homosexuell oder transgender) unter dem Motto „Für Hass und Gewalt gibt’s die Rote Karte“ gemeinsam für gegenseitigen Respekt an.

Gustav-Langenscheidt-Schule ist Fairtrade School!

Am 1. Juni 2017 war es endlich soweit: Die Gustav-Langenscheidt-Schule wurde offiziell als Fairtrade School ausgezeichnet und konnte ihre Urkunde entgegennehmen. Zusammen mit Lehrer_innen, Familie und Freunden wurde der Titel im Louise-Schroeder-Saal im Rathaus Schöneberg gefeiert.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßte die Gäste und zeigte sich begeistert von der tollen Arbeit der Jugendlichen: „Mit euren Aktionen, insbesondere der Koch AG, tragt ihr dazu bei, nachhaltig ein stärkeres Bewusstsein für die Produkte, die wir täglich konsumieren, zu wecken.“
Auch die Schulleiterin lobte die jungen Leute für ihre Engagement, dabei insbesondere auch die beiden Betreuer vom Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V., Daniel Gollme und Felix Otily, die maßgeblich am Erhalt des Titels beteiligt waren.

Aufgelockert wurde die Veranstaltung von mehreren Tanzeinlagen und einer Dia-Show, anhand derer Daniel Gollme und die Schüler_innen von den gemeinsamen Aktivitäten erzählten.
Im Anschluss übergab Kurt Damm von Fairtrade Deutschland die Urkunde an die Schüler_innen.

Pilotprojekt - Germaniagarten-Silbersteinkiez

Am 1. Juni standen die Bezirksstadträt_innen Herr Oltmann (Stadtentwicklung und Bauen), Frau Kaddatz (Bildung, Kultur und Soziales) aus Tempelhof-Schöneberg sowie Herr Biedermann (Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste) aus Neukölln der Presse Rede und Antwort. Denn seit diesem Jahr wurde die Förderkulisse Germaniagarten über die Bezirksgrenzen hinaus erweitert.

Im Germaniagarten-Kiez setzt die zuständige Regionalkoordination des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg bereits seit 2014 Fördermittel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ein. Hier wohnen ca. 3.800 Personen, die oftmals in schwierigen Verhältnissen leben. Zu den bisherigen Maßnahmen gehörte die Umgestaltung der Seniorenfreizeitstätte „Berliner Bär“ zu einem Nachbarschaftstreff mit Schwerpunkt Senior_innen, die Umsetzung von Theaterprojekten für Kindergartenkinder aber auch der Kiezfonds, mit dem Bewohner_innen die Möglichkeit haben kleine Projekte (bis 1000 Euro) umzusetzen. Die Angebote haben sehr großen Anklang bei der Bewohnerschaft gefunden.

In der alltäglichen Arbeit vor Ort wurde deutlich, dass die Situation der Bewohner_innen im Silbersteinstraßen-Kiez ganz ähnlich ist. Deshalb haben sich die Bezirksämter aus Tempelhof-Schöneberg und Neukölln zusammen getan. Denn sozialraumorientierte Arbeit muss sich an die Bedürfnisse vor Ort richten und darf nicht vor Bezirksgrenzen Halt machen. Seit diesem Jahr können auch die knapp 5.000 Bewohner_innen und Einrichtungen aus dem Gebiet der Silbersteinstraße Gelder aus dem nunmehr gemeinsamen Kiezfonds beantragen.

100. Jahre John-F.-Kennedy

Am 29. Mai 2017 ehrten bei strahlendem Wetter 300 Bürger_innen und Gäste aus Politik, Wissenschaft und Unterhaltung auf Einladung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler das Wirken von John F. Kennedy.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Mit seiner Botschaft sprach Kennedy den Menschen aus der Seele. Und diese Botschaft war Freiheit! Wir alle sind gefordert, auch und insbesondere in der heutigen Zeit diese Werte aufrechtzuerhalten und unsere Demokratie zu schützen.“

In weiteren Reden ehrten der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der Amtierende Stellvertretende Leiter der U.S. Botschaft Jeffrey Hovenier und Helen Gibson von der Freien Universität die Leistung von John F. Kennedy.
Besonderer Höhepunkt der Geburtstagsfeier vor dem Rathaus Schöneberg war der Auftritt des Schauspielers Caspar Phillipson als John F. Kennedy.
Für das Geburtstagsständchen sorgte die A-cappella-Gruppe der John-F.-Kennedy-Schule.

