Drucksache - 1518/XIX  

 
 
Betreff: Einschränkungen abmildern
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDUBzStR Röding
Verfasser:BzStR Röding 
Drucksache-Art:AntragVorlage - zur Kenntnisnahme -
   Beteiligt:BzBm Kleebank
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Entscheidung
17.06.2015 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung als Schlussbericht
16.09.2015 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Antrag CDU v. 05.06.2015
Vorl. z.K. v. 02.09.2015

Die Baumaßnahme "Instandsetzung des Kladower Damms zwischen Emil-Basdeck-Str. und Groß-Glienicker Weg" konnte am 29.08.2015 im Wesentlichen abgeschlossen und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen fristgerecht zum Beginn des neuen Schuljahrs aufgehoben werden; die Buslinien verkehren seither wieder fahrplanmäßig.

 

Dessen ungeachtet hatte sich das Bezirksamt auftragsgemäß an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gewandt mit dem Ersuchen, die Taktzeiten des Buslinienverkehrs während der Bauphase zu verkürzen, ggf. sollte auch die Linie 334 verlängert werden.

 

Die BVG teilte hierzu am 26.06.2015 u.a. mit:

 

"Zu betrachten sind hier die Ansiedlungsgebiete im betreffenden Bereich, die Fahrgastströme und die ein- bzw. aussteigenden Fahrgäste von Alt-Kladow in Richtung Alt-Gatow. Als Betrachtungsgrundlage ist es relevant, welche Nachfrage im betroffenen Abschnitt besteht und ob der 20-Minuten-Takt gemäß NVP für die betroffenen Fahrgäste ausreichend ist. Die Wohnbesiedlung konzentriert sich in Alt-Kladow auf den Bereich Sakrower Landstraße / Ritterfelddamm. Die Linie 134 hält an allen Haltestellen auf der Umleitungstrecke (hier Ritterfelddamm und Potsdamer Chaussee), so dass dadurch bereits ein zusätzliches Angebot besteht. In dem benannten Abschnitt von Alt-Kladow in Richtung Alt-Gatow ist die Linienbelastung eher gering, so dass ein 20-Minuten-Takt ausreichend ist. Dass die Fahrgäste normalerweise von der stark belasteten Einflugschneise profitieren, lässt keinen Anspruch auf einen dichteren Takt im Baufahrplan rechtfertigen.

 

Selbstverständlich sind wir bemüht einen möglichst attraktiven und komfortablen öffentlichen Nahverkehr anzubieten. Wir sind jedoch durch den Verkehrsvertrag mit dem Land Berlin darauf angewiesen, dass sämtliche Verkehrsleistung bei uns bestellt wird. Dabei sind Nutzen und Kosten unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit abzuwägen.

 

Durch die Umleitung der Linien und den eingesetzten Shuttlebus zwischen Heerstr. und Biberburg entsteht bereits ein betrieblicher Mehraufwand, der hinsichtlich Fahrzeug- und Personalbedarf aufgefangen werden muss und über den Betriebshof Spandau hinaus in die Disposition wirkt. Der lediglich aus Sicht des Angebots in einer Fahrtrichtung gewünschte 10-Minuten-Takt wäre eine weitere zusätzliche und nicht wirtschaftlich zu erbringende Leistung, für die keine Kostenübernahme durch Dritte besteht oder Erfordernis besteht.

 

Eine Verlängerung der Linie 334 kommt ebenfalls nicht in Betracht, da diese von einem Privatunternehmen gefahren wird und die Fahrtverlängerung die Verfügbarkeit im Rufbusgebiet verschlechtert."

 

 

Berlin-Spandau, den 02.09.2015

Das Bezirksamt

 

 

Kleebank                                                                                                  ding

Bezirksbürgermeister                                                                                    Bezirksstadtrat


 

 
 

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