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Verborgene Schätze in Steglitz-Zehlendorf

Ein Graureiher bei einer Erholungspause im Teich.
Ein Graureiher bei einer Erholungspause im Teich.
Bild: BA Steglitz-Zehlendorf - Pressestelle

Der Stadtpark Steglitz Glauben Sie, dass es heutzutage noch Graureiher mitten in unserem Bezirk zu sehen gibt? Nicht? Dann kommen Sie mit auf eine Tour zu einer Auswahl der schönsten Plätze in Steglitz-Zehlendorf!

Unser erster Spaziergang beginnt an der Bushaltestelle Steglitzer Damm/Bismarckstraße, die man zum Beispiel gut vom Rathaus Steglitz mit dem Bus der Linie X83 erreichen kann. Die große Kreuzung liegt vor uns, nach rechts geht es in die Albrechtstraße. Schon beim Abbiegen können wir vor uns den grünen Eingang zum Stadtpark Steglitz entdecken.

Der von 1906 bis 1914 nach Plänen von Rudolf Korte und Fritz Zahn als Landschaftsgarten erbaute Park liegt mitten im Bezirk zwischen Albrecht- und Birkbuschstraße und bietet mit seinen über 14 Hektar viel Raum für Erholung und Spaziergänge.

Wenn wir am Eingang stehen, liegt direkt vor uns eine Gabelung, wir entscheiden uns für den linken Weg, an dem am Wegesrand ein Meilenstein mit der Meterangabe 748 für den beliebten Joggingpfad steht.

Wir gehen geradeaus den Hauptweg entlang bis zum Rondell, das man schon von weitem sehen kann. Auf der Strecke dorthin kann man den Hauptweg auch als Fahrradfahrer wunderbar nutzen. Links und rechts gibt es jeweils Wege für Fußgänger mit ausreichend Sitzgelegenheiten zum Ausruhen.

Der Musikpavillon, eine gern genutzte Bühne für viele Konzerte.
Der Musikpavillon, eine gern genutzte Bühne für viele Konzerte.
Bild: BA Steglitz-Zehlendorf - Pressestelle

Am Rondell angekommen – in der Mitte befindet sich ein Springbrunnen – folgen wir dem Weg im Uhrzeigersinn und sehen gleich links eine kleine Bühne. Das ist der Musikpavillon der Leo-Borchard-Musikschule, der regelmäßig für Konzerte im Park genutzt wird.

Wir gehen weiter und nehmen den Rondellausgang gegenüber des Musikpavillons. Wir halten uns links und gehen Richtung Teich. Dort angekommen biegen wir in den ersten Weg rechts. Von der kleinen Brücke aus kann man wunderbar Enten, Blesshühner und manchmal sogar seltene Graureiher beobachten. Wenn wir die Brücke betreten und dem Weg links folgen, können wir einmal rund um den Teich spazieren und unterwegs kommen wir an einem kleinen Spielplatz vorbei.

Nachdem wir unsere Runde um den Teich gedreht haben, überqueren wir den Hauptweg und gehen links am großen Spielplatz vorbei, über eine kleine Lichtung weiter geradeaus zum nächsten Teich. Auf unserem gesamten Spaziergang fallen besonders im Frühling die wunderschönen Rhododendren auf, die farbenfroh in allen möglichen Variationen am Wegesrand oder mitten auf der Wiese blühen.
Am zweiten Teich angekommen, folgen wir dem Weg im Uhrzeigersinn entgegengesetzt. Gleich rechts vom Rundweg ist eine große Liegewiese, wie es sie auf dem gesamten Parkgelände verteilt gibt. Sind wir einmal um den Teich herum gelaufen, kommen wir zu einem kleinen Pavillon.

Blick zur Brücke über den Teich.
Blick zur Brücke über den Teich.
Bild: BA Steglitz-Zehlendorf - Pressestelle

Am Pavillon vorbei gehen wir die erste Gabelung rechts den kleinen Anstieg hinauf. Oben angekommen sehen wir zu unserer Linken den liebevoll angelegten Rosengarten, in deren Mitte sich die Bronzestatue „Erwachendes Mädchen“ vom Künstler Josef Limburg befindet. Wir gehen aber rechts weiter und vor uns liegt ein kleines Restaurant.

Wenn wir vor dem Restaurant eine kleine Linksdrehung machen, sehen wir ein herrliches Beet, in dem im Frühling farbenfroh die Stiefmütterchen blühen. Dahinter ein Durchgang aus gebogenen Bäumen. Wir gehen ein Stück geradeaus und biegen nach links auf einen Weg, der zwischen zwei großen Liegewiesen entlang läuft. Dort kann man bei schönem Wetter entspannen und die Seele baumeln lassen. Wir folgen dem Weg bis zum Ende und überqueren nun wieder den Hauptweg. Wir gehen gegenüber halbrechts in einen Weg, der uns zur Verkehrsschule Steglitz führt, in der Kinder u. a. das sichere Fahren mit dem Fahrrad im Straßenverkehr lernen oder zum Beispiel die Fahrradprüfung absolvieren können.

