Coronavirus COVID-19

|+++ In allen Dienstgebäuden des Bezirksamts gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.+++|

Informationen

- vom Bund

- vom Land Berlin

- vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Inhaltsspalte

Zukunftsfähiges Steglitz-Zehlendorf - Ihre Vorschläge sind bis zum 15.07.2013 gefragt!

Pressemitteilung vom 19.06.2013

Was sind schon 50 oder 100 Jahre: Schauen Sie sich mal aufmerksam um – fast alle Gebäude oder Bäume sind mindestens so alt. Ebenso beeinflussen unsere aktuellen Entscheidungen die Zukunft in 50 bis 100 Jahren. Der Bezirk hat sich daher ein Zukunftsprogramms „Steglitz-Zehlendorf 2100“ gegeben. Es wurde erstmals 2008 beschlossen. Eine Bilanz der letzten fünf Jahre liegt vor und steht im Internet zur Verfügung unter www.sz2100.de. „Wir sind der einzige Berliner Bezirk, der Nachhaltigkeitsziele beschlossen hat und ihre Umsetzung systematisch überprüft“, betont Umwelt-Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto, in deren Abteilung der Bericht erstellt wurde. „Der Bericht zeigt, was wir trotz knapper Ressourcen tatsächlich geschafft haben. Das motiviert nicht nur die Bezirkspolitik, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung. Natürlich wird es weitere Anstrengungen kosten, z.B. unsere CO2-Emissionen auf ein Fünftel zu reduzieren, aber es ist machbar. Und vor fünf Jahren hielten viele das Ziel, den Radverkehr bis 2020 zu verdreifachen, für illusorisch. Durch den weiteren Ausbau der Radrouten und Abstellanlagen ist dieses Ziel nun in greifbare Nähe gerückt.“ Nun soll es auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen, neuer Rahmenbedingungen und neuer Ideen fortgeschrieben werden. Gefragt sind Vorschläge an die Verwaltung zur nachhaltigen Entwicklung des Bezirks: • Wie können die aufgestellten Ziele – z.B. Senkung des CO2-Ausstosses, mehr Radverkehr, gesunde Ernährung – noch besser erreicht werden?
• Müssen wir uns weiteren Herausforderungen stellen, wie z.B. den Anforderungen einer Gesellschaft mit weniger jungen Menschen?
• Sollen neue Handlungsfelder ins Programm aufgenommen werden, z.B. der Erhalt der Biodiversität?
• Kann auf bezirklicher Ebene ein Beitrag zur internationalen nachhaltiger Entwicklung geleistet werden, z.B. über veränderte Konsummuster? „Wir hoffen auf konkrete Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger, um unsere Arbeit weiter zu entwickeln,“ sagt Bezirksstadträtin Markl-Vieto, Bis zum 15. Juli 2013 können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung dieses Zielsystems beteiligen. Sie können Ihre Ideen direkt in ein online-Formular (Direktlink: www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/verwaltung/um/1buergerbeteiligung_nhz.php ) auf der Internetseite des Umwelt- und Naturschutzamts www.umsz.de unter Aktuelles eingeben oder einen Brief schreiben an: Umwelt- und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf, Stichwort: Steglitz-Zehlendorf 2100, 14163 Berlin,.