Gutes Wirtschafts- und Tourismusjahr für Steglitz-Zehlendorf: Wirtschaftsgespräche Südwest 2016 haben am 08.12.2016 im Harnack-Haus stattgefunden

Pressemitteilung Nr. 979 vom 12.12.2016

Vor dem Hintergrund eines guten Wirtschaftsjahres in Berlin und im Bezirk Steglitz-Zehlendorf trafen sich am 08.12.2016 über 100 Gäste im Harnack-Haus, der Tagungsstätte der Max-Planck-Gesellschaft in der Dahlemer Ihnestraße. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den diesjährigen Wirtschaftsgesprächen.

Kirsten Guthmann-Scholz von der Laser- und Medizin-Technologie GmbH spricht nicht nur für ihr Unternehmen, wenn sie betont, sich im Bezirk gut aufgehoben zu fühlen und gut betreut zu werden. Ihr Unternehmen wurde 2015 mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg ausgezeichnet für ein Verfahren, mit dem die Wirkstoffe in einem Blutbeutel – ohne ihn zu öffnen – bestimmt werden.

Für die Bestandspflege der Unternehmen in Steglitz-Zehlendorf ist Marc Pappert, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, zuständig: „Ich helfe unseren Bestandskunden im Südwesten, wenn sie expandieren wollen, Mitarbeiter suchen, Förderanträge stellen und vieles mehr. Aber vor dem Hintergrund einer wachsenden Stadt wird es zunehmend schwierig, geeignete Standorte im Bezirk zu finden gerade bei größeren Ansiedlungen oder Unternehmensverlagerungen. Da müssen wir kreativer werden und über die Bezirksgrenze hinaus schauen. Bisher haben wir immer Lösungen gefunden.“

Ein mögliches Ansiedelungsareal im Bezirk ist für Dr. Reinhard Baumgarten, Regionalmanagement Berlin SÜDWEST (RMSW), die Goerzallee mit ihren 75 Hektar: „Da ist derzeit ein bisschen Wildwuchs, aber noch Platz.“ Deshalb wollen das RMSW gemeinsam mit dem Bezirk, Berlin Partner und der IHK Berlin 2017 hier ein Konzept für einen innovativen Gewerbestandort entwickeln, um technologieorientierte und wachstumsstarke Unternehmen – in Ergänzung zum geplanten Gründungs- und Technologiezentrum in der Fabeckstraße – anzusiedeln. In der Fabeckstraße entsteht mit dem FUBIC ein Ort, an dem solche Unternehmen starten können. „Dieses Thema pushen wir derzeit besonders“, so Baumgarten. „Junge Unternehmen brauchen in ihrer Gründungsphase den Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen, die wie die Freie Universität Berlin ihren Standort rund um das FUBIC haben.“ Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat ein hohes Innovationspotential wie die diesjährige Innovationspreisverleihung 2016 am 02.12.2016 in der Freien Universität gezeigt hat. Der Bezirk gehört zu den zehn Zukunftsorten der Stadt. Diese Orte haben besondere Bedeutung und sind entsprechend im Koalitionsvertrag von „r2g“ verankert. „Darauf sind wir stolz“, so Baumgarten, „und wir werden unseren Zukunftsort noch besser vermarkten.“

Für Michael Pawlik, Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf, war das Jahr 2016 ein gutes Jahr. So wird der Tourismus, der generell ein entscheidender Wirtschaftsfaktor ist und mit den vielen Veranstaltungen im Lenné-Jahr 2016 einen enormen Aufschwung erfahren hat, ausgebaut. „Wir sprechen vor allem Zweit- und Dritt-Berlinbesucher an, die abseits der zentralen touristischen Angebote andere Orte in Berlin kennenlernen wollen. Insgesamt haben wir eine Steigerungsrate von 52 Prozent, die wir 2017 halten wollen.“ In diesem Zusammenhang ist das geplante Tourismus-Besucher-Zentrum am Park Glienicke ein wichtiges Projekt, das mit 9,5 Millionen Euro dort in den nächsten Jahren aus Fördermitteln entstehen soll. Parallel werden im Bezirk Steglitz-Zehlendorf neue Fahrradrouten ausgewiesen. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit der privaten EBC-Hochschule Berlin. Das dritte Projekt „Amerikaner im Berliner Südwesten“ wird gegenwärtig mit dem AlliiertenMuseum umgesetzt. Dabei werden u.a. auch neue Routen zu jenen Orten entwickelt, an denen die Amerikaner gearbeitet und gelebt haben.

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