Spandauer Osramwerk bleibt erhalten, Umfang des Personalabbaus in Spandau aber weiter unklar

Pressemitteilung vom 01.08.2014

In einem Telefonat mit dem Vize-Präsident Public, Government Affairs, und Mitglied des Osram Aufsichtsrats Alfred Haas, von Osram hat sich Bezirksbürgermeister Kleebank für den Erhalt des Spandauer Werkes und der dortigen Arbeitsplätze eingesetzt.

In dem Telefonat wurde dem Bezirksbürgermeister versichert, dass keiner der deutschen Standorte aufgegeben werden solle, insbesondere nicht das Spandauer Werk. Im Gegenteil soll hier der Ausbau zum Kompetenzzentrum Automobilbeleuchtung fortgesetzt werden.

Der angekündigte Maßnahmenkatalog, so wurde mitgeteilt, sei eine Reaktion auf die starke Dynamik, mit der sich der Markt für Leuchtmittel weltweit verändert. Während die Nachfrage nach konventionellen Leuchtmitteln stärker als zunächst erwartet zurückgehe, wachse der LED-Bereich noch stärker. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse Osram darauf reagieren.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank dazu: „Auch nach der neuen Planung bis 2017 ist das Osram-Werk in Spandau gesichert. Die Entwicklung zum Kompetenzzentrum für Automobilbeleuchtung ist ebenfalls ein gutes Signal. Darüber hinaus fordere ich Osram auf, sich die Vorteile der Hauptstadtregion als Forschungs- und Technologiestandort zu Nutze zu machen und weiter in den Spandauer und Berliner Standort zu investieren.“