Der historische Teil Staakens ist im Norden und im Süden überwiegend durch Einfamilienhaussiedlungen sowie der Gartenstadt Staaken geprägt, während der östliche Teil und Neu-Staaken vorherrschend aus Großsiedlungen, die seit Ende der 1950er- bis in die 1970er-Jahre entstanden sind, besteht. In der Gartenstadt findet alljährlich das traditionelle Kinder- und Volksfest statt. Höhepunkt dieses Festes ist dabei der vom Bezirksbürgermeister angeführte Festumzug.
Aber auch in Punto Natur hat Staaken einiges zu bieten. Im Bereich des Hahneberges - mit seiner berühmten Festungsanlage - befindet sich ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Festungsruine kann besichtigt werden, wie auch die in der Nähe befindliche Sternwarte. Auf dem Hahneberg selber befindet sich sogar eine Beobachtungskuppel.
In unmittelbarer Nähe dieses Naherholungsgebietes am Hahneberg gibt es auch einige Reiterhöfe.
Des weiteren lädt der Bullengrabengrünzug, der sich von der Wilhelmstadt bis zum Nennhauser Damm an die ehemalige Grenze hinzieht, zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Aber auch Radfahrer und Skater kommen hier auf ihre Kosten.
Lassen Sie sich mit nachfolgender Bildergalerie virtuell durch den Ortsteil Staaken führen.
Das Fort Hahneberg ist am äußersten Westrand Berlins inmitten eines beliebten Naherholungsgebietes gelegen und wurde 1888 nach sechsjähriger Bauzeit fertig gestellt. Das Fort Hahneberg gilt als letzter Festungsneubau in Deutschland. Bis zum Mauerfall 1989 befand sich das Fort im Bereich der Sperranlagen der Grenzübergangsstelle Heerstraße und ist erst seit 1990 der Öffentlichkeit wieder zugänglich.
Rund um den Hahneberg können Sie ansonsten eine überwältigende Vielzahl an Flora und Fauna genießen. Ein Aufstieg auf dem Hahneberg lohnt sich, da Sie oben angekommen, einen wunderschönen Rundumblick genießen können.
Der östliche Teil Staakens und Neu-Staaken bestehen vorherrschend aus Großsiedlungen, die seit Ende der 1950er- bis in die 1970er-Jahre in mehreren Bauabschnitten entstanden sind.
Der historische Teil Staakens, der Norden und der Süden, überwiegen durch Einfamilienhaussiedlungen und sind durch die Gartenstadt Staaken geprägt.
Unten verläuft der Berliner Mauerweg, der den Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen zu West-Berlin kennzeichnet.
Der „Berliner Mauerweg“ wurde in den Jahren 2002 bis 2006 realisiert. Er führt entlang der ehemaligen DDR-Grenzanlagen über knapp 165 Kilometer um die ehemalige "Insel" West-Berlin herum. Auch ein Stück "Wassergrenze" am Großen Wannsee gehört dazu, das sich tagsüber im Stundentakt mit einer Fähre der BVG bewältigen lässt.
Das Hinweisschild zum Mauerverlauf ist an der Heerstraße/Ecke Bergstraße aufgestellt.
Die Gartenstadt Staaken, die zwischen 1914 und 1917 nach dem Entwurf des Architekten Paul Schmitthenner erbaut wurde, ist eine große Siedlung am Rande Berlins. Sie gilt als eine der bedeutendsten städtebaulichen Leistungen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.
Hier sehen Sie eine Einfamilienhausgruppe am Kleinen Platz.
Das alte Dorf Staaken wurde erstmals 1273 urkundlich erwähnt. Die Dorfkirche wurde im frühen 14. Jahrhundert gebaut und nach einem Brand wahrscheinlich 1436 bis 1438 wieder aufgebaut.
Der Bullengraben passiert die Staakener Felder und die Louise-Schroeder-Siedlung. Am Grabenkreuz mit dem Egelpfuhlgraben und Neustaakener Graben verlässt der Grünzug Staaken und bildet bis zur Havel die Grenze der Ortsteile Spandau (Norden) und Wilhelmstadt (Süden).
Der von Jugendlichen viel besuchte Skatepark befindet sich am Bullengrabengrünzug kurz vor der Kreuzung mit dem Magistratsweg.
Das Sommerbad bietet neben einer schön angelegten großen Liegewiese ein 25m Schwimmbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Kinderrutsche, eine Planschlandschaft mit Wasserpilz, einen Imbiss, ein Kinderspielplatz und eine Tischtennisplatte.
Ein Wahrzeichen Staakens ist dieser Meilenstein am Nennhauser Damm 104.
Der Postmeilenstein ist einer der wenigen im Bereich Berlin/Brandenburg, der noch im Original erhalten ist und stellt ein bedeutendes Bauwerk der Verkehrsgeschichte Preußens und Spandaus dar. Er wurde 1832 als Bestandteil der damals erbauten Neuen Hamburger Chaussee (heutige B 5) aufgestellt.
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