Freistellungen von der Belegungsbindung für Wohnungen in den Spandauer Quartiersmanagementgebieten

Pressemitteilung vom 19.10.2012

Die derzeit in den bezirklichen Quartiersmanagementgebieten unter die Belegungsbindung fallenden Wohnungen werden ab dem 01.11.2012 für die Dauer von zunächst sechs Monaten von der Belegungsbindung freigestellt.

Die Wohnungsmarktverhältnisse in Berlin unterstehen seit Jahren einem stetigen Wandel, seit diesem Jahr können die Bezirke selbst in eigener Zuständigkeit die wohnungspolitischen Aktivitäten den örtlichen Gegebenheiten anpassen.

Zu den wesentlichen Gründen für die Freistellung der Wohnungen in den Spandauer Quartiermanagementgebieten führt der zuständige Stadtrat Stephan Machulik aus:

„Spandau kann auf eine positive Entwicklung in den QM-Gebieten in den letzten Jahren zurückblicken, diese Tendenz soll durch die Freistellung gefördert werden. In den letzten Monaten und Wochen wurden daher verstärkt Gespräche mit Vertretern der betroffenen Wohnungsbaugesellschaften geführt.

Der Zugang für alle BürgerInnen und Familien hat die Stabilisierung und die Belebung der Kieze zum Ziel. Dies ist eine wesentliche Grundvoraussetzung, damit das Wohnumfeld verbessert werden kann und auch bestehender Leerstand aufgelöst wird.

Als Bezirk wollen wir in den kommenden sechs Monaten, in denen die Freistellungen gelten, ein den Anforderungen Spandau gewachsenes Wohnungsmarkt-Konzept entwickeln, welches sowohl Mieter- als auch Vermieterinteressen berücksichtigt.“

Bis zur Fertigstellung des Konzeptes werden die genannten Wohnungen von der Belegungsbindung freigestellt werden. Bereits bestehende Freistellungen in den Quartiersmanagementgebieten wie auch die Gebietsfreistellung Heerstraße Nord sind hiervon nicht berührt.