Tag der Städtebauförderung im Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Der Tag der Städtebauförderung im Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße wurde am 13. Mai 2017 mit einer Reihe von Aktionen begangen, die an die Spielleitplanung anknüpften, welche 2016 für das Fördergebiet erarbeitet wurde. In Kontext der Spielleitplanung wurde der Lichtenrader Graben als ein wichtiger Aufenthaltsort identifiziert und es wurden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen erste Maßnahmenideen zur gestalterischen und funktionalen Aufwertung der Grünanlage entwickelt.

In einem von der Schülerfirma „Möbellira“ des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums durchgeführten Workshop wurden Möbel für den öffentlichen Raum zusammengebaut, gestaltet und anschließend in der Grünanlage platziert. Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, Jörn Oltmann, begleitete den Workshop am Nachmittag: „Wenn Kinder und Jugendliche den öffentlichen Raum mitgestalten können, sind es die „richtigen“ Orte, die dann auch von Allen wertgeschätzt werden“. Am Abend wurden die neuen Möbel mit Beleuchtungselementen in Szene gesetzt.

Einzelhandel und Tourismus in Tempelhof-Schöneberg

Mitte Mai luden Traditionsgemäß Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Wirtschaftsförderung Vertreter_innen aus Handel, Hotels und Politik zum Jahrestreffen der Einzelhändler in das Café Haberland am Bayerischen Platz. Der Thematik angemessen war der Ort gewählt – neben einem umfangreichen kulinarischen Angebot bietet das Café Besucher_innen Einblicke in die jüdische Geschichte des Bayerischen Viertels.

Der Verein „Quartier Bayerischer Platz e. V.“ betreibt ehrenamtlich – in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung und visitBerlin – einen InfoPoint im Café und wünscht sich noch mehr Tourismus am Standort. Frau Dr. Annette Fugmann-Heesing und Sofia Hankel informierten an dieser Stelle auch kurz über die vielfältige Arbeit des Vereins.

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

„Liebe verdient Respekt!“ – so lautete das diesjährige Motto der Kundgebung am U-Bahnhof Wittenbergplatz, die vom LSVD Berlin-Brandenburg gemeinsam mit dem Bündnis gegen Homophobie, in dem sich neben dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg zahlreiche Vereine, Organisationen, Firmen usw. engagieren, organisiert wurde.

„Der Diskriminierung im Alltag – am Stammtisch, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie – muss jeden Tag neu entgegen gewirkt werden. Dafür alle Menschen in der Gesellschaft zu sensibilisieren und dies als gemeinschaftliche Aufgabe anzusehen, setze ich mich ganz aktiv im Bezirk ein. Es gibt noch viel zu tun, aber wir dürfen dabei auch nicht vergessen, was wir schon alles erreicht haben“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Eberhard Radczuweit

Am 9. Mai 2017 hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Eberhard Radczuweit feierlich im Rathaus Schöneberg ausgehändigt.

Mit Hilde Schramm hat er das Projekt „Bürger-Engagement für vergessene NS-Opfer“ initiiert, mit dem Spenden für eine symbolische Entschädigung der noch lebenden ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen gesammelt wurden.

Eberhard Radczuweit hat sich mit seinem jahrzehntelangen besonderen Engagement um die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht.

Aktion toter Winkel

Am 24. April 2017 hat Bezirksstadträtin für Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt, Christiane Heiß auf dem Vorplatz des Rathauses Schöneberg gemeinsam mit Kindern der „Grundschule am Sandsteinweg“ die eindrucksvolle Demonstration vom Schulberater für Mobilitäts- und Verkehrserziehung, Detlef Haake sowie der Polizei unterstützt.

