Ausstellung über Aktivitäten der Staatssicherheit in Spandau

Pressemitteilung vom 18.02.2015

Die Jugendgeschichtswerkstatt Spandau hat mit Schülerinnen und Schülern des Seminarkurses Geschichte des Lily-Braun-Gymnasiums ein halbes Jahr lang zu den Aktivitäten der Staatssicherheit in Spandau geforscht. Erstmalig wurden dazu die Akten des „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik” gesichtet, die sich mit Spandau beschäftigen. Die Schülerinnen und Schüler gewannen so ganz neue, aus Originalakten stammende Erkenntnisse über die Arbeit der Staatssicherheit.
Die Ausstellung „Spandau 1945 – 1990, ein Grenzbezirk zur DDR im Blickfeld der Stasi“ gibt einen ersten Eindruck davon, dass die Stasi nicht nur in der ehemaligen DDR tätig war, sondern auch in den Westbezirken Berlins, auch in Spandau: Dies geschah u.a. durch Anlegen von „Toten Briefkästen“, die Auswertung von Grenzzwischenfällen sowie die Ausspähung von Gaststätten, Polizei und Spandauer Bürgerinnen und Bürger, und dieses auch mit Unterstützung von Spandauer Geheimen Mitarbeitern.

Die Ausstellung war bereits im Herbst 2014 im Rathaus Spandau zu sehen und wird nun noch einmal im Klubhaus Falkenhagener Feld vom 4. März 2015 bis 10. April 2015 zu sehen sein.
Am 4. März 2015 um 12.00 Uhr wird die Ausstellung im Klubhaus Falkenhagener Feld in Anwesenheit von Gerhard Hanke, Bezirksstadtrat für Jugend, Bildung, Kultur und Sport, eröffnet.

Die Veranstaltung als auch die Ausstellung sind entgeltfrei.

Eröffnung: Mittwoch, 04.03.2015, 12.00 Uhr
Ort: Klubhaus Falkenhagener Feld, Westerwaldstraße 13, 13589 Berlin
Öffnungszeiten: 04.03.2015-10.04.2015, Montag-Freitag, von 09.00-21.00 Uhr, Sonntag von 14.00-18.00 Uhr

Für weitere Informationen steht Ihnen Uwe Hofschläger, Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, Tel.: 336 076 10, gerne zur Verfügung.