Parken auf Grünanlage verhindern

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fba-spandau%2Fbuergerhaushalt%2Fnode%2F1926
Vorschlags-Nr: 
2020-0010
Art des Vorschlages: 
Ausgabevorschlag
Haushaltsjahr: 
2020
Stand der Umsetzung: 
abgelehnt abgelehnt
Ortsteil: 
Wilhelmstadt
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Betrifft Grünstreifen südlich der Grundschule am Amalienhof. Dort Aufstellen eines „Koppelzaunes“ zwischen den Bäumen entlang der Straße (siehe Roteintrag im Foto). Ein Parken auf der Grünfläche wäre nicht mehr möglich

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Der Grünstreifen besteht aus einer Doppelreihe Linden. Unter den Linden wachsen Gras und Wildblumen. Einmal im Jahr wird die Fläche vom Grünflächenamt gemäht. In den letzten 3, 4 Jahren wird die Grünfläche zunehmend zerstört. Einige Autofahrer haben es sich zur Gewohnheit gemacht in Höhe der Sporthalle zwischen den Bäumen auf der Grünanlage zu parken. Völlig unsinnig, da so weniger Autos parken können, als wenn längs auf der Straße geparkt würde. Die Grünfläche wird bei Nässe zur Schlammlandschaft.
Tagsüber parken die Lehrer der Grundschule ordnungsgemäß. Die Leitung der Schule hatte in der Vergangenheit ihre Lehrer informiert.
Problematisch ist es gegen späten Nachmittag und abends. Besucher der Sporthalle parken dann zwischen den Bäumen. Bei Ansprache reagieren diese Autofahrer aggressiv und uneinsichtig.

Hinweis des Bezirksamtes: 

Ausschuss füpr Bauen, Verkehr und Grünanlagen: Dieser Vorschlag wurde nach Diskussion darüber ohne Änderung der Stellungnahme des Fachamtes vom Ausschuss zur Kenntnis genommen.

Istzustand
Zerstörte GrünflächeIstzustand
Weitere Bilder: 
Vorschlag - Koppelzaun aufstellen
Vorschlag - Koppelzaun aufstellen
Vorbild: Bestehender Koppelzaun
Vorbild: Bestehender Koppelzaun
Situation spätnachmittags
Situation spätnachmittags
Situation tagsüber
Situation tagsüber
Vor der Schulmensa, Es grünt und blüht. so könnte es auch vor der Sporthalle aussehen.
Vor der Schulmensa, Es grünt und blüht. so könnte es auch vor der Sporthalle aussehen.

Stellungnahmen

Abteilung Bauen, Planen und Gesundheit - 17. Juni 2019 - 9:54

Straßen- und Grünflächenamt vom 17.06.2019: Auf der angesprochenen Grünfläche wird vereinzelt geparkt. Gegen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge wird im Rahmen der Verkehrsüberwachung durch den Außendienst des Ordnungsamtes eingeschritten. Das Ordnungsamt wird vom Straßen- und Grünflächenamt erneut auf die Situation hingewiesen.
Diese vereinzelten Parkverstöße geben aber derzeit keinen Anlass, mit hohen Kosten die Einzäunung der Grünfläche vorzunehmen. Vielmehr wird die Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob durch eine Beschilderung das Verbot des Parkens auf dem Seitenstreifen verdeutlicht und dem Ordnungsamt das Ahnden von Verstößen damit erleichtert werden kann.

Kommentare

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Bequemlichkeit der Parkenden oder deren schlichtes Unvermögen korrekt am Straßenrand einzuparken darf kein Grund sein, Fahrzeuge willkürlich abzustellen und sollte auch nicht toleriert werden.
Wenn wie in diesem Fall Grünflächen beschädigt und regelrecht zerstört werden, sollten geeignete Maßnahmen seitens der zuständigen Behörden eingeleitet werden.
Der genannte Vorschlag findet meine volle Unterstützung zumal er sicherlich einfach umzusetzen ist.

Das Verhalten der Fahrer/innen der Autos, wenn man sie darauf anspricht, kann ich nur bestätigen. Zusätzlich zu den Sportlern parken dort die Bewohner der neu gebauten Häuser gegenüber.
Das Ordnungsamt, das ich mehrfach auf diesen Missstand aufmerksam gemacht habe, ignoriert diese Hinweise leider konsequent; währenddessen wird die Grünanlage immer weiter zerstört.

Den Vorschlag um den Koppelzaun befürworte ich und hoffe auf eine baldige Umsetzung, wenn der Vorschlag angenommen wird.

Grundsätzlich finde ich es aber sehr bedauerlich, dass das BA erst einen Zaun (wieder) aufstellen muss, damit Autofahrer/innen nicht in einer Grünanlage stehen.

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Umsetzungs-Daten

Stand der Umsetzung: 
abgelehnt abgelehnt
Abschlussvermerk: 

Die Errichtung eines Zaunes wird seitens des Straßen- und Grünflächenamt aus finanziellen Gründen abgelehnt.