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Sehenswürdigkeiten - S -

„Spiegelwand“- Denkzeichen, ehemalige Synagoge Haus Wolfenstein
Die Remise eines alten Hauses ließ der Kaufmann Moses Wolfenstein, Vorsitzender des „Religiösen Vereins Jüdischer Glaubensgenossen in Steglitz“, zu einer Synagoge umbauen, eine von circa 80 Privat- und Vereinssynagogen, die im Raum von Groß-Berlin bis 1938 bestanden. Nach dem Krieg wurde die Remise privat genutzt und war seither nicht öffentlich zugänglich. Versuche, an die Synagoge durch eine Gedenktafel zu erinnern oder das Gebäude selbst in diesem Sinn zu nutzen, reichen bis in die 50er Jahre zurück. Erst der Umbau des Hermann-Ehlers-Platzes konnte als Anlass genommen werden, auf dem zukünftigen Marktplatz vor dem Vorderhaus ein „Denkzeichen“ für ehemalige Synagoge und den Nachkriegsumgang mit diesem Ort sowie für das jüdische Leben in Steglitz zu errichten.Wolfgang Göschel und Joachim von Rosenberg, die 1992 in Zusammenarbeit mit dem Historiker Hans-Norbert Burkert den Wettbewerb gewannen, entwarfen eine hochpolierte Chromstahlwand, die zentral auf dem Platz das Marktgeschehen und den Betrachter spiegelt, diesen aber zugleich konfrontiert mit den eingravierten Namen, Geburtsdaten und Anschriften von jüdischen Deportierten aus ganz Berlin, mit Transportlisten, soweit diese auch Steglitzer Adressen enthalten, und mit Text- und Bilddokumenten zu Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens. Der Realisierung 1995 ging eine heftige und langwierige Kontroverse voraus.

Adresse: Düppelstr. 41, 12163 Berlin, Stadtplan
S-Bahnhof Mexikoplatz
Der früher Lilienthaler Allee, davor Zehlendorf West, benannte S-Bahnhof wurde 1904/05 von Hart & Lesser errichtet.

Adresse: Mexikoplatz 1, 14163 Berlin, Stadtplan

Die Geschichte des S-Bahnhofes als PDF-Dokument
S-Bahnhof Nikolassee
1902, als die Gegend noch kaum besiedelt war, sollte der Prunkbau wohlhabende Menschen beeindrucken, damit sie sich in Nikolassee niederlassen. "Rot-weißes Schloss" wird der Bau gerne genannt, dessen von den Architekten Fritz Brüning und Paul Vogler entworfenes Empfangsgebäude zu den schönsten in Berlin gehört. Über eine halbe Million Mark soll das Projekt damals gekostet haben, das von der Grundstücksgesellschaft "Heimstätten AG" finanziert wurde.

Adresse: Alemannenstr, 14129 Berlin, Stadtplan
S-Bahnhof Wannsee
1927/28 von Richard Brademann erbaut. Mit dem Neubau des Bahnhofsgebäudes war eine aufwändige Straßenverlegung, ein Straßentunnel und der Bau eines dritten Bahnsteiges verbunden.

Adresse: Kronprinzessinnenweg, 14109 Berlin, Stadtplan

Kontakt

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Kirchstr. 1/3
14163 Berlin


Stadtplan

Postanschrift
14160 Berlin

Tel. (030) 90299-0
E-Mail

Fahrverbindungen

S-Bahnhof:
S Zehlendorf:
S1

Bushaltestelle:
Rathaus Zehlendorf:
101, 112, 115, 118, 184, 285, 623, M48, X10

Radverbindungen(Externer Link)

  
 
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