Thermografie-Aufnahmen von öffentlichen Gebäuden in Steglitz-Zehlendorf

Worum geht es?

Energie sparen. Haus mit Wärmebild Kamera
Bild: Gina Sanders - Fotolia.com

Entsprechend § 20 Berliner Energieeinspargesetz ist die Wirksamkeit von Maßnahmen nach § 6 BEnSpG zu überwachen, da Einsparpotentiale beim Energieverbrauch nur durch die richtige Umsetzung baulicher und technischer Maßnahmen erzielt werden können.
Thermografie-Aufnahmen können Wärmebrücken als Folge von Planungs- und Baumängeln sichtbar machen.
Nur wenn die Wandtemperaturen ausreichend sind, fühlt sich der Nutzer wohl und der Energieverbrauch kann optimiert werden. Insbesondere bei schimmelkritischen Wandtemperaturen oder Zuglufterscheinungen durch Undichtigkeiten, wird der Nutzer versuchen, dies mit erhöhtem Heizaufwand zu kompensieren.
Bei unsanierten Gebäuden können durch Thermografie-Aufnahmen Schwachstellen identifiziert werden, deren gezielte Beseitigung sich lohnen kann.

Was ist eine Thermografie-Aufnahme?

Die Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren zur Anzeige der Oberflächentemperatur von Objekten. Dabei wird die Intensität der Infrarotstrahlung, die von einem Punkt ausgeht, als Temperatur berechnet.
Flächen geringerer Temperatur werden bei Innenaufnahmen lila gekennzeichnet. Damit der Wärmestrom sichtbar wird, muss eine Temperaturdifferenz von mindestens 15 Grad Celsius zwischen innen und außen bestehen.

Was zeigt die Thermografie-Aufnahme?

Durch Thermografieaufnahmen können z.B. Ungenauigkeiten beim Einbau von Fenstern oder ungenügende Dämmung im Dachgeschoß nachgewiesen werden.
Von besonderer Bedeutung ist die Unterscheitung der schimmelkritischen Temperatur an der Oberfläche, da hier unmittelbar Handlungsbedarf besteht.
Mit beispielhaften Bildern von Thermografieaufnahmen soll dafür sensibilisiert werden, an welchen Stellen typischer Weise Wärmebrücken bestehen.