Verpackungsreduktion im Einzelhandel – Ein Gewinn für alle Seiten

Pressemitteilung vom 11.02.2015

Praxistipps für Spandauer Lebensmittelbetriebe

Umverpackungen im Lebensmitteleinzelhandel sind ein viel diskutiertes Thema. Neue Standards für Berlin hat der vor wenigen Monaten in Kreuzberg medienwirksam eröffnete Laden Original Unverpackt gesetzt. Aber auch für Spandauer Betriebe gibt es viele Gründe, warum sie Verpackungen und Tüten in ihrem Geschäft reduzieren sollten: Einwegverpackungen verursachen als Plastikmüll Störungen in Ökosystemen und sind eine Verschwendung von begrenzten fossilen Rohstoffen. Die Ausgabe von Einwegtüten ist ein zusätzlicher Kostenfaktor für das Unternehmen. Mittlerweile erwarten viele Kunden vom Handel, dass Alternativen zu umweltbelastenden Einwegverpackungen angeboten werden und treffen danach auch Kaufentscheidungen. Außerdem bereitet die Europäische Union bereits eine Müllverordnung vor, die auch den Einsatz von Einwegtüten regulieren soll.

Darum bietet die KlimaWerkstatt Spandau

am Mittwoch, den 04. März 2015
ab 17.00 Uhr
in der Mönchstr. 8 in der Altstadt Spandau

eine Veranstaltung zu diesem Thema an. Als fachkundige Referentinnen sind Emilie Florenkowsky von Unverpackt einkaufen und Martina Bergk von LIFE e.V. geladen. Frau Florenkowsky stellt Lösungen im Bereich Beschaffung, Lagerung und Warenpräsentation vor, mit denen Umverpackungen im Lebensmittel-Einzelhandel reduziert werden können. Martina Bergk von LIFE e.V. stellt die Kampagne ‚Mehr Wege als Einweg im Klimaschutz‘ zur Reduktion des Verbrauchs an Plastiktüten vor. In Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Lebensmittel-Läden werden Kunden mit Aktionen und einer Bonuskarte davon überzeugt, selber Transportgefäße für einzelne Obstsorten und für den gesamten Einkauf mitzubringen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter info@klimawerkstatt-spandau.de oder Tel. 3979 8669 wird gewünscht.
Interessierte Betriebe erhalten auch weitere Vorab-Informationen.