Drucksache - 0621/V  

 
 
Betreff: Poller zu Fahrradbügeln: Fahrradparken im Bezirk verbessern!
Status:öffentlichAktenzeichen:390/V
 Ursprungaktuell
Initiator:GRÜNE-FraktionGRÜNE-Fraktion
Verfasser:1. Steinhoff/Wojahn
2. Manzke-Stoltenberg
 
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
13.12.2017 
15. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Tiefbau, Landschaftsplanung und Bürgerbeteiligung Empfehlung
18.01.2018 
11. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Tiefbau, Landschaftsplanung und Bürgerbeteiligung vertagt   
22.02.2018 
12. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Tiefbau, Landschaftsplanung und Bürgerbeteiligung ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Entscheidung
21.03.2018 
18. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 06.12.2017
BE UmNatTief vom 22.02.2018
Beschluss vom 21.03.2018

 

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, an geeigneten Stellen und im Rahmen der Haushaltsmöglichkeiten oder drittfinanziert vor Geschäften, Ärztehäusern, Schulen, Kindergärten und Restaurants, wo erhöhter Bedarf für das sichere Abstellen von Fahrrädern besteht, Radbügel aufzustellen. So sollen etwa am Rand von Gehwegen zur Abwehr falsch parkender Fahrzeuge angebrachte Poller durch Fahrradbügel ersetzt oder Fahrradbügel am straßenseitigen Rand (Unterstreifen) aufgestellt werden.

 

Begründung:

 

In vielen bezirklichen Unterzentren, wie z.B. auf der Südseite des Steglitzer Damms und an der Kreuzung Ostpreußendamm/Wismarer Straße wie auch an der Albrechtstre Ecke Am Fenn, im Bereich Drakestraße/Gardeschützenweg bis zur Mommsenstraße mangelt es an sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die dort aufgrund der hohen Dichte von Läden, Restaurants, Schulen, Kindergärten, Behörden und ähnlichen Einrichtungen dringend gebraucht werden. Um dem Mangel abzuhelfen, stellen Geschäftsinhaber mobile Fahrradständer auf, die oftmals den knappen Platz auf dem Gehweg weiter einschränken, während der Raum auf dem Unterstreifen und zwischen vorhandenen Pollern, die das Parken auf dem Gehweg insbesondere an Einmündungen verhindern sollen, ungenutzt bleibt. Durch die Umwandlung von Pollern in Fahrradbügel kann dieser Platz sinnvoll erschlossen werden. Auch dort, wo es (noch) keine Poller gibt, aber der Bedarf an Fahrradparkptzen hoch erscheint, könnte der Platz auf dem Unterstreifen zwischen Bordstein und Gehbahn durch die Aufstellung von Fahrradbügeln genutzt werden.

 

 

 

Berlin Steglitz-Zehlendorf, den 06. Dezember 2017

 

 

r die Fraktion Bündnis90/Die Grünen

 

 

Steinhoff/WojahnManzke-Stoltenberg

 

 

Der Antrag wurde am 22.02.2018 in der 12. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Tiefbau, Landschaftsplanung und Bürgerbeteiligung beraten und bei einer Abstimmung mit 14 Ja-Stimmen und 0 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen angenommen.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung wird die Annahme des Antrags empfohlen.

 

 

Kronhagel

Ausschussvorsitzender

 

 

Die BVV hat in ihrer 18. Sitzung am 21.03.2018 beschlossen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, an geeigneten Stellen und im Rahmen der Haushaltsmöglichkeiten oder drittfinanziert vor Geschäften, Ärztehäusern, Schulen, Kindergärten und Restaurants, wo erhöhter Bedarf für das sichere Abstellen von Fahrrädern besteht, Radbügel aufzustellen. So sollen etwa am Rand von Gehwegen zur Abwehr falsch parkender Fahrzeuge angebrachte Poller durch Fahrradbügel ersetzt oder Fahrradbügel am straßenseitigen Rand (Unterstreifen) aufgestellt werden.

 

 

Kromm

Stellv. Bezirksverordnetenvorsteher

 
 

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