Drucksache - 0056/XX  

 
 
Betreff: Post und Sparkasse: Weitere Filialschließungen verhindern!
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDBezStR Hanke
Verfasser:BezStR Hanke 
Drucksache-Art:AntragVorlage - zur Kenntnisnahme -
   Beteiligt:BzBm Kleebank
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Entscheidung
25.01.2017 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung als Schlussbericht
31.05.2017 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n
Anlagen:
Antrag SPD v. 16.01.2017
Vorl. z.K. v. 22.05.2017

Nicht nur im Zuge der aktuellen Situation in der Cautiusstraße, sondern zur Betrachtung der Filialsituation im gesamten Bezirk, hat die bezirkliche Wirtschaftsförderung mit verschiedenen Bankhäusern und den Postdienstleistern Kontakt aufgenommen.

 

Die Möglichkeiten der nahen Versorgung zu den in Rede stehenden Dienstleistungen in Spandau insgesamt werden sehr intensiv erörtert. Zugleich wurden auch weitere Fachämter im Rahmen der dort ggf. erforderlich werdenden Stellungnahme und Genehmigung beteiligt. So ist beispielsweise im Rahmen der Suche nach geeigneten Partner-Filialen der Deutschen Post auf die barrierefreie Zugänglichkeit zu achten.

 

Hierzu wird ein noch andauernder kooperativer Austausch geführt.

 

Die Postbank beispielweise wird Ihr Angebot im Posthausweg erweitern (plus 2 Berater) und am Standort festhalten, das Angebot in den Spandau Arcaden bleibt auch in der bisher bekannten zeitlichen Ausdehnung bestehen und wird personell zu den bekannten Stoßzeiten (Monatsbeginn) verstärkt.

 

Am Beispiel Postbank / Deutsche Post bleibend, können folgende Zahlen benannt werden:

 

Neben den 8 (aus aktuellem Anlass ohne Cautiusstraße) Postbank Finanzcentern und den Partneragenturen mit Finanzdienstleistungen der Deutsche Post AG decken derzeit zutzlich 15 Geldautomaten der Postbank bzw. der CashGroup und 4 Shell-Kooperationspartner den Bargeldbedarf im Bezirk Spandau ab. Hinzugerechnet werden kann noch der mobile Vertreib der Postbank mit insgesamt 10 Beratern.

 

Das Interesse der Anbieter von Bank- bzw- Postdienstleistungen, dass ein adäquates Filialnetz abgebildet werden kann, ist durchaus vorhanden. Doch auch hier bleibt zu berücksichtigen, dass es sich um Unternehmen handelt, die sich dem Markt aussetzen und unter anderem durch den einzelnen Kunden und dessen Nachfrage gesteuert werden.

 

Die weiterhin wachsende Zunahme der Inanspruchnahme des Onlinehandels steht nicht nur dem stationären Einzelhandel in den Kiezen im Besonderen gegenüber. Dies macht sich unter anderem auch bei der Frequentierung der Bank- und Postdienstleistung bemerkbar.

 

Insgesamt gilt es das Aufklärungsangebot zu maximieren und die bereits existentenglichkeiten (Telefonkontakt, Telefonbanking, Fax, Online) den entsprechend zu identifizierenden Zielgruppen näher zu bringen. In anderen Städten und Kommunen wurde dies bereits erfolgreich in Kooperation bspw. mit Senioreneinrichtungen durchgeführt.

 

Inwieweit die einzelnen unternehmerischen Entscheidungen mit Auswirkung auf das gesamte Bundesgebiet aller Anbieter dieses Sektors zu einer von einzelnen oder allen wünschenswerten bzw. akzeptierten Lösung führen - hier im Besonderen im Bereich Hakenfelde - kann derzeit nicht valide eingeschätzt werden.

 

Dem zuständigen Ausschuss für Wirtschaft wurde bereits dazu berichtet, dieses Angebot gilt selbstverständlich auch für die Folgesitzungen.

 

 

Berlin-Spandau, den 22. Mai 2017

Das Bezirksamt

 

 

Kleebank              Hanke

Bezirksbürgermeister              Bezirksstadtrat


Beschlussvorschlag:

 


 

 
 

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