Aufbereitung des Naturschutzgebietes Windmühlenberg

https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fba-spandau%2Fbuergerhaushalt%2Fnode%2F1965
Vorschlags-Nr: 
2020-0021
Art des Vorschlages: 
Ausgabevorschlag
Haushaltsjahr: 
2020
Stand der Umsetzung: 
umgesetzt umgesetzt
Ortsteil: 
Gatow
Themen: 

Das ist mein Vorschlag:

Die hölzernen Begrenzungszäune sollten schnellstmöglich repariert und Trampelpfade sollten z.B. durch Reisighaufen blockiert werden. Die Beschilderung sollte vereinheitlicht und den Gesetzen entsprechend gestaltet werden.

Basis-Daten

Meine Begründung für diesen Vorschlag: 

Das Naturschutzgebiet Windmühlenberg in Gatow erscheint seit Jahren (Jahrzehnten) etwas "ungepflegt". Einige hölzerne Begrenzungszäune sind z.T. marode oder gar defekt. Spaziergänger haben Trampelpfade abseits der Wege geschaffen und stören dadurch seltene Flora und Fauna. Manche Hunde laufen ungeleint herum (das ist im NSG verboten!).  Die Ausschilderung (Naturschutzgebiet-Schild und Erklärungstafel) sind nicht mehr zeitgemäß bzw. kaum zu lesen.

Im "neuen" Landschaftsschutzgebiet Windmühlenberg auf dem "Gipfel" des Windmühlenberges gibt es seit kurzem eine freigeräumte Fläche und neue Schilder " Landschaftsschutzgebiet", aber auch noch mindestens ein altes Schild "Geschützte Grünanlage". Falls das gesamte Gebiet wirklich Landschafsschutzgebiet ist, bitte eine einheitliche und gesetzteskonforme Beschilderung und ggf. Erklärungstafeln aufstellen.

Die Anwohner beider Gebiete sollten mithilfe eines Handzettels über Bedeutung und Schutz der Gebiete informiert werden (z.B. auch über das, was verboten ist!).

Hinweis des Bezirksamtes: 

Dieser Vorschlag wurde dem Bezirksamt Spandau von Berlin schriftlich übermittelt.

Bild: © wikimedia.org
NSG WindmühlenbergBild: © wikimedia.org

Stellungnahmen

Abteilung Bauen, Planen und Gesundheit - 4. September 2019 - 6:45

Straßen- und Grünflächenamt vom 03.09.2019: Grundsätzlich zuständig für das Naturschutzgebiet ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Begrenzungshölzer hat die Senatsverwaltung vor 2-3 Jahren und auch im vergangenen Winter bearbeitet bzw. wiederhergestellt.

Zu den Trampelpfaden: Die wichtigsten Trampelpfade hat das Umwelt- und Naturschutzamt bereits unterbunden. Einige könnten - wie bisher - in Absprache mit dem Umwelt- und Naturschutzamt bearbeitet werden. sie haben jedoch keine hohe Priorität.

Die Beschilderung erfolgt nach den rechtlichen Vorgaben des Berliner Naturschutzgesetzes und des Berlin Grünanlagengesetzes. Das kann sich durchaus überlagern.
"Hunde verboten"-Schilder werden in Absprache mit dem Umwelt- und Naturschutzamt an 10 Standorten installiert.
Die großen Informationstafeln behandeln noch die einstmals als "Naturdenkmal" und gleichzeitig als "Landschaftsschutzgebiet" ausgewiesene Fläche, welche sich in der Zuständigkeit des bezirklichen Naturschutzamtes befand. Diese Fläche hat inzwischen den Status als "Naturschutzgebiet" erhalten. Das Umwelt- und Naturschutzamt wird bei der nunmehr zuständigen Senatsverwaltung anregen, neue Informationstafeln zu erstellen.
Die "Landschaftsschutzgebiet"-Schilder, die den früheren Status kennzeichneten, werden gegen Grünanlagenschilder durch das Straßen- und Grünflächenamt ausgetauscht werden.

Kommentare

Zum Abgeben eines Kommentares müssen Sie sich anmelden.

Umsetzungs-Daten

Beschlussempfehlung der Ausschüsse der BVV: 

Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grünflächen: Dieser Vorschlag wurde nach Diskussion darüber ohne Änderung der Stellungnahme des Fachamtes vom Ausschuss zur Kenntnis genommen.

Stand der Umsetzung: 
umgesetzt umgesetzt
Abschlussvermerk: 

Da sich das Naturschutzgebiet in der Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz befindet, konnten durch das Bezirksamt Spandau nur einige Anregungen umgesetzt werden (vgl. Stellungnahme des Straßen- und Grünflächenamtes).