Bezirksstadträtin Christiane Heiß:
„An zwei Tagen werden 22 Schulklassen aus Tempelhof-Schöneberg und Neukölln an der „Aktion toter Winkel“ teilnehmen und sich zu diesem wichtigen Thema fortbilden.Ich freue mich, dass wir die Aktion mit zwei großen LKW`S von Berliner Fuhrunternehmen bei uns vor dem extra dafür gesperrten John-F.-Kennedy-Platz durchführen können. Wissen um die Gefährlichkeit kann hier lebensrettend sein. Aktionen wie diese, sind hier ein unverzichtbares Mittel zur Unfallvermeidung und unbedingt notwendig für eine erfolgreiche Verkehrserziehung.“

Die neue Seniorenvertretung hat ihre Arbeit aufgenommen

Am 19. April 2017 berief die für die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg zuständige Stadträtin, Jutta Kaddatz, die neuen Seniorenvertretenden und freute sich über die starke Steigerung der Wahlbeteiligung im Vergleich zur letzten Wahl, die aber mit 5,08 % durchaus noch „Luft nach oben“ lässt.

Im Rahmen ihrer ersten regulären Sitzung konnten fast alle Ausschüsse besetzt werden und auch für die Sprechstunden der Seniorenvertretung wurden Freiwillige gefunden.
Die einmal monatlich stattfindende Sitzung der Seniorenvertretung – an jedem vierten Donnerstag im Monat – ist öffentlich.

Karstadt Berlin Tempelhof spendet 12.399,58 Euro

Am 11. April 2017 wurde der von der Karstadt Filiale Berlin Tempelhof generierte Betrag von 12.399,58 Euro dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik für das Projekt „wellcome“ überreicht.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport Oliver Schworck begrüßen diese Aktion und waren auch bei der Spendenübergabe dabei.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:
„Ich bedanke mich für das Engagement des Karstadtteams und der Kundinnen und Kunden! Es ist wirklich großartig, was sie mit der Spendenaktion erreicht haben. Außerdem freue ich mich sehr über die Großzügigkeit der Tempelhoferinnen und Tempelhofer! Das ist ein schönes Zeichen für Mitmenschlichkeit.“

Bezirksbürgermeisterin besucht das Kaufhaus des Westens

Anfang April 2017 stattete Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung und dem Unternehmensservice von BerlinPartner dem KaDeWe einen Besuch ab.

Direkt am Haupteingang wurde die kleine Delegation von André Maeder, dem Geschäftsführer der KaDeWe Group, sowie Nico Heinemann, dem Geschäftsführer des KaDeWe, erwartet. André Maeder ließ es sich nicht nehmen, beim Gang durch das Haus das neue Konzept zu erläutern und wie sich das Haus sukzessive in den kommenden acht Jahren verändern wird. Der Stil des Hauses wird zeitgemäßer. 300 Millionen Euro werden insgesamt investiert.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zeigte sich beeindruckt vom neuen Konzept:
„Es freut mich, dass das Haus an seiner Kundenausrichtung festhalten wird. Denn im Gegensatz zu anderen internationalen Premiumhäusern, gibt es ihn hier, den Kundenmix. Viele Berliner_innen sind Stammkunden des Hauses. 40 % der Kund_innen sind Tourist_innen. Das heißt für mich im Umkehrschluss, dass das Haus im Herzen der Stadt verankert ist‘, so Schöttler.

Eröffnung der Berliner Brunnensaison 2017

Am 23. März 2017 startete auf dem Viktoria-Luise-Platz die diesjährige Berliner Brunnensaison. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler nahm zusammen mit Patrick Möller, Geschäftsführer der Wall GmbH, den dortigen Fontäne-Brunnen in Betrieb. Am gleichen Tag verschönerten auch die Brunnen am Wittenbergplatz und am Bayerischen Platz das Stadtbild zum Frühlingsanfang.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:
„Ich bedanke mich im Namen des Bezirkes ganz herzlich bei der Wall GmbH für den langjährigen Einsatz, der unserer Stadt eine so hohe Lebensqualität beschert. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass der Startschuss für die Brunnensaison auch in diesem Jahr am Viktoria-Luise-Platz fällt, ist er doch einer der schönsten Plätze Berlins. Der Bezirk hat zudem mit dem Denkmalschutz einen Kompromiss gefunden, der uns wieder finanziell in die Lage versetzt, den Platz zu bepflanzen.“

37. Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Am 18. März fand der erste Kiezspaziergang des Jahres 2017 durch das Bayerische Viertel in Schöneberg statt. Vom Viktoria-Luise-Platz aus hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit den Teilnehmenden den Lette-Verein besucht. Anschließend ging es über den Barbarossaplatz zum Pestalozzi-Fröbel-Haus.
Der Lette Verein und das Pestalozzi-Fröbel-Haus öffneten ihre Pforten für die Besucher_innen des Kiezspaziergangs und gaben spannende Einblicke in ihre Geschichte und Arbeit.

Diese Veranstaltungsreihe steht dieses Jahr unter dem Motto „Mut | ter | schafft“ und beschäftigt sich mit den verschiedenen weiblichen Rollenvorstellungen und daraus resultierenden Identitätskonflikten für die moderne Frau.

Tempelhof-Schöneberg beteiligt sich am Equal Pay Day 2017

Am 18. März 2017 hisste Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Flagge des Equal Pay Day´s, um an die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu erinnern.

Sie ist für Lohngerechtigkeit in allen Bereichen und unterstützt die Forderung nach gleichwertiger Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day fand am 18. März 2017 zum 10. Mal statt.
Er markiert den Tag des Jahres, bis zu dem Frauen in Deutschland umsonst arbeiten, wenn die durchschnittliche Entlohnung mit dem Lohn von Männern verglichen wird.

Die Flagge des Equal Pay Day´s wird einen Monat lang vor dem Rathaus hängen.

Hotelnetzwerk Schöneberg tagt im Mercure am Wittenbergplatz

Ende Februar hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Vertreter_innen des Gastgewerbes zum Erfahrungsaustausch in das neue Mercure am Wittenbergplatz eingeladen. Ihr Dank gilt dem Hausherrn Holger Berg, der es sich auch nicht nehmen ließ, der interessierten Runde eine kleine Besichtigung seines Hauses anzubieten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hob hervor, dass der Bezirk den Berlin-Gästen viel Interessantes bieten kann. Gerne wird die Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg dem Hotelnetzwerk Informationen über Attraktionen im Kiez zur Verfügung stellen. Dazu zählen auch die drei Schöneberger Kiezspaziergänge, die bereits in einigen Hotels angeboten werden.
Darüber hinaus erneuerte die Bezirksbürgermeisterin ihr Angebot, das Hotelnetzwerk bei Problemen, auch mit der Verwaltung, zu unterstützen.

Seniorenmesse 2017

Am 22. Februar fand zum neunten Mal die Seniorenmesse in der Urania statt.

Die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Frau Jutta Kaddatz, begrüßte um 13 Uhr die Ausstellenden sowie die Besucher_innen der Messe.

Neben fast 60 Informationsständen zu den Themen Freizeit, Bildung und Wohnen informierten Reiseveranstaltende über seniorengerechte Tagesfahrten. Ferner hat das Ehrenamtsbüro des Bezirks, Beratungen zur ehrenamtlichen Tätigkeit, auch im Seniorenbereich, angeboten und das Amt für Soziales hat über Möglichkeiten und Grenzen in Bezug auf Leistungsansprüche informiert.

Startschuss für den Schindler Campus

Am 13. Februar wurde dem Vorhaben, dass Schindler Deutschland seine Firmenzentrale in Berlin in den nächsten Jahren umbauen will, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler der Startschuss gegeben. Der Standort in Berlin Alt-Mariendorf soll zum «Innovation Hub» ausgebaut werden, mit dem Schindler die neuen Möglichkeiten des sich wandelnden Aufzugsmarktes optimal nutzen kann. Dabei wird es vor allem um neue digitale Services für Aufzüge und Fahrtreppen gehen – wie die Schindler Doorshow, die bei der Grundsteinlegung präsentiert wurde.