Blick über den Teich, im Hintergrund das viele Grün des Stadtparks.
Blick über den Teich, im Hintergrund das viele Grün des Stadtparks.
Bild: BA Steglitz-Zehlendorf - Pressestelle

Gleich rechts nebenan ist ein Minigolfplatz angelegt. Dort lassen wir unseren Spaziergang ausklingen. Samstags sowie Sonn- und Feiertags ist von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Preis für Erwachsene beträgt 2,50 Euro, für Kinder 1,50 Euro.

Nach dem Spielen können wir gemütlich wieder zum Ausgang Albrechtstraße schlendern, der sich gleich rechts um die Ecke befindet und uns zurück zum Bus begeben.

Der Stadtpark Steglitz zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit aus, hier ist für jeden etwas dabei!

Ältere Menschen haben genug Sitzmöglichkeiten und Fußgängerwege laden zum gemütlichen Spazieren ein. Für Kinder gibt es mehrere Spielplätze, sogar ein Abenteuerspielplatz ist dabei. Die alten Weiden am Teich strahlen Ruhe aus, sodass man sich hier wunderbar auf den Liegewiesen oder Bänken entspannen kann. Und auch für Sportler bietet zum Beispiel der Joggingpfad wunderbare Möglichkeiten, um sich mal richtig auszupowern! Er ist also eine perfekte Freizeitmöglichkeit für die ganze Familie und für Jung und Alt!

"Schildkrötengruppe" von Christian Theunert
"Schildkrötengruppe" von Christian Theunert
Bild: BA Steglitz-Zehlendorf - Pressestelle

Der Heinrich-Laehr-Park am Teltower Damm Ein Stückchen unberührte Natur direkt am Teltower Damm? Kommen Sie mit auf die zweite Erkundungstour! Sie führt uns zur Straße Am Birkenknick, zu der man gut mit den Buslinien X10 oder 285 fahren kann, zum Beispiel vom S-Bahnhof Zehlendorf. Von dort aus überqueren wir den Teltower Damm und gehen geradeaus bis zum Ende der Straße Am Birkenknick. Am Häuserkomplex rechts vorbei treten wir in den ein wenig versteckten Heinrich-Laehr-Park ein.

Der Heinrich-Laehr-Park ist mit seinen knapp 24 Hektar einer der größten Parks im Bezirk. Er wurde 1906 dem Nervenarzt Dr. Bernhard Heinrich Laehr auf dem Gelände der von ihm 1853 gegründeten Nervenheilanstalt „Schweizer Hof“ gewidmet. Sein Grab befindet sich im nahe liegenden Schönower Park. Seit 1963 ist der Heinrich-Laehr-Park ein Landschaftsschutzgebiet.

Wir gehen gleich geradeaus weiter zwischen den großflächigen Liegewiesen entlang bis zur ersten Gabelung. Dort biegen wir links ab und laufen geradeaus bis wir rechts am Wegesrand eine kleine niedliche Steinskulptur sehen, die so genannte „Schildkrötengruppe“ vom Bildhauer Christian Theunert aus dem Jahr 1957.

Ein Blick ins endlose Grün des Heinrich-Laehr-Parks.
Ein Blick ins endlose Grün des Heinrich-Laehr-Parks.
Bild: BA Steglitz-Zehlendorf - Pressestelle

Geradeaus blicken wir in ein großes Stück Wald, wo man ideal joggen oder einen langen Waldspaziergang machen kann. Wir gehen aber nach rechts und tauchen weiter ein in die scheinbar unberührte Natur. Der Weg macht einen kleinen Bogen und über die erste Lichtung laufen wir hinweg. Bei der nächsten biegen wir rechts ab und folgen dem Weg, bis wir auf der rechten Seite eine große Liegewiese sehen, von der aus man einen großen Teil des Parks erblicken kann. Dort kann man sich am Wegesrand auf eine Bank setzen und den Ausblick genießen, der bei sonnigem Wetter besonders schön ist, da die Sonnenstrahlen durch die vielen Bäume Muster auf der Wiese entstehen lassen.

Nach einer kleinen Pause folgen wir dem Weg bis zum Ende. Hier befinden sich links und rechts Spielplätze, auf denen die Kinder ungestört und unbeschwert toben können. Wir gehen rechts den Weg entlang und entdecken bald rechts versteckt im Gebüsch ein großes Vogelhaus. Es bietet Unterschlupf für die vielen verschiedenen Vogelarten im Heinrich-Laehr-Park.

Wer die Natur liebt und gerne ruhige Waldspaziergänge macht, für den ist der Park genau das Richtige! Mit viel Glück kann man sogar Buntspechte beobachten.

Wie Sie sehen, kann man in unserem Bezirk immer wieder kleinen Schätzen begegnen, für die es sich lohnt, einen schönen Spaziergang nach draußen zu wagen und Neues zu erkunden!

Gehen Sie auf Entdeckungsreise!

© Text und Fotos: Sarah Dammer, Auszubildende im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin