Bildungstour 2012 endet der Jahreszeit entsprechend am Weihnachtsbaum

Pressemitteilung vom 21.12.2012
Link zu: weitere Informationen
Foto von links nach rechts: Karen Scholz, technische Koordinatorin, Ulrich Warlo, stellvertretender Schulleiter, Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister, Thomas Retzlaff, Schulpraktikant, Hartmut Ott, Abteilungsleiter
Bild: Achtung - Copyrighthinweis muss ergänzt werden!

Als letzte Station der diesjährigen Bildungstour des Bezirksbürgermeisters Kleebank stand die Knobelsdorff-Schule – Oberstufenzentrum (OSZ) Bautechnik I auf dem Programm.

Das OSZ gliedert sich in drei Abteilungen: Es besteht aus einer Berufsschule (duale Ausbildung), einer Berufsfachschule für Bauhandwerker (fachpraktische und fachtheoretische Ausbildung in sieben Ausbildungsberufen) und aus schulischen Bildungsgängen (Berufsvorbereitung, Assistentinnenausbildung, Fachoberschule, Be-rufsoberschule sowie berufliches Gymnasium).

Die Berufsfachschule für Bauhandwerker, die auch Bauaufträge des Landes und der Stadt Berlin übernimmt, hat unter anderem eine komplette Kita im Bezirk Steglitz gebaut.
Im Rahmen der Berufsvorbereitung bietet das OSZ Bautechnik I berufsqualifizierende Lehrgänge an. Hierbei handelt es sich um Bildungsgänge oder Maßnahmen im 11. Schuljahr. Sie richten sich an alle Jugendlichen, unabhängig davon, ob sie bisher schon den mittleren Schulabschluss oder gar keinen Schulabschluss erworben haben. Momentan nehmen 70 Schülerinnen und Schüler diese Lehrgänge wahr. Hier gilt es insbesondere auch schuldistante Schülerinnen und Schüler zu motivieren.
Die gesamte Ausbildung am OSZ erfolgt unter realen Arbeitsbedingungen. Sie beinhaltet ebenfalls die Durchführung von Projekten in der Bauwerkerhaltung und Denkmalpflege.

In Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Berlin Spandau und dem Bezirksamt Spandau, Fachbereich Naturschutz führt das OSZ mit seinen Auszubildenden vorbereitende und bestandssichernde Arbeiten zur Wiederherstellung des teils denkmalgeschützten Ensembles im Gutspark Neukladow durch.

Bezirksbürgermeister Kleebank hierzu:
„Gerade in der heutigen Zeit, in der eine hohe Jugendarbeitslosigkeit zu verzeichnen ist, ist es umso wichtiger, Jugendliche erfolgreich bei einer Berufsmaßnahme zu begleiten. Die Brennpunktschulen sollten die in Aussicht gestellten zusätzlichen Mittel für die Zusammenarbeit mit den Oberstufenzentren benutzen dürfen“