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„Berlin im Krieg: Eine Generation erinnert sich“. Lesung und Gespräch mit Sven Felix Kellerhoff in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek am 13.02.2013

Pressemitteilung vom 16.01.2013

Nirgendwo in Europa dauerte der erlebte Krieg länger als in Berlin vom ersten Luftalarm am 1. September 1939 bis zur Kapitulation der Stadt am 2. Mai 1945. In keiner anderen Stadt gab es mehr Bombardements, nirgendwo mehr aus »rassischen Gründen« verfolgte Menschen, nirgends waren die Endkämpfe grausamer. Obwohl die Erlebnisgeneration heute weitgehend verstorben ist, konnte Sven Felix Kellerhoff einen breiten Fundus an Zeitzeugenberichten zusammentragen. Mit seinem Buch hält er die Erinnerung wach an eine leidvolle Zeit, die geprägt war von Lebensmittelrationierung und Fliegeralarm, Zerstörung und Tod, aber ebenso von der Ausbeutung zahlloser Zwangsarbeiter und der Angst untergetauchter Juden. Und er erinnert an eine Stadt, die vor allem Frauen und Alte bevölkerten, weil die Kinder verschickt und die meisten Männer an der Front waren.

Sven Felix Kellerhoff arbeitete er unter anderem für die Berliner Zeitung, den Bayerischen Rundfunk und die Berliner Morgenpost. Derzeit ist er leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte bei der Zeitung Die Welt. Termin: Mittwoch, 13.02.2013, um 19.00 Uhr Eintritt: frei
Ort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin-Steglitz
Veranstalter: Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Berlin der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Information: (030) 90299-2410