Drucksache - 0079/V (neu)  

 
 
Betreff: Konzeptentwicklung Gewerbe- und Industriegebiet Goerzallee
Status:öffentlichAktenzeichen:112/V
 Ursprungaktuell
Initiator:GRÜNE-FraktionGRÜNE-, CDU-, SPD- und FDP-Fraktion
Verfasser:1. Stahr/Steinhoff, Gaedicke
2. Hippe, Semler, Ehrhardt
 
Drucksache-Art:BeschlussBeschluss
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Vorberatung
14.12.2016 
3. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft Empfehlung
07.03.2017 
2. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Wirtschaft vertagt   
11.04.2017 
3. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Wirtschaft vertagt   
09.05.2017 
4. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Wirtschaft mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Ausschuss für Haushalt, Personal und Verwaltungsmodernisierung Empfehlung
08.06.2017 
6. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Personal und Verwaltungsmodernisierung ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin Entscheidung
21.06.2017 
10. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlagen:
Antrag vom 07.12.2016
Beitritt CDU und SPD vom 13.12.2016
BE StaplWi vom 09.05.2017
BE HHPV vom 08.06.2017
Beschluss vom 21.06.2017

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, eine Potenzialanalyse zur wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und verkehrlichen Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebietes Goerzallee zu erstellen. Diese Analyse soll

- die Entwicklungsmöglichkeiten dieses Gebietes transparent machen,

- eine Planungsgrundlage schaffen für ein Entwicklungskonzept „Goerzallee 4.0“,

- Ausgangspunkt eines breiten Beteiligungsverfahrens zur Entwicklung des Standortes sein.

 

Die Potenzialanalyse berücksichtigt insbesondere die Interessen der Industrie- und Gewerbetreibenden, die Umwelt- und Verkehrsbelange sowie denkmalpflegerische Aspekte. Sie setzt sich mit der besonderen Lage dieses Gebietes an der Landesgrenze nach Brandenburg auseinander und antizipiert die Strukturveränderungen im Verflechtungsraum (Verkehrsströme, Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen).

 

Begründung:

 

Der Industrie-, Gewerbe- und Produktionsstandort Goerzallee ist nach dem FUBIC das zweite große wirtschaftliche Entwicklungsprojekt des Bezirks. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Entwicklungsvoraussetzungen an diesem zusammenhängenden, verkehrlich gut erschlossenen Standort an der südwestlichen Landesgrenze stark verändert: Im denkmalgeschützten Goerzwerk siedeln sich Startups an und entwickeln digitale Geschäftsmodelle, Gleisanlagen verlieren ihre Funktion als Transportmittel für Waren und Güter ebenso wie der Teltowkanal (und Stichkanal), der Wohnungsbau rückt näher und beansprucht frei werdende Flächen in attraktiver Lage.

Veränderungen der Wertschöpfung durch Digitalisierung, neue Anforderungen an industrielle und gewerbliche Produktion, eine veränderte Inanspruchnahme von Flächen und Verkehrsträgern (Straßen, Gleise, Wasserstraßen), neue Beschäftigungsformen sowie ggf. Eigentumsverhältnisse bedürfen einer Analyse an diesem Standort.

Ein Entwicklungskonzept „Gewerbegebiet Goerzallee 4.0“ muss auf Planungsgrundlagen aufbauen, das ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichrangig berücksichtigt.

 

 

Berlin Steglitz-Zehlendorf, den 07.12.2016

 

 

r die Fraktion GRÜNEr die CDU-Fraktionr die SPD-Fraktion

 

 

Stahr/SteinhoffGaedickeHippeSemler

 

 

Der Antrag wurde am 09.05.2017 in der 4. Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Wirtschaft beraten und wie folgt geändert:

 

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht zu versuchen, eine Potenzialanalyse zur wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und verkehrlichen Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebietes Goerzallee zu erstellen, soweit dies ohne Einsatz bezirklicher Mittel möglich ist. Diese Analyse soll

- die Entwicklungsmöglichkeiten dieses Gebietes transparent machen,

- eine Planungsgrundlage schaffen für ein Entwicklungskonzept „Goerzallee 4.0“,

- Ausgangspunkt eines breiten Beteiligungsverfahrens zur Entwicklung des Standortes sein.

 

Die Potenzialanalyse berücksichtigt insbesondere die Interessen der Industrie- und Gewerbetreibenden, die Umwelt- und Verkehrsbelange sowie denkmalpflegerische Aspekte. Sie setzt sich mit der besonderen Lage dieses Gebietes an der Landesgrenze nach Brandenburg auseinander und antizipiert die Strukturveränderungen im Verflechtungsraum (Verkehrsströme, Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen).

 

Begründung:

Unverändert.

 

Bei einer Abstimmung wurde der Antrag in der geänderten Fassung mit 18 Ja-Stimmen und 0 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen angenommen.

 

Dem federführenden Ausschuss wird die Annahme des Antrags in der geänderten Fassung empfohlen.

 

 

Hippe

Ausschussvorsitzender

 

 

Der Antrag in der am 09.05.2017 geänderten Fassung wurde am 08.06.2017 in der 6. Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Personal und Verwaltungsmodernisierung beraten und bei einer Abstimmung mit 13 Ja-Stimmen und 0 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen angenommen.

 

Die FDP-Fraktion ist dem Antrag beigetreten.

 

Der Bezirksverordnetenversammlung wird die Annahme des Antrages in geänderter Fassung empfohlen.

 

Buchta

Ausschussvorsitzender

 

 

Die BVV hat in ihrer 10. Sitzung am 21.06.2017 beschlossen: 

 

Das Bezirksamt wird ersucht zu versuchen, eine Potenzialanalyse zur wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und verkehrlichen Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebietes Goerzallee zu erstellen, soweit dies ohne Einsatz bezirklicher Mittel möglich ist. Diese Analyse soll

- die Entwicklungsmöglichkeiten dieses Gebietes transparent machen,

- eine Planungsgrundlage schaffen für ein Entwicklungskonzept „Goerzallee 4.0“,

- Ausgangspunkt eines breiten Beteiligungsverfahrens zur Entwicklung des Standortes sein.

 

Die Potenzialanalyse berücksichtigt insbesondere die Interessen der Industrie- und Gewerbetreibenden, die Umwelt- und Verkehrsbelange sowie denkmalpflegerische Aspekte. Sie setzt sich mit der besonderen Lage dieses Gebietes an der Landesgrenze nach Brandenburg auseinander und antizipiert die Strukturveränderungen im Verflechtungsraum (Verkehrsströme, Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen).

 

 

gner-Francke

Bezirksverordnetenvorsteher

 
 

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