Lesung mit Albert Maurer am 23.01.18 in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek: "Die schwarze Flucht"

Pressemitteilung Nr. 1128 vom 02.01.2018

Aus aller Welt kommen Flüchtlinge zu uns. Sie flüchten vor Bomben und Krieg, vor Gewalt und Hass. Doch ist das alles wirklich neu? Vielleicht hilft ein Blick in die Vergangenheit.
Ein Land kann exemplarisch Auskunft geben: Jugoslawien. Hier siedelten seit dem 18. Jahrhundert die sogenannten Donauschwaben. Mit dem Sieg der Roten Armee verübten die Tito-Partisanen an ihnen einen in Deutschland bisher nicht beachteten Genozid.
In einem Zeit- und Figurenpanorama von 1941 bis etwa 1947 schildert Die Schwarze Flucht die Ursachen dieses Genozids. Im Mittelpunkt der konzentrierten Momentaufnahmen zwischen Prosa und Lyrik stehen die donauschwäbischen Bauern Johann und Elisabeth Helfrich sowie ihre kleine Tochter Paula. Auf dem Schlachtfeld bekämpfen sich Elisabeths Bruder Ludwig – Mitglied der SS-Division Prinz Eugen – und die Partisanen Pero und Peko.
Alle Figuren treffen sich im Todeslager Gakowa wieder, aus dem Johann und Elisabeth schließlich die „Schwarze Flucht“ nach Deutschland gelingt.

Albert M. Maurer ist der Publikumssieger des ersten Autorentags Steglitz-Zehlendorf, der im September 2017 in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek stattfand. Die Lesung wird untermalt mit Musik.

Termin: Dienstag, 23.01.2018 um 18:30 Uhr
Eintritt: frei. Ohne Voranmeldung.
Ort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin-Steglitz
*Veranstalter:*Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Stadtbibliothek.
Information: (030) 90 299-2410

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