Coronavirus COVID-19

|+++ In allen Dienstgebäuden des Bezirksamtes gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.+++|

Informationen

- vom Bund

- vom Land Berlin

- vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Inhaltsspalte

Aktion in allen Berliner Rathäusern am 21.03.2013 - „Extrablatt“ zum Equal Pay Day wird in ganz Berlin verteilt

Pressemitteilung vom 20.03.2013

In allen zwölf Berliner Rathäusern werden am 21. März, dem diesjährigen Equal Pay Day, in einer gemeinsamen Aktion mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie der
Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten rote Flaggen zu unterschiedlichen Uhrzeiten (in Steglitz-Zehlendorf um 11.00 Uhr in der Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin) gehisst. Ebenfalls an diesem Tag werden in ganz Berlin eine Skandalzeitung anlässlich des Equal Pay Day verteilt. Das „Extrablatt“, das durch finanzielle Unterstützung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen in Kooperation mit dem BPW Germany und der Landesarbeitsgemeinschaft der Berliner Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten entstanden ist, wird in allen 12 Rathäusern ab 10.00 Uhr sowie an wichtigen Knotenpunkten in Berlin bereits ab 06.00 Uhr morgens zu haben sein.

Unter dem Motto „Viel Dienst – wenig Verdienst“ steht in diesem Jahr das Thema „Lohnfindung in Gesundheitsberufen“ im Fokus. Die schlechtere Bezahlung von frauendominierten Berufen ist eine wesentliche Ursache für den bestehenden Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern von durchschnittlich 22 Prozent. In der Gesundheitsbranche sind 80 Prozent der Beschäftigten weiblich. Das Einkommen in diesem Berufszweig, der in unserer alternden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist jedoch verglichen mit gleichwertigen Ausbildungsberufen am unteren Rand der
Gehaltsstatistiken zu finden. Ziel der Kampagne ist die finanzielle und gesellschaftliche Aufwertung von Gesundheits- und Pflegeberufe. Hintergrundinformationen zum Equal Pay Day: 2008 wurde der Equal Pay Day auf Initiative des BPW Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany 2007 auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen, Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen, sind seither zum Symbol des Equal Pay Day geworden. Zum Equal Pay Day 2012 fanden bundesweit mehr als 760 Aktionen statt.

Seit 2009 errechnet sich das Datum des Equal Pay Day aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Equal Pay Day ist demnach der Tag, bis zu dem Frauen im Schnitt länger arbeiten müssen, um rein rechnerisch genauso viel Geld verdient zu haben wie Männer bereits am Ende des Vorjahres. Der nächste Equal Pay Day findet am 21.03.2013 statt. Um die Initiative des Equal Pay Day, des Tags für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, über den Aktionstag hinaus durch ein ganzjähriges Engagement zu stärken, öffneten im September 2011 die Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit und das Forum Equal Pay Day ihre Pforten. Die Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit stellt Leitfäden für Veranstaltungen, Werbemittel und
Informationsmaterial zum Schwerpunktthema des Aktionstags bereit – das so genannte „EPD-Toolkit“. Das Forum Equal Pay Day ergänzt den Aktionstag durch Informationsveranstaltungen (Equal-Pay-Day-Foren), um Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf das aktuelle Schwerpunktthema vorzubereiten. Mehr dazu auf www.equalpayday.de. Eine Newsletter-Registrierung unter www.equalpayday.de/Newsletter garantiert fortlaufende Informationen.

Gefördert wird die Initiative des „Gleichbezahltags“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.