Zug der Erinnerung hält doch in Spandau

Pressemitteilung vom 10.05.2010

Bemühungen der Spandauer BVV und des Bezirksamtes erfolgreich

Nach monatelangen Gesprächen und Bemühungen ist es den politisch Verantwortlichen der initiativ gewordenen Bezirksverordnetenversammlung und des Bezirksamtes in Spandau zusammen mit dem Verein „Zug der Erinnerung e.V.“ gelungen, eine Haltestation für den „Zug der Erinnerung“ am 11. und 12. Mai 2010 auf dem Bahnhof Spandau von der Deutschen Bahn AG genehmigt zu bekommen. Damit kann nach Überwindung aller Schwierigkeiten ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur insbesondere für die jungen Menschen im Bezirk geleistet werden.

Der „Zug der Erinnerung“ kann am 11. und 12. Mai 2010 jeweils in der Zeit von 08.30 – 19.30 Uhr auf dem Bahnhof Spandau (verlängertes S-Bahn-Gleis) besucht werden.

Am 11.05.2010 wird es um 10.30 Uhr zu einer offiziellen Eröffnung und Begehung des Zuges auf dem Bahnsteig kommen. In Anwesenheit der stellv. Bezirksbürgermeisterin Ursula Meys und weiterer Mitglieder des Spandauer Bezirksamtes werden der Bezirksverordnetenvorsteher Jürgen Vogt, der Vorstandssprecher des Vereins Hans-Rüdiger Minow und der Vorsitzende des Evangelischen Kirchenkreises Spandau Dietrich Berndt einige Worte an die anwesenden Besucher und Gäste richten.

Die Vertreter der Presse und Medien sind hierzu ebenfalls herzlich eingeladen.

In der Ausstellung des „Zuges der Erinnerung“ wird das Schicksal der deportierten Kinder von Juden, Roma und Sinti sowie anderer Opfergruppen vor allem anhand von Fotos und Briefen nachgezeichnet.

Das Bezirksamt Spandau wird einen Anteil von 50% an den für den Aufenthalt in Spandau entstehenden Kosten im Zusammenwirken mit der Bezirksverordnetenversammlung Spandau übernehmen.

Weitere Infos unter www.zug-der-erinnerung.eu