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Neue Ausstellung unter dem Titel "Die Eitelkeit der Linie" im Gutshaus Steglitz ab dem 22.01.2010

Pressemitteilung Nr. 488 vom 30.12.2009

Susanne Haun: "Vogelfrau", 60 x 55 cm, Tusche und Aquarell auf Bütten, 2009 Titel: "Die Eitelkeit der Linie" - Zeichnungen und Aquarelle von Susanne Haun und Andreas Mattern
Zeitraum: Freitag, den 22.01.2010, bis Sonntag, den 28.02.2010
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, 12165 Berlin
Eintritt: 1,50 Euro

Susanne Haun und Andreas Mattern arbeiten seit sieben Jahren zusammen. Das heißt nicht, dass sie gemeinsam Bilder malen. Als Atelierkollegen kommunizieren sie selber und auch ihre Bilder miteinander. Immer einen vertrauten Kritiker in unmittelbarer Nähe zu wissen, ist ein unschätzbarer Gewinn bei der künstlerischen Arbeit. Die Farbe ist für beide ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Beide sehen sich als moderne Maler, die den Zeitgeist unseres noch sehr jungen Jahrhunderts ausdrücken wollen. Sie bringen diesen Zeitgeist auf ihren Blättern so zum Ausdruck wie die Komponisten und Musiker ihre Musik.

Susanne Haun
Für Susanne Haun sind eine Idee, ein Erlebnis oder auch ein Buch Vorbilder für ihre Arbeit. Es ist nicht die Natur oder der Mensch, der vor ihren Augen steht, die sie im Werk realisieren will. Die innere Vision davon ist das, was sie realisieren möchte. Die Kraft ihrer Arbeiten holt sie sich aus dem Gesehenen - eine Blumenwiese, Menschen im Kaffee, die Farben des Potsdamer Platzes. In der Zeichnung gibt es die Elemente Punkt, Fleck, Linie, Fläche und Raum. Die Qualität einer Zeichnung liegt unter anderem in der Entschiedenheit der Linie. Die einzelne Linie zeigt sowohl die Sicherheiten als auch Unsicherheiten des Zeichners. Eine durchgezogene, modellierte Linie drückt Entschiedenheit und Mut, der sehr wichtig ist, aus. Frau Haun zeichnet. Die Zeichnung ist ihre Sprache, in der sie sich ausdrückt.

Andreas Mattern
Andreas Mattern erforscht auf mutige Weise die Wechselwirkung der Farbe und der Fläche des Bildes. Mit seinen Radierungen gehört er zu den großen klassischen Könnern der Druckgrafik. Seine Aquarelle zeigen den vibrierenden Rhythmus der Großstadt und unspektakuläre Motive werden durch Blickwinkel und Bildausschnitte oder gewagte Farbharmonien zu anschaulichen Erlebnissen und stehen seinem Können in der Druckgrafik in nichts nach.

Beide sind kontinuierliche Arbeiter. Andreas Mattern(Externer Link) unterrichtet an mehreren Akademien in Deutschland Aquarelltechniken. Susanne Haun schreibt täglich in ihrem gut besuchten Blog(Externer Link) Berichte über ihre eigenen Zeichnungen und zur Kunst im Allgemeinen. Beide zeigen ihre Arbeiten in Ausstellungen in ganz Deutschland.

Seit Januar haben die beiden ihren Atelierstandort gewechselt. Statt im Wedding arbeiten sie nun in Steglitz in der Kurfürstenstraße 39 am S-Bahnhof Lichterfelde Ost. Dort können Interessierte gerne ihre Bilder betrachten. Die Ausstellung im Gutshaus Steglitz ist sozusagen ihr Einstand ins Kunstleben des Bezirks.

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro des Bezirksbürgermeisters Steglitz-Zehlendorf, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin, statt.

Ansprechpartnerin: Christine Urban, Tel.: (030) 90299-3924, Fax: (030) 90299-2660, Internet(Externer Link), E-Mail
Andreas Mattern:


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Schlagworte: Ausstellung, "Die Eitelkeit der Linie", Gutshaus, Steglitz, Zehlendorf, Mattern, Haun

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