Europäische Fördergelder für Spandau

Pressemitteilung vom 12.12.2014

3,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Spandauer Brennpunktgebieten

Nach intensiver Arbeit in den letzten Monaten hat sich das Bezirksamt Spandau um Fördermittel aus den zwei Bundesprogrammen „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (JUSTIQ) und „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) beworben.

Das ESF-Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren am Übergang Schule-Beruf.

Mit dem ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Bun-desministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit soll die nachhaltige Integration von langzeitarbeitslosen Menschen ab dem 26. Lebensjahr in Beschäftigung gefördert und die lokale Ökonomie gestärkt werden.

Die Europabeauftragte Uta Bohacek, koordiniert und begleitet beide Projektvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen des Bezirksamtes und den beteiligten Spandauer Trägern und Kooperationspartnern.

Bezirksstadtrat Röding:
Trotz der im Vergleich zu anderen EU-Ländern guten Lage auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gibt es nach wie vor Menschen, die nicht an dieser Entwicklung teilhaben. Diese konzentrieren sich in Spandau vor allem in den Quartiersgebieten der Heerstraße, dem Falkenhagener Feld und der Neustadt. Das Bezirksamt wird diesen Problemlagen in den kommenden Jahren noch stärker begegnen und dazu auch Fördergelder der Europäischen Union nutzen.“