Das Modellprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ trägt Früchte

Am 9. Februar besuchte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Firma Bahlsen GmbH & Co. KG sowie deren ehemaligen Praktikanten und nun zukünftigen Auszubildenden Amjad Ulayyan aus Syrien. Der 32-jährige Mann absolvierte im Rahmen des Projektes Geflüchtete in Arbeit im Dezember 2016 erfolgreich ein Praktikum bei der Firma Bahlsen und wird am 1. März 2017 im Werk Berlin eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung und im Anschluss eine Ausbildung zum Maschinenanlagenführer beginnen.

Kranzniederlegung zum Gedenken an Hatun Sürücü

Am 7. Februar 2017 jährte sich der Tag der Ermordung von Hatun Sürücü zum zwölften Mal.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler legte gemeinsam mit dem Vorsteher der BVV Tempelhof-Schöneberg Stefan Böltes am Gedenkstein an der Oberlandstraße einen Kranz als Zeichen der Anteilnahme nieder. An der Gedenkveranstaltung haben auch die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Barbara König, Monika Michell vom Verein Menschenrechte für die Frau e.V. und die HEROES vom Verein Strohhalm e.V. eine Rede gehalten.

Besonders bewegend war die Rede von HEROES Mitglied Semih, die mit den Worten endete:
„Wir alle stehen hier, weil wir wissen, was für ein Unrecht Hatun Sürücü wiederfahren ist, doch mein Ziel bei HEROES ist es, Menschen aus meiner Community zu motivieren, nicht mehr zuzulassen, dass wir im 19. Jahrhundert leben!”

Nachhaltige Energieversorgung: Mercedes-Benz Werk Berlin nimmt neues Blockheizkraftwerk in Betrieb

Bildvergrößerung: Symbolische Inbetriebnahme: René Reif, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Berlin (2. v. r.), und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg (2. v. l.), eröffnen gemeinsam mit den Betriebs- und Projektverantwortlichen Bernd Wanner (links) und Dr. Gerd Schlaich (rechts) ein neues Blockheizkraftwerk im Berliner Mercedes-Benz Werk.
Bild: Achim Kleuker/ Daimler AG

Ende Januar 2017 eröffneten Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Standortverantwortliche der Mercedes-Benz Werke Berlin René Reif gemeinsam mit den Betriebs- und Projektverantwortlichen Bernd Wanner und Dr. Gerd Schlaich ein neues Blockheizkraftwerk im Berliner Mercedes-Benz Werk.

Das Kraftwerk deckt sowohl den Grundbedarf des Standortes an Wärme sowie Teile des Strombedarfs ab und senkt den CO2-Ausstoß damit jährlich um rund 3.800 Tonnen.

Happy Birthday UTS – Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg feierte 10-jähriges Jubiläum mit Bezirksbürgermeisterin

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler schneidet die Geburtstagstorte mit der Gründerin des Netzwerkes, der Innenarchitektin Beate Challakh an
Bild: Bettina Heuser - avida Design (UTS)

Am 26. Januar 2017 war es soweit. Das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) hatte in das Theaterfoyer der ufaFabrik zur großen Geburtstagsparty eingeladen und – fast- alle kamen. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ließ es sich nicht nehmen, einem der dienstältesten Unternehmensnetzwerke des Bezirks höchstpersönlich zum 10-jährigen Jubiläum zu gratulieren.
Und da an Geburtstagen Geschenke besonders gern gesehen sind, brachte sie selbstverständlich auch eins mit – eine riesige Geburtstagstorte, die sie sogleich gemeinsam mit der Gründerin des Netzwerkes, der Innenarchitektin Beate Challakh, anschnitt.

Königlicher Besuch aus dem Landkreis Bad Kreuznach

Am 26. Januar 2017 begrüßte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die diesjährige Naheweinkönigin, Katharina Staab, im Rathaus Schöneberg. Anlässlich der Grünen Woche stattete sie zusammen mit Ihren Eltern und einer Delegation aus Ihrer Heimatgemeinde Oberhausen an der Nahe Berlin einen Besuch ab. Bei dieser Gelegenheit nahmen die erfahrenen Winzer_innen aus dem Landkreis Bad Kreuznach, mit dem der Bezirk Tempelhof-Schöneberg eine langjährige Partnerschaft pflegt, den fachgerechten Rückschnitt auf dem Schöneberger „Partnerschaftsweinberg“ vor.

Nach getaner Arbeit lud die Bezirksbürgermeisterin zum Empfang in den John-F-Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg ein. Der Landrat von Bad Kreuznach, Franz Josef Diel, brachte eine weitere Delegation aus der Nahewein-Gemeinde Duchroth mit, die bei der Grünen Woche mit der Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde.

Bundesweit einmaliges Deutschkurs-Angebot in Tempelhof Schöneberg für homosexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete

Am 26. Januar 2017 stellte die Deutsch-Akademie des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) in Schöneberg ein bislang einmaliges Projekt vor.

Unter dem Projektnamen „Support“ wird homo- und transsexuellen Asylsuchenden die Chance geboten, in einem geschützten Raum die Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlernen, mit dem Ziel einen Abschluss der Kategorie A1 zu erreichen.

Ausstellung des Familien-Albums von der Geschichte der Familie Witt

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Mitte) übergibt mit Dr. Simone Ladwig-Winters (Projektleiterin) eine Kopie des Albums mit der Familien-Geschichte der Familie Witt an Herrn Eran Witt
Bild: Helmut Jerabek

Am 23. Januar 2017 überreichte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eine Kopie des Familien-Albums Witt an Herrn Eran Witt.
Das Original des Familien-Albums befestigte Eran Witt persönlich in der Ausstellungshalle des Projektes “Wir waren Nachbarn”.

In mühsamer Kleinstarbeit wurde die Familiengeschichte Witt für das Album rekonstruiert.

Die Familie Witt lebte lange in der Hohenstaufenstraße, hier lernten sich auch Lilli Behrens und Hans Witt kennen und wurden ein Paar. Nach der Emigration nach Palästina wurde über das Schicksal der Mutter, die zu ihrem anderen Sohn Ernst in die Niederlande gegangen war, geschwiegen.

Eran Witt freut es sehr, dass nun auch seine Familiengeschichte bei dem Projekt “Wir waren Nachbarn” ausgestellt wird und für alle interessierten Bürger_innen frei zugänglich ist.

Ausbildung als Grundstein für soziale Integration

Am 11. Januar 2017 gab es in der Kochschule Palladin ein Wiedersehen zwischen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und 9 jungen Menschen, für die Frau Schöttler 2014 eine Ausbildungspatenschaft übernommen hatte.
Diese beinhaltet das Versprechen, bei Problemen während der Ausbildungszeit hilfreich zur Seite zu stehen sowie die Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss bei der Suche nach einer geeigneten Erstanstellung zu unterstützen.

„Für mich hat die Ausbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert. Eine gute Ausbildung ist der Grundstein für die weitere berufliche Entwicklung. Ich bin froh, dass die Auszubildenden diese gute Ausbildung bei ubs e.V. bekommen. Mit der Patenschaft habe ich ein Zeichen setzen wollen, für den Mut Neues anzufangen, eine Ausbildung durchzuhalten und sich bei Schwierigkeiten auch Hilfe zu holen“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Der Verein „ubs“ steht für „umwelt, bildung und sozialarbeit“ und kann auf langjährige Erfahrungen in den Bereichen Ausbildung und berufliche Qualifizierung zurückblicken. Alle Jugendlichen werden hier auf vielfältige Weise gefördert. Selbstvertrauen, gewaltfreie Kommunikation und Toleranz werden ebenso vermittelt, wie das notwendige fachliche Wissen. Ausgebildet wird in den Fachrichtungen Köchin/Koch, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachpraktiker_in Küche sowie als Konditor_in.