70 Jahre nach Kriegsende und Befreiung

Pressemitteilung vom 29.04.2015

70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Befreiung vom NS-Regime werden in der Spandauer Zitadelle Initiativen von Jugendlichen aus Spandau geehrt, die die Erinnerung an das NS-Regime und seine Verbrechen wach halten und aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus eintreten.

In einer Festveranstaltung am Freitag, dem 8. Mai, um 11.00 Uhr in den „Italienischen Höfen“ in der Zitadelle

sollen diese verdienstvollen Aktivitäten einem breiten Publikum vorgestellt werden. Mehrere Schulen, Oberstufenzentren, Vereine, Gewerkschaften und Unternehmen nehmen daran teil. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bezirksamt Spandau gemeinsam mit dem Verein „Zwangsarbeit erinnern e.V.“ und dem „Runden Tisch Spandau für Demokratie und Toleranz“.

Im Rahmen der Festveranstaltung wird Herr Henry Schwarzbaum, ein Überlebender der Zwangsarbeit im Siemens-Außenlager Bobrek in Auschwitz, wird von seinen Erinnerungen an die NS-Zeit berichten und sich anschließend auch in das Goldene Buch des Bezirks Spandau eintragen.

Bezirksbürgermeister Kleebank führt dazu aus: „Es ist mir ein besonderes persönliches Anliegen, gerade die Auseinandersetzung junger Menschen mit der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur zu fördern. Die vorzustellenden Projekte sind gute Beispiele für diese Form der Erinnerungskultur. Darüber hinaus ist es eine Ehre für den Bezirk Spandau, wenn sich mit Herrn Schwarzbaum erneut ein Zeitzeuge in das Goldene Buch einträgt.“

Weitere Informationen erhalten Sie im Büro des Bezirksbürgermeisters unter der Rufnummer 90279 – 3318 oder per E-Mail unter buergermeister@ba-spandau.berlin.de.