Der kleinste Ortsteil Gatow, der im Süden Berlins liegt, wurde um 1258 angelegt. Im Süden grenzt er an Kladow, im Norden an die Wilhelmstadt, im Osten verläuft die Havel und im Westen die Stadtgrenze von Berlin, die Gatow von den angrenzenden Ortschaften Potsdam und Dallgow trennt. Die Bewohner dieses Ortsteils genießen hier die Vorteile von Stadt und Land zugleich. Nicht umsonst wird Gatow auch als „Dorf in der Großstadt“ beschrieben, denn die Bewohner haben es nicht weit bis zur Altstadt Spandaus oder ins Zentrum und leben doch zwischen Havel und Gatower Feldflur in geradezu ländlicher Idylle.
Lassen Sie sich mit nachfolgender Bildergalerie virtuell durch den Ortsteil Gatow führen.
Am westlichen Ufer der Havel, zwischen Gatow und Kladow, erstreckt sich der Wanderweg.
Er führt durch einen naturbelassenen Wald an der Havel entlang.
Der Ortsteil Gatow hat drei schön gelegene Havelbadewiesen. Die beiden bekanntesten sind die „Große Badewiese“ in Höhe Hohengatow gegenüber vom Grunewaldturm und die „Kleine Badewiese“ in der Nähe des alten Gatower Dorfkerns.
Die Villa Lemm, die direkt an der Havel liegt, ist eine ehemalige Residenz des britischen Stadtkommandanten, der von 1945 bis 1990 in der Villa wohnte. Das Anwesen hat eine Größe von rd. 24.000 m² und wird als eines der schönsten Grundstücke in Berlin bezeichnet. Die Villa entspricht dem Stil englischer Landhäuser. Der Terrassengarten hingegen entspricht dem italienischen Stil.
In Gatow erleben Sie Natur pur.
Die Dorfkirche Gatow ist das älteste noch erhaltene Bauwerk in Gatow und hat den Status eines Baudenkmals. Teile der Dorfkirche wurden in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Ursprünglich war sie eine Feldsteinkirche.
In Gatow finden Sie noch echte Bauernhöfe und zahlreiche landwirtschaftlich genutzte Felder.
Gatow hatte natürlich auch eine Mühle. Auf dem 52 m hohen Kirchberg – heute Windmühlenberg – wurde um 1845 eine Bockwindmühle errichtet. Im Rahmen der 750-Jahrfeier des Ortsteils wurde in den Jahren 2007/2008 im Ortskern Gatow die einst abgebrannte und historische Bockwindmühle an der Buchwaldzeile wieder errichtet. Somit kann das ehemalige Wahrzeichen des Dorfes wieder bewundert werden.
Der Golf-Club Gatow - mit seiner wunderschönen Golfanlage - ist weit über die Bezirksgrenzen bekannt. Er wurde im Mai 1990 von Briten und Deutschen mit dem Ziel gegründet, nach Abzug der Alliierten den Golfsport auf der Gatower Golfanlage weiter zu betreiben.
Am 1. Oktober 1994 trat der neugegründete Golfclub damit offiziell das Erbe als ideeller Nachfolger des British Golf Club Gatow an, der auf eine 25-jährige Geschichte und Tradition zurückblicken kann.
Die Landstadt, auf dem ehemaligen britischen Militärflughafen gelegen, sollte mit 1240 Häusern das größte Wohnprojekt der Bundesregierung in Berlin werden. Der Wohnpark war anfänglich nur für neu zuziehende Bundesbedienstete reserviert. Doch die Bonner blieben aus.
Gebaut wird allerdings nicht vom Bund selbst, sondern von privaten Investoren. Der Bund tritt nur als Verkäufer der Grundstücke auf und hat die nötige Infrastruktur wie Schulen, Straßen und Wasserleitungen für die Siedlung geschaffen.
Ein Naturerlebnis für die ganze Familie, bei dem die 15 verschiedensten Bodenbeläge "hautnah" ausprobiert werden können.
Die teilweise auch im Ortsteil Wilhelmstadt liegenden Rieselfelder sind ein Relikt aus den früheren Zeiten der Abwasserentsorgung. Sie sind bereits seit vielen Jahren außer Betrieb. Früher wurden hier die Abwässer aus einem größeren Teil von (West-)Berlin im Sandboden versickert. Heute haben sie sich zu einer Heidelandschaft entwickelt (Naturschutzgebiet).
Das Luftwaffenmuseum ist ein historisches Museum, das die gesamte Bandbreite von Luftstreitkräften auf deutschem Boden seit 1884 dokumentiert.
Der Eintritt ist frei.
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