Kladow ist der südlichste Ortsteil des Bezirkes und wird im Norden vom Ortsteil Gatow, im Osten und Südosten von der Havel und im Westen und Südwesten vom Land Brandenburg begrenzt und ist in einer wunderschönen Fluss- und Seenlandschaft eingebettet. Zudem fährt die Fährlinie F10 der Berliner Verkehrsbetrieb (BVG) stündlich zwischen Kladow und Wannsee. Schon seit Jahrzehnten gehört das sommerliche Bad am Groß-Glienicker-See dazu. Aber auch Angler, Segler, Paddler und Ruderer kommen auf ihre Kosten.
Auch historisch gesehen hat Kladow einiges zu bieten. Die Gebäude Gut Neukladow (1800) und die Dorfkirche (1818) datieren zurück bis ins 17. und 18. Jahrhundert. Die Dorfkirche wurde vermutlich im 14. Jahrhundert erbaut. In Kladow wurden jedoch auch viele Neubausiedlungen errichtet, wie z.B. die 1959/1960 errichtete „Finnenhaussiedlung“. Auf dem Gebiet des ehemaligen Flugpatzes Gatow, der inzwischen zu großen Teilen wieder zu Kladow gehört, ist die sogenannte „Landstadt Gatow“ - ein realtiv neues Bauprojekt - entstanden.
Kladow gilt als Dorf in der Millionenstadt Berlin. Mit der Einweihung des neuen Einkaufszentrums „Cladow-Center“ hat sich das Leben teilweise aus dem Dorfkern heraus verlagert. Nach wie vor bietet dieser jedoch zahlreiche – teilweise alteingesessene – Geschäfte und Restaurants.
Lassen Sie sich mit nachfolgender Bildergalerie virtuell durch den Ortsteil Kladow führen.
Die schöne Promenade lädt zu einem Spaziergang direkt am Wasser ein. Sie können aber auch von den Anlegestegen mit einem der Ausflugsdampfer zu einer schönen Dampferfahrt starten.
Der Hafen liegt direkt an der Uferpromenade von Kladow.
Mit seinen 80 komfortablen Liegeplätzen für Boote von sechs bis 15 Metern Länge bietet dieser Hafen eine kurze Verbindung (fünf Minuten) zum fußläufig erreichbaren Ortszentrum.
Die Fährlinie F10 verbindet ganzjährig Alt-Kladow mit Wannsee.
Die Dorfkirche Kladow wurde vermutlich im 14. Jahrhundert erbaut. Sie war ein schlichter Saalbau mit vier Achsen. Dieser Bau wurde 1808 durch einen Brand zerstört. Die neue Kirche wurde über den Grundmauern des ersten Baus im neugotischen Stil gebaut. Nur der Turm bekam eine geschweifte Haube, die eher barocken Stilelementen verpflichtet ist.
Zwischen dem Fähranleger in Kladow und dem Sacrower Schlosspark liegt ein kleines Gartenparadies - inmitten einer Naturlandschaft, die zu den schönsten Berlins zählt. Dieser Garten wurde 1925 bis 1933 von Erwin Barth für den Bankdirektor Dr. Max Fränkel geschaffen. Er schuf einen Schmuckgarten mit Mauern und Treppen aus Natursteinen, Teichen, einem Teehaus und vielen blühenden Stauden.
Von der breiten Uferlinie hat man einen grandiosen Blick auf die Havel wie auch hinüber zur Pfaueninsel.
Die mit Schilf bedeckte Kapelle, die im April 1953 eingweiht wurde, zählt zu den schönsten Kirchen in Spandau.
Die 1959/1960 in finnischer Architektur errichteten Häuser sind eine echte Sehenswürdigkeit. Ein Besuch der Finnensiedlung ist nicht nur für Touristen, sondern auch für Berliner lohnenswert.
Schon seit Jahrzehnten gehört das sommerliche Bad am Groß-Glienicker See zum beliebten Ausflugziel. Der See erstreckt sich in nord-südlicher Richtung über eine Länge von 1,9 km. Seine Breite ist maximal 530 m, seine schmalste Stelle wird mit 240 m angegeben.
Nördlich des Dorfkerns von Kladow liegt in einem idyllischen, um 1800 angelegten Landschaftspark eingebettet, das ehemalige Lehnschulzengut Neu-Kladow. Das Anwesen bietet eines der schönsten Ausblicke auf die Havel bis hinüber zum Wannsee. Der Gutspark gilt auch als beliebter Filmdrehort.
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Ein Einkaufs- und Dienstleistungszentrum im Ortsteil Kladow mit dem integrierten Bürgeramt Kladow.
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