Erinnerung an 70 Jahre Befreiung

Pressemitteilung vom 23.02.2015

70 Jahre nach Kriegsende und nach der Befreiung vom NS-Regime will der Verein „Zwangsarbeit erinnern e.V.“ unter der Schirmherrschaft von Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank und gemeinsam mit dem „Runden Tisch Spandau für Demokratie und Toleranz“ Initiativen von und mit jungen Menschen in Spandau ehren, die die Erinnerung an diese furchtbare Zeit wach halten und gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus aktiv sind.

Auf einer Festveranstaltung am Freitag, dem 8. Mai 2015, in den „Italienischen Höfen“ in der Spandauer Zitadelle sollen die vielen Aktivitäten dieser jungen Menschen in Spandau einem breiteren Publikum vorgestellt und geehrt werden. Damit soll auch ein Beitrag zu einer besseren Vernetzung solcher Aktivitäten in Spandau geleistet werden.

Mehrere Schulen, Oberstufenzentren, Vereine, Gewerkschaften und Unternehmen haben bereits ihre Mitwirkung an der Veranstaltung zugesagt.

Henry Schwarzbaum, ein in Berlin lebender Überlebender der Zwangsarbeit im Siemens-Außenlager Bobrek in Auschwitz, will den jungen Menschen von seinen Erinnerungen an die damalige Zeit berichten.

Wer noch mitwirken will und bisher bei den Vorbereitungen nicht angesprochen und erreicht wurde, wendet sich bitte an das Büro des Bezirksbürgermeisters unter der Rufnummer 90279 – 3318 oder per E-Mail an buergermeister@ba-spandau.berlin.de .