Neues Stadtumbau Fördergebiet in Spandau legt los

Pressemitteilung vom 15.05.2017

Stadtumbau West Fördergebiet „Brunsbütteler Damm/Heerstraße“

In seiner Sitzung am 9.5.2017 hat der Senat die Festlegung des neuen Stadtumbau West Fördergebiets „Brunsbütteler Damm/Heerstraße“ beschlossen.
Im Jahr 2016 wurde unter großer Beteiligung der bezirklichen Fachämter, lokaler Akteure und der BürgerInnen das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK)“ erstellt. Dieses zeigt den roten Faden für die Projekte der kommenden 10 bis 15 Jahre auf. Insbesondere im Bereich der sozialen Infrastruktur, der Grün- und Freiflächen sowie der öffentlichen Verkehrsflächen hat der Bezirk in den nächsten Jahren große Projekte in zweistelliger Millionenhöhe vor.

Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit, erklärt:
„Das Stadtumbau Förderprogramm bietet eine gute Möglichkeit, die Bereiche der Großsiedlung Heerstraße sowie die Louise-Schroeder- Großsiedlung an die Bedarfe der wachsenden Stadt und der sich verändernden Bevölkerungsstruktur anzupassen. Das Förderprogramm hat seinen Schwerpunkt in baulich-investiven Maßnahmen, das heißt, hier bauen der Bezirk und das Land Berlin nachhaltige Strukturen zur Entwicklung aktiver und stabiler Nachbarschaften auf. Die Investitionen in z.B. Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Grün- und Spiel-/ Sportflächen sowie eine Vielzahl an Projektideen werden unter Beteiligung der BürgerInnen und Akteure geplant und umgesetzt. Das neue Stadtumbau Fördergebiet umfasst auch die Bereiche des bestehenden Quartiersmanagement in der Großsiedlung Heerstraße und wird dieses bei den Bemühungen um eine soziale Stabilität des Wohnquartiers baulich unterstützen. In den Jahren 2017-2019 liegen die Schwerpunkte in der Umgestaltung des Egelpfuhlparks und der Entwicklung des Egelpfuhlgrabengrünzuges sowie in Projekten für Bibliothek, Jugend-, Familien- und Stadtteilarbeit und in der Schaffung von Barrierefreiheit auf Gehwegen und Straßen.

Derzeit werden in 16 Gebieten Berlins Mittel des Stadtumbauprogramms eingesetzt. Seit Beginn des Verfahrens im Jahr 2002 wurden (einschließlich Programmjahr 2016) rund 500 Mio. € Fördermittel zur Verfügung gestellt.