Ausstellung Dreilklang im Gutshaus

Aus Anlass des 45-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Bad Godesberg und dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf stellten Mitglieder des Vereins 2006 zum ersten Mal im Gutshaus Steglitz aus. Als eine Initiative von Kunstliebhabern, Künstlerinnen und Künstlern gegründet, besteht der Kunstverein Bad Godesberg inzwischen seit 17 Jahren. In diesem Jahr sind Ulrike Ankirchner, Janko Arzenšek und Hilmar Alexander Röner, die seit vielen Jahren dem Kunstverein angehören, zu Gast im Gutshaus Steglitz.

17. September bis 22. Oktober 2017
Di bis So 14 bis 19 Uhr
Eintritt 1,50 Euro
Gutshaus Steglitz, Schloßstr. 48, 12165 Berlin

Die Arbeiten von Ulrike Ankirchner bieten dem Betrachter eine plastische Landschaft, die er fantasievoll durchwandern kann. Abgesehen von Aspekten wie Zufall, Vergänglichkeit, Chaos und Ordnung sind die vielschichtigen Werke verbunden mit Erinnerungen und Melancholie.
Durch das kreative Zusammenfügen von Fundstücken und Materialien werden einzelne Bruchstücke in einen neuen Kontext gestellt, ihre tiefgründigen Materialbilder lassen eine Vielzahl inhaltsreicher Assoziationen zu.

Janko Arzenšek bezeichnete sich schon seit seiner Kindheit als passionierter Zeichner. Die Radierung gehört neben der Zeichnung zu den Schwerpunkten seines künstlerischen Schaffens.
Für ihn ist die reine Linie als Urzelle des gestalterischen Schaffens der Baustein, aus dem unzählige Möglichkeiten des visuellen Spiels und analytischen Forschens erwachsen. Die Geometrie mit ihren Gesetzmäßigkeiten und ihrer Ästhetik fasziniert ihn schon lange, und gerade in der Zeichnung und den vielfältigen Radiertechniken sieht er ein willkommenes Medium, um im Spannungsfeld zwischen den strengen geometrischen Formen und dem freien Strich zu agieren.

Hilmar Alexander Röner arbeitet am liebsten mit Acryl, Schlagmetall und Gold auf Leinwand.
Sein Metallzyklus besteht aus Werken, die aus einer experimentellen Arbeit heraus entstanden sind.
Hierbei setzt Röner sich mit Systemen auseinander, die sich mit Umwelt, technischen und physikalischen sowie Interaktionszusammenhängen der Psyche befassen. Obwohl er seine meist in quadratischen Formaten angefertigten „Ikonen der Technik“ zuvor entwirft, lässt sich durch die Oxidation nicht voraussehen, welche der dargestellten Interaktionen bis zur Fertigstellung Bestand haben.