Der Ortsteil entstand durch die Ansiedlung von Siemens-Werken auf den Nonnenwiesen. Siemensstadt ist nicht nur von Industrie- und Werksanlagen geprägt, sondern bietet neben dem weitläufigen Stadtpark Jungfernheide auch ein Freizeit- und Sportzentrum.
Die vielseitigen und traditionellen Wohnungen haben zum Teil ein kleinstädtisches Ambiente. Die Großsiedlung Siemensstadt (auch Ringsiedlung genannt) wurde im Juli 2008 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Lassen Sie sich mit nachfolgender Bildergalerie virtuell durch den Ortsteil Siemensstadt führen.
Wohnen wie in einer Kleinstadt ist in Siemensstadt - neben dem Wohnen in Siedlungsbauten - auch möglich.
Ein weitläufiger Stadtpark lädt zu einem schönen Spaziergang ein. Zur Ausstattung des Jungfernheideparks gehören:
- ein Ferienspielplatz für 500 Kinder
- eine Liegehalle für körperbehinderte Kinder
- ein Sportplatz und
- die bezirkliche Baumschule.
Unter einem Dach vereint sind der Verein Sport Club Siemensstadt Berlin e.V. und das Sport Centrum Siemensstadt. Der Vereinssport bietet 22 verschiedene Sportarten an, von Badminton bis Yoga. Neu im Angebot: Akrobatik, Artistik und Jonglage.
Das Sportcentrum bietet ca. 150 Sportkurse pro Woche an. Auf 64.000 Quadratmeter stehen Ihnen viele verschiedenartige Sportanlagen zur Verfügung, angefangen von Sporthallen, Fußball- und Tennisplätze, Beachvolleyballfeld, Streetball-Anlage, Hallenschwimmbad, Gesundheitsstudio, Kegelbahnen und Sauna.
Vor über 100 Jahren hat sich die Weltfirma Siemens im Ortsteil Siemensstadt angesiedelt.
© Siemens Pressebild
Das erste BMW Motorrad aus Berlin rollte 1967 vom Montageband.
Heute werden täglich bis zu 550 Motorräder gefertigt.
Das Heizkraftwerk Reuter wurde 1931 unter dem Namen Kraftwerk West in Siemensstadt in Betrieb genommen. Die Aufgabe des Kraftwerkes West war anfangs die Stromversorgung des Berliner Westens. Nach der Teilung Berlins wurde das Kraftwerk in mehreren Ausbaustufen zum wichtigsten Stromlieferanten West-Berlins. Im Rahmen des Ausbaus erfolgte auch der Umbau des Kraftwerkes zu einem Heizkraftwerk.
Die Großsiedlung Siemensstadt wurde im Juli 2008 als eine von sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. In Anlehnung an den Zusammenschluss in der Architektengemeinschaft "Der Ring" erhielt die Siedlung den Beinamen Ringsiedlung.
An der Nonnendammallee/Paulsternstraße entsteht der Siemensstadt Park - ein Einkaufs- und Freizeitpark. Die geplante Fertigstellung ist im Sommer 2010 vorgesehen.
Mit einem Klick auf der Webseite http://www.siemensstadt-park.de
können Sie den Baufortschritt des Siemensstadt Parkes beobachten.
Stadtplan