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"Kein Alkohol in der Schwangerschaft" - Eröffnung einer Plakatausstellung am 15.02.10

Pressemitteilung Nr. 046 vom 01.02.2010

"Kein Alkohol in der Schwangerschaft" so lautet das Thema einer Plakatausstellung, die am 15.02.2010, um 11. 00 Uhr, in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek im Einkaufscenter "Das Schloss" Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin, durch die Bezirksstadträtinnen Barbara Loth, Anke Otto und Cerstin Richter-Kotowski, eröffnet wird.
Die Ausstellung ist vom 15.02. bis 13.03.2010 bei freiem Eintritt jeweils Mo - Fr.: 10.00-20.00 Uhr, Sa 12.00-16.00 Uhr, zu sehen.

Alkohol in der Schwangerschaft bewirkt, dass jedes Jahr 10.000 alkoholgeschädigte Kinder in Deutschland geboren werden, davon 4000 mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FASD), einer schwerwiegenden geistigen und körperlichen Behinderung. Diese Behinderung zählt zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland und tritt im Vergleich zum bekannteren Down-Syndrom doppelt so häufig auf. Diese nachhaltige Schädigung des ungeborenen Kindes ist zu 100 % vermeidbar, wenn in der Schwangerschaft kein Alkohol getrunken wird.
Genau auf dieses Faktum möchten Schülerinnen und Schüler der Steglitz-Zehlendorfer Oberschulen im Rahmen dieser Ausstellung mit viel Phantasie und Kreativität aufmerksam machen. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Plakatwettbewerbs an Steglitz-Zehlendorfer Oberschulen zum Thema "Kein Alkohol in der Schwangerschaft", der vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Gesundheit 21, und den Kontaktlehrern der Oberschulen durchgeführt wurde.
Diese Aktion ist Teil des Aktionsplans Alkoholprävention Steglitz-Zehlendorf, den die drei Stadträtinnen Barbara Loth (Abt. Wirtschaft, Gesundheit und Verkehr), Anke Otto (Abt. Jugend, Schule und Umwelt)und Cerstin Richter-Kotowski (Abt. Bildung, Kultur und Bürgerdienste) aus Anlass des Todes des Zehlendorfer Schülers Lukas 2007 auf den Weg gebracht haben.

Die Besucher der Ausstellung werden aufgefordert, ein Votum über die drei besten Plakate abzugeben. Diese sollen dann der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dykmans, als Vorschlag für ein Piktogramm auf alkoholische Getränke übergeben werden, um warnend auf den Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft hinzuweisen.
In Frankreich gibt es bereits einen großen Getränkehersteller, der einen Warnhinweis auf seinen Flaschen angebracht hat.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung sollen auch die ersten Leitlinien einer Kommune in Deutschland zu FASD veröffentlicht werden.

An der Ausstellungseröffnung werden die drei Bezirksstadträtinnen, der Vertreter der Bundesdrogenbeauftragten, Dr. Tilman Holzer, sowie der Leiter des neu gegründeten "Zentrums für Menschen mit angeborenen Alkoholschäden" in der Charite' Campus Virchow Klinikum (CVK), Prof. Dr. Joachim Dudenhausen, teilnehmen.


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Schlagworte: Alkohol, Schwangerschaft, Eröffnung, Plakatausstellung

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