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Klimaschutzkonzept für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Worum geht es?
Schutzschirm - Foto von Zoran Oetski
Schutzschirm - Foto von Zoran Oetski


  • Welchen Anteil hat der Bezirk an den klimaschädlichen
    CO2 - Emissionen?
  • Wo liegen die größten Potentiale zur CO2-Minderung?
  • Wer ist bereits aktiv im Klimaschutz?
  • Welche guten Beispiele gibt es in Steglitz-Zehlendorf?
  • Welche Ziele können im nächsten Jahrzehnt erreicht werden?
  • Und vor allem: Wer wird dazu mit welchen Maßnahmen beitragen?

Antwort auf diese Fragen gibt das Klimaschutzkonzept Steglitz-Zehlendorf, das Ende September 2011 vom Bezirksamt verabschiedet wurde.

Jede Steglitzerin, jeder Zehlendorfer ist demnach durchschnittlich täglich für 21 kg oder 11.000l des klimaschädlichen CO2 verantwortlich – durch Stromverbrauch, durch Heizung und durch Teilnahme am motorisierten Verkehr. Das ist mehr als das Dreifache dessen, was unsere Erde verträgt.

Das Bezirksamt hat mit der Verabschiedung eines Klimaschutzkonzeptes am 11.11.2011 (s. unten unter Downloads) für den Bezirk jetzt den Startschuss für eine große Gemeinschaftsaktion gegeben. Ein Aktionsprogramm mit 35 Maßnahmen wurde aufgestellt, 15 davon sollen in den nächsten drei Jahren wenn möglich umgesetzt werden.

Klimabilanz und Einsparpotentiale
Als Basis wurde eine Klimabilanz erstellt. Danach tragen die privaten Haushalte mit 35 %, Gewerbe und Dienstleistungen mit 40%, der Verkehr mit 25% zu den Treibhausgas¬emissionen bei. Als mögliches Einsparpotential bis 2020 wurde errechnet, dass gut 20% oder 500.000 t CO2 pro Jahr vermieden werden können. Voraussetzung ist, das alle – Betriebe, Vereine, Kirchengemeinden, öffentliche Einrichtungen und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger – ihren Beitrag leisten.

„Das Ziel ist ambitioniert, aber realistisch“ kommentiert Umweltstadträtin Anke Otto. „Das Bezirksamt hat es in seinen Gebäuden vorgemacht. Wir haben seit 2003 über 12% CO2 eingespart, doppelt so viel wie die privaten Haushalte und die Betriebe. Das zeigt, was möglich ist.“

Aktionsplan umsetzen
Bereits seit Ende 2010 begleitet ein Klimaschutzbeirat das Vorhaben. Zahlreiche Akteure wurden bei der Erstellung einbezogen. So war der Zukunftskongress 2011 ganz der Beratung von Klimaschutz-Maßnahmen gewidmet. „Wir fangen nicht bei Null an, aber Klimaschutz ist eine riesige Aufgabe und die Zeit drängt.“ erläutert Anke Otto. „Wir haben nun Zahlen, Fakten und einen Maßnahmen-Katalog. Jetzt kommt es darauf an, diese Maßnahmen umzusetzen. Dazu wollen wir weitere Kooperationspartner gewinnen und die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen motivieren. Denn beim Klimaschutz gewinnen oder verlieren wir alle.“

Mit langem Atem: Maßnahmenplan bis 2020
Das Bezirksamt setzt auf Information, Motivation und Kooperation. Vorhandene Fördermöglichkeiten sollen zur Umsetzung einzelner Maßnahmen genutzt werden. Alle zwei Jahre soll öffentlich Bilanz gezogen werden: Wie entwickelt sich der CO2-Ausstoss im Bezirk und was wurde dafür getan?

    Ihre Ansprechpartnerin
    Dagmar Birkelbach
    Tel: 030 90299-5954
    Email: dagmar.birkelbach@ba-sz.berlin.de
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    • Klimaschutzkonzept - Kurzfassung

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    Beteiligte Institutionen

    Das Projekt wurde gefördert aus der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung.



    Das Klimaschutzkonzept wurde erstellt durch die B&SU Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH(Externer Link) in Kooperation mit der borchert GeoInfo GmbH(Externer Link).

    Organigramm

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    Bereich Umwelt
    Rathaus Zehlendorf
    Kirchstr. 1/3
    14163 Berlin

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    Stadtplan

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    S Zehlendorf:
    S1

    Bushaltestelle:
    S Zehlendorf:
    101, 112, 115, 118, 184, 285, 623, M48, X10
    Zehlendorf Eiche:


    Bereich Naturschutz
    Hartmannsweilerweg 63
    14163 Berlin

    Stadtplan


    Sprechzeiten:
    Dienstag und Freitag
    9:00 bis 12:00 Uhr
    und nach telefonischer Vereinbarung

    Radverbindung(Externer Link)

    Fahrverbindungen

    U-Bahnhof:
    Krumme Lanke :
    U3

    Bushaltestelle:
    Altkanzlerstr.:
    118

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